Erfolg, Unternehmertum und gesunde High Performance – Ein Blick hinter die Kulissen

Shownotes

Podcast #395 - In dieser Episode spreche ich mit Ina Schüttke, Gründerin des INA Institut, Institut für Naturheilkunde und Ayurveda, über ihren Weg seit ihrem letzten Auftritt in diesem Podcast. Als Ina damals bei mir zu Gast war, befand sie sich noch in meiner Ayurveda Lifestyle Coaching Ausbildung. Seitdem ist sehr viel passiert. Heute ist sie selbstständig, Unternehmerin, Gründerin eines erfolgreichen Instituts und Ausbilderin. Ihr Weg wirkt auf dem Papier rasant, klar und sehr erfolgreich. In dieser Folge schauen wir bewusst hinter die Kulissen und sprechen darüber, was Erfolg wirklich bedeutet, welche Herausforderungen und Schattenseiten damit einhergehen und warum Entwicklung und Wachstum immer mehrere Seiten haben.

Darüber sprechen wir in dieser Folge:

  • Inas Weg von der Ausbildung in die Selbstständigkeit
  • Der Schritt ins Unternehmertum und in die Verantwortung
  • Wie es sich anfühlt, ein eigenes Institut aufzubauen
  • Warum Erfolg nach außen oft einfacher aussieht als er sich anfühlt
  • Welche Herausforderungen und inneren Prozesse dazugehören
  • Warum Wachstum nicht nur Freiheit, sondern auch Druck bedeutet
  • Die Schattenseiten von Leistung und Verantwortung
  • Wie gesunde High Performance im Alltag gelingen kann
  • Was es braucht, um langfristig stabil, klar und verbunden zu bleiben
  • Warum Erfolg immer mehrere Perspektiven hat

Weitere Infos zu Ina Schüttke:

Ina Schüttke ist Heilpraktikerin und Inhaberin des Instituts für Naturheilkunde und Ayurveda. Sie hat sich auf das Aus- und Weiterbilden von Frauen im Gesundheitsbereich spezialisiert. Darüberhinaus begleitet sie, gemeinsam mit ihrem Ehemann Florian, Frauen in ihre erfolgreiche Online-Selbstständigkeit. Noch vor wenigen Jahren litt Ina unter chronischen Erkrankungen und hat 2019 den Weg in die vollständige Gesundheit gefunden. Gesundheit leben und lehren ist heute ihre oberste Priorität.

www.ina-institut.com

https://www.instagram.com/ina_schuettke/

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Transkript anzeigen

Janna Scharfenberg: Ina, wir hören und sehen uns zwar regelmäßig, was auch richtig gut ist und so sein soll, aber wir haben gerade festgestellt, dass du das letzte Mal und das erste Mal bei mir im Podcast zu Gast warst vor 5 Jahren. 5 Jahre, da hieß mein Unternehmen noch ganz anders, da sah der Podcast noch ganz anders aus. Und wir haben uns über Themen unterhalten, die dich, glaube ich, natürlich damals schon sehr bewegt haben, aber wo wahrscheinlich sehr viel Weiterentwicklung stattgefunden hat. Was macht es mit dir, wenn wir sagen, vor fünf Jahren haben wir uns im Podcast gehört?

Ina Schüttke: Ja, also erst mal Wahnsinn, wie lange die Zeit seitdem vergangen ist. Ich denke, sind wir jetzt auch fünf Jahre älter geworden, oder? Jana, sag mal.

Janna Scharfenberg: Ja, wir haben doch beide die 40 geknackt, oder? Wir sind in den fantastischen Vierzigern angekommen.

Ina Schüttke: Wundervoll, wundervoll, wunderschönes Alter. Tatsächlich kann ich mich an unserem Podcast noch sehr gut erinnern. Ich kann mich an, also an unsere Folge, ich kann mich an deine Einladung damals noch sehr gut erinnern. Ich war unfassbar aufgeregt, weil ich damals noch in deiner Ausbildung war zum Ayurveda Lifestyle Coach und du meine Ausbilderin warst und ich halt super aufgeregt war. Das war, glaube ich, auch mein erstes Podcast Interview.

Janna Scharfenberg: Echt?

Ina Schüttke: Ja, ich meine schon. Also meinen eigenen Podcast hatte ich damals auch noch nicht und das war richtig, richtig aufregend für mich, weil ich damals gerade so, ja, jetzt müsste ich rückrechnen, so zwei Jahre bei Instagram war, so hobbymäßig über meine Neurodermitis gesprochen habe. Darüber haben wir damals dann auch im Podcast gesprochen und das war ja, waren meine totalen Anfänge damals.

Janna Scharfenberg: Also ja, unglaublich. Und weißt du, wenn ich so dran zurückdenke, ich bilde ja auch mit Herz und Seele aus und bin dann schon auch sehr persönlich connected zu ganz vielen in der Ausbildung. Und das ist vielleicht was, was du auch kennst, so dieses, man merkt oft relativ schnell, wer vor einem sitzt und wer da losgehen möchte und wen es auch zieht und der auch so eine Passion mit sich bringt. Und ich weiß noch, dass ich das bei dir ganz von Anfang an wusste. Ich nicht nur Ina wird spannende Sachen in die Welt bringen, sondern dass da auch die Verbindung, die wir heute haben, dass wir uns kollegial freundschaftlich öfter hören und unterstützen. Irgendwie war mir das damals schon so klar und das finde ich jetzt einfach so spannend in der Reflexion. Fünf Jahre später. Es ist auch.

Ina Schüttke: Ja, total. Und ich kann mich auch daran erinnern, dass du das damals auch irgendwann vor zwei Jahren oder so mal gesagt hast. Mensch Ina, ich habe immer an dich geglaubt. Ich wusste immer, du wirst losgehen für dich. Und da habe ich mich noch mal so geehrt gefühlt, gedacht, ja, wie schön, weil ich habe das damals, als wir im Podcast gesprochen haben, nicht gesehen, Bin ich ja ehrlich.

Janna Scharfenberg: Das ist ja oft so, dass wir das gar nicht für uns sehen können. Und von außen kann man da natürlich ganz anders draufblicken. Aber erzähl uns doch mal, was ist in diesen fünf Jahren passiert? Wie hast du dich weiterentwickelt? Gib uns ein Update, auch wenn viele dich natürlich kennen, aber es ist ja immer so spannend, so einen Rückblick zu haben.

Ina Schüttke: Ja, also es ist schon rückwirkend betrachtet, die letzten fünf Jahre, glaube ich, eine meiner krassesten Transformationen und Weiterentwicklungen ever. Also ich glaube, so wie ich mich in den letzten fünf Jahren privat, also persönlich als auch beruflich entwickelt habe, ich glaube, so eine starke Veränderung hatte ich noch nie in meinem Leben. Ein großer Wandel war natürlich meine Freiheit der Neurodermitis, dass ich gesund geworden bin. Das war 2019, 2020, aber gerade so wirklich auf der Persönlichkeitsebene, auf der beruflichen Ebene vor allem hat sich in den letzten fünf Jahren also einmal alles gewandelt komplett. Ja, das ist wirklich, da habe ich doch große Schritte, bin ich da gegangen in den letzten Jahren und es hat sich wirklich einiges entwickelt.

Janna Scharfenberg: Ja, wow, ich will alles hören. Was sind so aus deiner Perspektive, wenn du zurückguckst, so die großen Entwicklungen? Weil das eine ist ja, was sieht man von außen, was baut jemand auf, wie entwickelt sich jemand unternehmerisch? Aber das viel Spannendere ist ja, was eigentlich im Inneren passiert und was da die großen Schritte sind.

Ina Schüttke: Ja, also ein großes Thema auf jeden Fall in den letzten Jahren war schlichtweg, dass ich Heilpraktikerin geworden bin, dass ich mich einfach noch für den Weg entschieden habe, dass ich dann vor vier Jahren Heilpraktikerin geworden. Bin und erst mal ganz klassisch in der Praxis dann Menschen behandelt habe, mir das unheimlich viel Freude gemacht hat, dass ich aber ganz schnell gemerkt habe, ich habe ja eine unheimliche Expertise im Bereich Darmgesundheit oder generell, ja so ganzheitliche Gesundheit und habe also wirklich Meine größte Entwicklung 2022, 23 rein beruflich hingelegt quasi. Ich habe dann damals eine Ausbildung kreiert zur Fachberaterin für Darmgesundheit und holistische Darmtherapeutin. Das war im Sommer 2022 da habe ich die Ausbildung entwickelt. Das war dann tatsächlich auch so mein, wirklich mein beruflicher Durchbruch, muss ich tatsächlich sagen. Ich habe an der Ausbildung, also die Ausbildung an sich war schon eine extreme Entwicklung. Damals gab es KI noch nicht. Ich habe also so wie du ja damals auch deine Ausbildung, wirklich ein Jahr an dieser Ausbildung gesessen.

Ina Schüttke: Ich habe Satz für Satz, Wort für Wort selbst geschrieben, diese ganze Ausbildung aufgebaut, eine zwölfmonatige Ausbildung. Und das allein war damals schon ein Riesenprozess, was für mich auf der persönlichen Ebene nämlich ein Riesenprozess war, der Gedanke von ich gehe jetzt all in, keine Ahnung ob es klappt, wird schon gut gehen. So also wirklich dieses all in in diese Ausbildung, in das Unternehmen. Ich habe mich eingesperrt zu Hause über Monate, ich habe meine Praxis dicht gemacht, ich habe niemanden mehr behandelt, nichts mehr gemacht. Ich habe mich nur auf diese Ausbildung fokussiert, immer in dem, ja ich will gar nicht sagen Hoffnung, schon in dem Glauben, das wird geil werden, das wird super werden, das wird gebraucht. Und das war dann tatsächlich Auch mein Durchbruch 2022 mit der Ausbildung und ich bin da relativ schnell gewachsen, finanziell auch tatsächlich und natürlich mit dem finanziellen Wachstum kommt natürlich auch das persönliche Wachstum, Thema Verantwortung, High Performance liefern können, führen können, halten können. Ja, also da ich bin sehr schnell, muss ich sagen, also habe ich mich selbst so in dieses kalte Wasser geworfen von hey, ich mach Instagram ein bisschen hobbymäßig, ich behandle hier ein bisschen, ich mache da ein bisschen, gebe den einen oder anderen Workshop. Also ich war damals schon so mit Online Workshops und so kleinen Kursen, war ich schon gut dabei, aber die Ausbildung war wirklich der Durchbruch, muss ich sagen.

Ina Schüttke: Und das war eben auf ganz, ganz vielen Ebenen ein ganz großes Learning, auch 2024 2025 auch nicht immer alles rosig, also auch viele Stolpersteine in den letzten Jahren, viele Dinge, wo ich hingucken durfte, reflektieren durfte und alles in allem, ich muss ehrlich sagen, ich bin ein anderer Mensch heute. Also was ich über mich über Grenzen, über Gesundheit, über Leadership, über Emotionen, über Nervensystem, über Mitarbeiterführung, erste Mitarbeiter einstellen und und und ein Jahr eine Ausbildung halten als ja wirklich One Woman Show damals noch letztendlich und das wirklich auch sehr intensiv. Das war schon sehr, sehr viel Learning.

Janna Scharfenberg: Ja, und ich glaube, dass das auch was was Wichtiges, dass man über das spricht, was hinter den denn nach außen. Das ist das, was sich ja so viele Menschen wünschen. Oh ja, ich mache mein eigenes Ding und es hört sich natürlich auch sehr abenteuerlich an. Da lässt jemand seine Praxis los oder da geht jemand nicht in die Hoffnung. Hoffnung ist, ich hoffe mal, das funktioniert so ein bisschen, sondern in den Glauben, in das unerschütterliche Vertrauen. Ich mache das jetzt und das Ding wird funktionieren.

Ina Schüttke: Es muss funktionieren vor allem.

Janna Scharfenberg: Genau. Und es muss auch funktionieren Und dann genau das dann auch wirklich Gas geben, dranbleiben mit all diesen Höhen und Tiefen, weil mein persönlicher Eindruck ist, dass Menschen gerne von außen, ob das jetzt in unserer Sparte im digitalen Gesundheitsbereich oder in anderen unternehmerischen Bereichen ist, wir hören uns so gern diese Held Innen Stories an, aber sich wirklich mal reinzudenken, hey, was braucht es auch, was braucht es? Und das ist sehr unglamourös am Ende des Tages und sehr viel lernen. Das wollen die meisten dann doch gar nicht so gern hören Oder wie hast du das erlebt für dich selber? Also bist du auch so rangegangen, hast gesagt, oh, ich möchte so eine Erfolgsstory werden und dir war gar nicht klar, was da alles kommt oder war das so on the go? Hey, was auch immer mir das Leben dahin schmeißt, ich gehe halt damit um.

Ina Schüttke: Sowohl als auch. Also eine gesunde Naivität war schon dabei. Ich glaube, also weil sonst wäre ich, glaube ich nie losgegangen. Wenn mir jemand gleich gesagt hätte, was so die andere Seite der Medaille ist, hätte ich wahrscheinlich eine Rückzieher gemacht. Ganz ehrlich. Also so eine gesunde Naivität war schon da. Ich will nicht sagen fehlende Ernsthaftigkeit, aber es war schon so dieses wird schon gut gehen, ich mache das jetzt, weil ich auch vor allem bei mir war damals tatsächlich 2022 obwohl ich die Praxis zugemacht habe und alles, aber mein Mann hat damals noch Vollzeit gearbeitet. Ich war schon in der vollen Selbstständigkeit.

Ina Schüttke: Ich bin ja auch ein bisschen im Network Marketing, weiß ja, das hat mich auch schon so ein bisschen getragen und das war bei mir gar nicht dieses, boah, ich habe jetzt Bock auf richtig Geld verdienen, sondern es war dieses, ich habe wirklich diese naive, spielerische Leichtigkeit gehabt von boah, ich habe total Lust, mein Wissen zu teilen, was im Übrigen später gekippt ist. Da kommen wir dann bestimmt gleich auch noch mal zu. Die andere Seite der Medaille, also diese Leichtigkeit ist mir nämlich im Laufe der Zeit komplett verloren gegangen. Die durfte ich dann auch ganz hart wiederfinden. Und in dem Moment war das aber wirklich so eine spielerische Leichtigkeit, so ein hey, ich mach das einfach mal und ich habe so Lust auszubilden. Ich bin, ich hab insgesamt über tausend Seiten Skripte geschrieben und es ist mir überhaupt nicht schwergefallen, weil ich einfach nur das, was in meinem Kopf war, aufs Papier bringen musste. Und es ist mir ehrlicherweise unheimlich leicht gefallen. Und diese, ich sag mal so kindliche, naive Leichtigkeit hat sicherlich auch zu dem Erfolg beigetragen, weil ich eben nicht so verkopft drangegangen bin.

Ina Schüttke: War aber zum Teil dann auch mehr oder weniger ein Genickbruch, weil dann natürlich auch Erfolg hat immer zwei Seiten. Natürlich kamen auch die ersten Herausforderungen. Ich habe schon ein recht dickes Fell, würde ich sagen, aber es waren dann schon im Laufe der Zeit, 2023 24 vor allem letztes Jahr, wo ich dann gemerkt habe, okay, es ist halt doch alles nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen, es ist auch, hui, heftig, es ist heftig, was da auf einen zu rollt, auch Projektionen, weil du dann doch scheinbar zum Held gemacht wirst von anderen. Und ich durfte sehr hart die Kehrseite auch erleben, vor allem im letzten, im vorletzten Jahr. Und das war dann schon, dass ich ganz schön eingeknickt bin, dass ich dann gedacht habe, oh oh, wiederum Hätte ich das 2022 schon gewusst, wäre ich nie losgegangen und ich bereue keinen Schritt. Ja, also auch jede Herausforderung, die ich jetzt hatte, war super letztendlich, weil ich jetzt heute hier 2026 stehe und wirklich sehr, sehr stark geworden bin, sehr klar geworden bin, sehr klar meine Grenzen gezogen habe und ziehe und wirklich sagen, ich kann, ich bin eine sehr gesunde Liederin geworden, aber also so hilfreich diese gesunde Naivität war. Auf der anderen Seite ist es mir dann auch zwischendurch ganz schön auf die Füße gefallen, aber es war trotzdem gut, weil ich ohne diese Naivität nie losgegangen wäre. Einfach dieses Spaß an der Freude.

Ina Schüttke: Ich habe einfach Lust.

Janna Scharfenberg: Glaubst du wirklich, dass diese Naivität dazu geführt hat, dass die Dinge auch mal hart werden? Oder ist das nicht der natürliche Gang in einem Unternehmen?

Ina Schüttke: Immer sowieso. Also das durfte ich natürlich auch lernen, ganz klar. Es geht immer auf und ab. Das Leben ist zyklisch, das wissen wir, wie der Herzschlag. Es geht hoch, es geht runter. Es wäre auch langweilig, wenn es immer nur nach oben gehen würde, weil das wäre auch irgendwann hätte ich immer die gleiche Emotion. Ich wüsste ja gar nicht mehr, empfinde ich jetzt gerade Freude oder nicht, weil ich ja überhaupt nicht mehr das Gegenteil kenne. Es gehört absolut dazu.

Ina Schüttke: Und wir kriegen es ja auch in unseren Kreisen mit. Wir haben Up and Downs, Umsatzeinbrüche, unzufriedene Kunden, aber keiner, das sind wieder die Dinge, worüber keiner redet. Wenn eben Frust auf dich projiziert wird, wenn Umsatzeinbrüche kommen, wenn auch rechtliche Dinge geklärt werden müssen. Also Dinge völlig normal, völlig normal. Es gehört einfach zum Unternehmerspiel dazu, ganz klar.

Janna Scharfenberg: Absolut, ja. Und ich, wenn ich so auf meine unternehmerische Reise zurückschaue und immer mich so rein tune, hey, wo habe ich wirklich am meisten gelernt, würde ich immer sagen, natürlich an den Herausforderungen, weil ich sage das auch so gerne, erfolgreich sein, viel Geld umsetzen, viele Kunden per se haben. Das ist nicht das Schwere. Schwere ist, das halten zu können und das Schwere ist eben auch die Kehrseite aushalten zu können und da nicht reinzufallen, Oh Gott, jetzt ist mal ein Jahr, was nicht so gut gelaufen ist oder kommt hier Kunde XY und ich stelle mich selber komplett in Frage, sondern wirklich da für sich da bleiben zu können. Erfolg ist für mich weniger, wie viel Geld ist auf dem Konto, sondern vielmehr, wie sehr kann ich mich selber da durchführen mit allen Facetten, wie geht es mir dabei.

Ina Schüttke: Und ich sage auch immer, an dich zu glauben, wenn alle klatschen, ganz easy, ehrlich, easy peasy. Aber an dich zu glauben, wenn die anderen nicht mehr klatschen, wenn sie vielleicht sogar Bu rufen, Das ist die Kunst, das auszuhalten. Ja, dich auch in dem Moment auszuhalten, dein Nervensystem auszuhalten, dich regulieren zu können. Also Selbstregulation war wirklich im letzten Jahr das größte Thema bei mir. Hinzuschauen, gucken, wo sind noch Scham, Schuld Schmerzpunkte, wo bin ich noch nicht im Alignment mit mir, wo bin ich noch nicht ehrlich mit mir, wo darf ich noch hingucken, wo darf ich lernen, wo reagiere ich selbst noch auf Trigger im Außen, wo ist einfach noch mein Lernfeld im Außen? Und es ist doch so, wir lernen durch Fehler, dafür sind Fehler, ja, ich mache gerade Anführungszeichen, dafür sind sie ja da, Weil so durch den Erfolg zu marschieren, ja ganz super einfach. Aber eben am Ende sind es genau die Dinge, die Herausforderungen, die Steine, die uns in den Weg gelegt werden, die uns letztendlich wirklich stark machen, die uns wachsen lassen, die uns am Ende, glaube ich, sogar auch noch erfolgreicher machen.

Janna Scharfenberg: Ja, das sehe ich auch so. Und ich glaube, wir brauchen diese Phasen auch. Wir können das ja auf kleine Beispiele runterbrechen. Wir können ja nur dann beispielsweise eine große Gruppe an Klientinnen begleiten, wenn wir vorher vielleicht auch mal ein halbleeres Webinar gehalten haben, nur dann ein gutes Podcast Interview machen, wenn wir halt vorher schon mal selber Podcast gemacht haben, die halt nur die Oma angehört hat oder was auch immer. Ja, das ist ja alles ein Weg. Und ich denke auch, wir neigen als Menschen schnell dazu, es muss schnell gehen, Ich muss sofort da an der Spitze in Anführungsstrichen sein, was das für jeden auch heißen mag. Aber dass wir auf dem Weg eine krasse Kompetenz entwickeln, eine Resilienz und eine Kapazität, sind für mich die drei Worte. Kompetenz können wir verstehen als Know how, aber auch natürlich als wie bewege ich mich dadurch.

Janna Scharfenberg: Die Resilienz, damit umzugehen, die Kapazität, auch vieles zu halten, sind für mich die wichtigsten Worte. Wie ist dir das so gegangen, wenn du jetzt zurückblickst, weil ich würde gerne über Herausforderungen sprechen. Wie ist es, wenn plötzlich die ersten Stolperfallen kommen oder einem auch mal was um die Ohren fliegt? Ich weiß nicht, ob du ein spezifisches Beispiel hast, was dir gerade einfällt oder so allgemeiner Natur, aber wie war das für dich jetzt das erste Mal so gekommen ist? Wow, okay, ist ja doch nicht nur alles so glitzrig hier.

Ina Schüttke: Ja, also ich nenne gern zwei konkrete Beispiele, die im letzten Jahr waren. Das eine ist ziemlich genau ein Jahr auch her. Es fing einfach nur mit einer negativen Google Rezension an. So, Punkt, was passiert? Es tut weh, es tut einfach weh in dem Moment. Es trifft dich persönlich, du liest das und denkst dir, oh mein Gott, ich bin ein schlechter Mensch, ich bin doof, ich bin doch nicht so gut. War das richtig so, oh nein, ich habe alles falsch gemacht. Du, dir fliegen auf einmal Glaubenssätze um die Ohren, von denen du eigentlich gedacht hast, dass du sie aufgelöst hast, um dann zu merken, da ist noch so viel Verletztes auch in dir, so viel Zweifel in dir. Ja, es kam so extreme Selbstzweifel in dem Moment, ob das alles richtig ist, was ich mache, ob das gut genug ist.

Ina Schüttke: Also das war schon, da ist eine Menge hochgekommen. Ja, ganz klar, heute mit einem Jahr Abstand, alles fein, total fein, alles gut. Das war zum Beispiel so ein großes Learning, war noch so ein paar andere Dinge. Ein ganz großes Learning für mich war, ich kann es nicht jedem recht machen und ich will es auch gar nicht und ich muss es auch gar nicht und ich gebe mein Bestes und wenn das jemandem nicht genügt, dann ist das okay. Ich bin total fein mit dem, wie ich bin, wie ich liefere, wie ich die Dinge aufbaue, wie ich sie lehre, wie ich sie präsentiere. Also es war ganz viel innere Arbeit, also wirklich dieses mich halten, mich lieb haben, mit mir in Verbindung bleiben, mir wirklich immer wieder zu sagen, ich bin gut so wie ich bin, es ist okay, wenn mich nicht jeder mag. Da kommt da immer auch so der People Pleaser in uns durch, Wir wollen immer von allen gemocht werden. Und das so für mich dann aufzuräumen, das war wirklich sehr heilend tatsächlich.

Ina Schüttke: Einfach zu wissen, auch wenn dann jemand was Schlechtes öffentlich über mich sagt oder schreibt, dass es okay ist, dass ich trotzdem ein guter Mensch bin, dass ich trotzdem so vielen Frauen geholfen habe, so viele Menschen ausgebildet habe, auf so einem guten Weg bin und meine Passion, meine Vision, meine Mission deswegen nicht aus den Augen verliere, sondern einfach für mich auch noch klarer werden darf, Auch reflektieren, mit wem will ich arbeiten, wen will ich in der Ausbildung haben, wie darf mein Wording noch besser nach außen gehen, dass ich noch klarer bin in meiner Haltung, in allem, wie ich bin, was ich gebe, was ich tue. Also rückwirkend betrachtet war es das Beste, auch wieder in Anführungsstrichen, was mir passieren konnte, weil ich einfach ganz viel mich mit mir auseinandergesetzt habe, noch mit vielen inneren Schmerzpunkten und da ganz viel einfach noch aufräumen konnte.

Janna Scharfenberg: Machst du diese Themen dann hauptsächlich mit dir selbst aus oder sind es dann Dinge, die du in der Familie mit deinem Mann besprichst? Hast du drumrum Mentoren, Coaches, Kolleg innen? Wie gehst du das für dich an? Weil ich glaube, das ist für viele auch so ein Thema, dass man dann denkt, oh, ich müsste das so meinem kleinen Kämmerchen alles mit mir selbst ausmachen.

Ina Schüttke: JULIA ROTHERBL Auf gar keinen Fall. Nein, wirklich nicht, Weil dann neigen wir ja dazu, so viel Emotionen runterzuschlucken, zu verdrängen. Wir geraten im schlimmsten Fall in so eine Gedankenschleife, aus der wir nicht mehr rauskommen. Ich empfehle jeden und das mache ich selber auch. Mein Mann ist mein bester Freund, ich rede mit ihm über alles. Er ist unheimlich rational auf der einen Seite, aber auch sehr empathisch. Dem kann ich wirklich alles erzählen. Und ich habe natürlich immer auch Coaches und Mentoren an der Seite, die mich dann auch in dem Moment mit meinem Schmerz halten können und da mit mir dann auch mit einer guten Distanz drauf gucken können, dass man da so ein bisschen die emotionale Distanz dann auch entwickelt.

Ina Schüttke: Weil wenn du voll in der Emotion bist, kannst du da natürlich auch nicht gut drauf reagieren. Ist ja klar. Das funktioniert einfach nicht. Und da ist es ganz, ganz wichtig, da wirklich auch mit Menschen drüber zu sprechen, sich auch nicht dafür zu schämen. Es ist ja auch für viele eine Überwindung zu sagen, hey, guck mal, da habe ich irgendwie eine schlechte Bewertung bekommen. Oder dann bin ich auch mit ein paar Ausbildungsteilnehmerinnen letztes Jahr so rechtlich wegen, wegen bestimmten Wordings, wegen bestimmten Dingen so ein bisschen aneinandergerasselt und dann einfach zu sagen, hey, wir reden darüber keine Scham da auch zu haben und zu sagen, hey, wir sind nur Menschen. Und eben wieder dieses, du kannst es nicht jedem recht machen und du darfst darüber reden, um es darüber dann auch zu verarbeiten und durchaus auch mit Profis, dass du es auch gut durcharbeiten kannst, damit du es auch loslassen kannst und nicht die ganze Zeit mit dir herumschleppst und das dann immer wieder hochkommt und dich dann irgendwo auf anderen Wegen die ganze Zeit quasi triggert und dich aktiviert und dich dann letztendlich immer belastet und im schlimmsten Fall ja auch krank macht.

Janna Scharfenberg: Ich finde ja das ist etwas, was wir im ganzen Unternehmertum nicht unterschätzen dürfen, dass das häufig dahinter in einem drin sozusagen passiert und uns ziemlich auch so in diesem Überlebenskampf im dysregulierten Nervensystem hält, wenn wir da wirklich reingehen und diese Dinge nicht anschauen und aus einer Angst, aus einem aus einem Schamgefühl heraus agieren und eigentlich immer nur kämpfen, dass das nächste uns nicht verletzen kann. Das ist aus meiner persönlichen Sicht etwas, warum wir doch auch viele Menschen sehen, die auf dem Papier sehr erfolgreich sind, die sehr in ihrem Hasse, sehr in ihrem getrieben sein sind. Was ist da so dein Erlebnis? Weil wenn man von draußen aufschaut eben erfolgreich und dann wirkt das alles immer so easy und dann haben die Personen oft auch noch so einen tollen Lifestyle. Ja wie siehst du das?

Ina Schüttke: Ja es ist ganz toll das von außen zu betrachten. Ganz ganz schön. Also ich durfte da auch im letzten Jahr auch wirklich aufpassen, dass ich mich da nicht auch emotional mitreißen lasse so dieses oh mein Gott, bei mir ist es gerade so schwer und bei den anderen sieht es so easy aus, um dann im Hintertürchen zu erfahren, es ist bei niemandem easy. Also die, die im Außen noch so erfolgreich scheinen, sind dann also auf eine gewisse Weise natürlich schon, aber dann eben vielleicht auch nicht. Ich durfte für mich im letzten Jahr lernen, dass Erfolg nicht a nicht alles ist und sicher nicht nur eine Zahl auf dem Konto. Umsatz sagt ja auch gar nichts aus. Also Cashflow, Profit, Gewinn ist natürlich mindestens genauso wichtig wie viel bleibt am Ende über. Ist ja Schön, wenn ich 2 Millionen Umsatz mache aber wenn ich 1,9 Millionen Ausgaben habe und kaum Gewinn überbleibt und ich habe eine Stunden Woche, ist das für mich kein Erfolg, sondern Erfolg ist für mich und das war mein größtes Learning, weil ich bin letztes Jahr tatsächlich auch als dann so diese ganzen Konfrontationen kam und auch sehr viel sehr viel Hate, es ist unfassbar viel Hate und Frust auf mich projiziert worden und das hat mich schon das hat mir letztes Jahr wirklich den Boden unter den Füßen weggerissen, so dass ich auch in den ersten Wochen sicherlich rückwirkend betrachtet nicht richtig reagiert habe.

Ina Schüttke: Ich habe aus verletzten Emotionen heraus reagiert und gehandelt also sicherlich nicht wie ein High Performer, weil ich so überrumpelt war. Es war so viel. Es kam letztes Jahr auch noch privates, weißt du? Ja, da waren private Herausforderungen auch und es war sehr, sehr viel in dem Moment. Und da habe ich dann den Fehler gemacht, dass ich extrem aus einer, eben wie du es gesagt hast, aus einem Überlebenskampf, aus einem Überlebensmodus, aus einem völlig dysregulierten Nervensystem heraus gehandelt habe und von da aus in einen über Monate in so einen extremen Hustle Modus gerutscht bin, in so einen Funktionieren Modus. Ich habe nichts mehr gefühlt, Jana Ich habe nur noch funktioniert. Ich habe irgendwie versucht, dieses Unternehmen zu retten, meine Familie zu retten, mich zu retten. Es ist dann auch noch Alles in meinen 40. Geburtstag letztes Jahr gefallen.

Ina Schüttke: Ich kann mich da wirklich gar nicht mehr richtig dran erinnern, dass es alles so wie in Trance das erste halbe Jahr, das ist irgendwie an mir vorbeigezogen. Ich habe nur noch funktioniert. Ich habe extreme Umsatzeinbrüche gehabt, weil ich mich dann damals gar nicht mehr getraut habe zu launchen, rauszugehen, zu zeigen, hey, hier bin ich, weil das passte in dem Moment einfach nicht. Ich war völlig gebrochen. Ich war wirklich gebrochen. Und dann war so im Sommer war, da war so privat der Höhepunkt und dann war so ein Moment, wo ich gesagt habe, jetzt reicht's. Ina, du weißt doch, dass es auch anders geht. Du kennst Gesundheit, du weißt, wie es geht.

Ina Schüttke: Stopp, Schluss, Ende. Und dann bin ich so zurück in den Körper gegangen. Ich bin so zurück in die Emotion gegangen. Ich habe mich so ehrlich mit mir auseinandergesetzt, habe die letzten Monate reflektiert und ich bin aus einem Hasselmodus wirklich ausgestiegen. Es war schmerzhaft, gar keine Frage. Und es war das Beste, was mir passieren konnte. Es hat aber wirklich, also ich musste schon sehr tief fallen letztes Jahr, musste schon sehr viele Herausforderungen händeln im Außen, um wirklich hinzugucken. Aber es war so ein Augenöffner für mich am Ende.

Ina Schüttke: Und es war wirklich dieses Stopp, es geht auch anders. Dieser Hasselmodus muss nicht sein. Das, das ist kein Erfolg. Das ist mir dann einfach klar geworden. Das war richtig dieses Nein, so definiere ich Erfolg nicht. Erfolg heißt für mich, es geht mir gut, ich bin erfüllt, ich bin glücklich, ich habe Freude an dem, was ich tue und habe natürlich auch einen gewissen finanziellen Erfolg, aber eben nicht um jeden Preis. Und das war schon ein sehr großes Learning für mich letztes Jahr.

Janna Scharfenberg: Ja, was brauchen wir, wenn wir an diesen Punkt kommen, dass wir merken, hey, es geht nichts mehr, wir können uns weiter durchpushen mit einem Hustle. Und das ist ja ehrlich gesagt für ganz viele Menschen einfach die unternehmerische Realität. So macht man Business, so pusht man, so schafft man das. Es braucht ja offensichtlich die Erkenntnis, so möchte ich nicht mehr und auch die Vorstellungskraft. Es kann auch anders gehen. Aber wie schafft man es von diesen, so möchte ich es nicht mehr wirklich effektiv dann hin zu hey, ich mache das wieder aus der Gesundheit heraus. Ich bin in meinem Körper, ich bin bei mir.

Ina Schüttke: Ja, das ist natürlich schon auch Arbeit. Ganz aktiv bei mir durfte ich feststellen, waren da auch viele Identitätsthemen. Ich bin mit viel Funktionieren, Leistung identifiziert. Es hat mich ausgemacht, es macht mich auch immer noch aus. Ich bin eine Macherin. Ich habe viel Feuer. Genau, das ist so. Ich habe immer auch Lust zu machen und ich habe immer Feuer im Hintern.

Ina Schüttke: Aber es ist natürlich Frage, brennt es mich am Ende aus oder eben nicht? Und ich musste mich am Anfang schon wirklich zwingen, zur Ruhe zu kommen. Es war wirklich ein so, Ina, jetzt atme mal, Handy mal weg, Computer mal weg, komm, jetzt ist mal gut. Ja, es war wirklich so ein ich wollte schon wieder an den Laptop, ich wollte schon wieder irgendwas retten, ich wollte schon wieder die Welt retten. Und es war wirklich so ein ich hau mir jetzt selber auf die Finger. Also es war so richtig so Dialog mit mir selber. Stopp, Ina, atme, muss jetzt nicht sein. Mein Mann hat immer gesagt, Ina, geht die Welt jetzt unter. Wenn du die E Mails jetzt Samstagabend nicht mehr checkst, geht die Welt dann unter.

Janna Scharfenberg: Ja, sie geht. Das ist ja wirklich so fühlt sich an.

Ina Schüttke: Absolut, absolut. Du denkst da wirklich, nichts geht mehr ohne dich. Und das war wirklich Arbeit. Es war wirklich ein innerer kämpferischer Dialog schon mit mir, weil ich halt immer, ich wollte noch mal und noch mal und noch mal und wirklich sagen, nein, Ina, und jetzt ist Ruhe und jetzt legst du das Handy an die Seite und jetzt machst du mal nichts mehr und jetzt bist du mal 24 Stunden. Ach, da habe ich noch nicht mal angefangen, drei Stunden mal nicht erreichbar. Ja, wirklich. Also 24 Stunden hätte ich wieder nicht ausgehalten, sondern einfach zu sagen, hey, ein Vormittag mal oder so. Ich habe wirklich in ganz, wirklich in Minischritten angefangen, auch viel mit inneren, ja auch wie es gerade gesagt habe, Dialogen mir immer wieder zu, Alles ist gut, ich bin sicher.

Ina Schüttke: Ist auch so ein Satz, den ich liebe, der mich unheimlich trägt heute. Diese innere Sicherheit, die ich auch entwickelt habe, dass die Hütte gerade nicht brennt, dass die Welt nicht untergeht, dass die auch morgen noch steht. Und es war wirklich Schritt für Schritt in diese Ruhe kommen, also sprich ergo im Grunde mein Nervensystem wirklich zu beruhigen und wirklich langsam runterzufahren. Und das war auch sicher kein Prozess innerhalb von einer Woche, sondern das war dann so das letzte halbe Jahr und sogar auch jetzt noch der erste Monat vom neuen Jahr. Also wirklich, es braucht wirklich seine Zeit.

Janna Scharfenberg: Ja, ja, wir haben, du hast ja selber das Wort High Performance Macherin schon mit reingenommen und ich denke, dir wird es ähnlich gehen wie mir, wenn wir uns so durch die unternehmerische Welt bewegen, sehen wir High Performance und machen eben, wie wir es gerade gesagt haben, im Hassle, im Schaffen, im Go Go Modus. Und ich glaube, wir beide leben dieses Credo, dass wir die Dinge aus der Gesundheit heraus machen und nicht auf Kosten dieser. Ja, natürlich gibt es auch mal solche Phasen selbstverständlich, die auch sehr, sehr an der eigenen Gesundheit zehren. Was ist da so deine Beobachtung? Wie machen die meisten Menschen, die meisten Unternehmer sozusagen, aus welchem Modus heraus machen sie ihr Business und was ist für dich ein wichtiges Credo, wie du das für dich machst in Bezug auf deine Gesundheit?

Ina Schüttke: Ja, wie es viele Unternehmer machen, kann ich jetzt schwer sagen. Viele, Also ich sehe nicht viele gesunde Unternehmer, sowohl als auch. Also wir haben ja schon auch in unseren Kreisen natürlich schon viele, die auch erkennen, na klar, ich bin mein stärkstes Pferd im Stall, natürlich ohne mich geht nichts. Aber ich sehe schon viele, die ihre Gesundheit komplett links liegen lassen, gerade auch so in den Anfangsphasen in den ersten Jahren. Das dazu muss ich sagen, auch mit all den Herausforderungen, die im letzten Jahr waren, ich habe trotzdem einen Grundstein oder das Fundament meiner Gesundheit nie vergessen. Also für mich ist ein gesunder Lifestyle anders. Ich muss es anders sagen, Dank meines gesunden Lifestyles habe ich die Herausforderungen gemeistert. Ich bin am Ende nicht zusammengebrochen, ich bin okay, mal krank geworden.

Ina Schüttke: Ich durfte in den Rückzug gehen, aber ich bin absolut überzeugt davon, dass ich so high performen kann, dass ich mich so vielen Herausforderungen stellen kann, weil ich einfach auf allen Ebenen körperlich und mental, körperlich natürlich über die gesunde Ernährung, über einen gesunden Ernährungsstil sehr gut für mich sorge, dass ich natürlich einfach auch plump mit Nährstoffen gefüllt bin, dass ich natürlich Energie habe und auf der mentalen Ebene natürlich auch Schlaf zum Beispiel ist mir absolut heilig. Absolut. Ja, ich kann nicht verstehen, wie jemand bis nachts noch am Laptop sitzt und das gibt es bei uns nicht. Wir sitzen auch mal abends noch am Laptop selten. Aber eine gute Schlafroutine, eine gute Abendroutine ist mir so wichtig. Und ich durfte auch hier natürlich wieder sehr im letzten Jahr und natürlich auch die Jahre davor schon erkennen, wenn ich gesund bin, wirklich auf allen Ebenen körperlich, dass ich einfach auch Energie habe, dass ich auch die körperliche Stärke habe, aber eben natürlich auch mental, dass es mir geistig gut geht, dass ich, dass ich natürlich auch fokussiert bin, dass ich Klarheit habe. Nur so ganz ehrlich, Jana macht mir Business auch Spaß. Also wenn ich aus dem letzten Loch pfeife, ganz ehrlich, habe ich doch auch keine Lust einen Call zu machen und ich habe viele Live Calls und ich darf ja auch ein Stück weit verkörpern, was ich lehre.

Ina Schüttke: Und das kann ich wirklich heute von mir behaupten, dass ich verkörpere, was ich lehre und dass ich dadurch authentisch und echt bin. Und das spüren die Menschen einfach. Ich muss den nicht den ganzen Tag zeigen, wie ich meinen gesunden Salat und mein Kitchery und meine Reisgericht esse. Das spüren die Menschen auch so. Sie sehen es mir an Prozent und.

Janna Scharfenberg: Ich glaube, das ist das Wichtige. Ich finde, wir dürfen da sogar davon sprechen, wir müssen das verkörpern. Nicht nur wir dürfen, klar, wir dürfen nicht in so eine Optimierung, Perfektionsfalle für uns. Wir müssten so sein, wir müssten uns so geben, sondern es braucht aber wirklich diese Grundlage. Das finde ich auch das Allerwichtigste. Und ich gehe für mich persönlich ja da auch wirklich den Schritt so weit, dass ich sage, hey, sowohl meine Klientinnen wie auch meine Patientinnen, die haben es einfach verdient. Und es ist mein persönlicher Anspruch, dass die eine ausgeruhte, präsente und energievolle Version von mir haben. Na selbstverständlich gibt es auch mal Tage, wo ich morgens aufstehe Und die Nacht war schwierig mit kleinen Kids oder was? Das Leben ist das Leben.

Janna Scharfenberg: Aber ich meine, ich spreche hier von der Baseline. Ich möchte nicht jedes Mal mich in den Call hetzen, super müde sein, viel Kaffee getrunken haben, noch nichts gefrühstückt haben, eigentlich gar nicht wissen, was für ein Programm ist das. Ich möchte wirklich da sein. Das ist, finde ich, wirklich, wirklich der Anspruch, den wir haben sollten, dass wir da eben nicht so durchrasen und durchpushen, weil genau dann kommt es in dieses Funktionieren. Dann arbeiten wir einfach nur noch Dinge ab. Genau wie du sagst, wir brauchen echt die Gesundheit als Basis, sonst kracht es wirklich irgendwann zusammen. Und wir sind unser größtes Business Asset. Ja, absolut.

Janna Scharfenberg: Also wenn du nicht da bist, wenn ich nicht da bist, selbst wenn wir uns irgendwelche tollen Funnel aufgebaut haben oder irgendwelche Business Strukturen, die jetzt nicht 1 zu 1 von uns abhängig sind, aber ich meine, langfristig tragend ist das nicht, wenn wir nicht da sind.

Ina Schüttke: Absolut, natürlich. Ja. Und das sehe ich ganz genauso. Und du hast es gerade auch schön gesagt, ich sehe es genauso. Ich sehe auch die Verantwortung meinen, also bei mir sind jetzt wirklich nur Frauen, meinen Teilnehmerinnen gegenüber, meinen Kundinnen gegenüber, dass sie die beste Version von mir bekommen. Ja, das ist. Und das kann ich eben nur, wenn ich wahrhaftig gesund bin. Und wie du sagst natürlich, ja, jetzt habe ich einen Reizhusten im Moment.

Ina Schüttke: Oder glaubt man nicht, dass schlaflose Nächte mit Teenager Kindern aufhören?

Janna Scharfenberg: Ich dachte, das ist dann vorbei, Ich sag's dir.

Ina Schüttke: Oder wenn die Kinder auch mal krank sind. Ja, also da werden Teenager dann auch wieder zu klein Kindern, die dann bei Mami im Bett schlafen wollen. Ja, das hatten wir gerade auch wieder so. Und natürlich hat man dann mal eine schlaflose Nacht. Aber wie du sagst, die Baseline, die muss einfach passen, die muss da sein. Und auch da Menschen spüren, okay, die Ina hat jetzt mal eine schlaflose Nacht gehabt oder ich sage auch mal so.

Janna Scharfenberg: Boah Leute, ich hab menschlich. Aber wenn wir uns jedes Mal nur so sehen, ich Klientin bei dir bin und jedes Mal kommt da so eine abgehetzte Ina rein und weiß eigentlich vielleicht auch gar nicht mehr, wer sitzt denn jetzt eigentlich vor mir. Das geht einfach nicht. Das ist wirklich eine Grundlage, die wollen wir so nicht haben. Genau. Ina, was sind aus deiner Sicht, du begleitest viele Menschen, du empowerst Frauen, du vermittelst Know how, aber ich finde ja noch viel mehr. Unterstützt du eigentlich Menschen auch dazu, ihre Art des Erfolgs zu leben? Darf man das so sagen? Ja, oder?

Ina Schüttke: Ja.

Janna Scharfenberg: Was sind aus deiner Sicht, gerade auch so aus diesen gesunden High Performance Gedanken heraus und wenn du zurückblickst auf deinen unternehmerischen Weg mit Herausforderungen, was sind aus deiner Sicht die wichtigsten Essentials, was wir für uns tun sollen, dass wir auch wirklich gesund bleiben?

Ina Schüttke: Ja, ganz wichtig natürlich ist eben, dass wir gut für uns sorgen. Mein Körper ist mein Tempel, den Spruch kennen wir alle. Genauso ist es auch. Ich darf meinen Körper als das Heiligste wirklich behandeln, dass ich also wirklich mich nähere. Da geht es wirklich über die Ernährung los. Ich kann nicht als Unternehmerin den ganzen Tag bei McDonald's sitzen, ich übertreibe jetzt mal oder 10 Kaffee trinken und abends eine Flasche Wein und ich weiß nicht was. Das wird auf lange Sicht natürlich nicht funktionieren. Auf der einen Seite natürlich eben die körperliche Gesundheit, ganz klar über die Ernährung, aber auch gewisse Art gesunder Kraftsport, ja, also hormonfreundlicher Kraftsport.

Ina Schüttke: Also all so diese Basics natürlich, ganz, ganz klar. Natürlich, aber auch ganz wichtig, Nervensystemarbeit halte ich auch für wahnsinnig wichtig. Es geht nicht darum, dass ich jeden Tag nur meditierend durch die Gegend renne, aber dass ich einfach so ein paar Tools, ein paar Werkzeuge an der Hand habe, die mein Nervensystem beruhigen, die mich einfach erden, dass ich erdende Werkzeuge an der Hand habe, dass ich lerne, vor allem meine Emotionen zu regulieren, weil ich werde einfach gerade im Business Aufbau, wenn der erste Erfolg kommt, wenn die erste wirkliche Verantwortung kommt, werde ich ja wirklich auch mit so vielen Gefühlen konfrontiert. Eben dieses, kann ich das, schaffe ich das? Oh Gott, kann ich das nicht? Oh mein Gott, ich bin doch nicht so gut, Oh Gott, ich bin eine Hochstaplerin, Oh mein Gott, oh mein Gott. So und da, das kennen wir ja alle so, da kommen die ganzen ganzen kleinen Mindfucks hoch. Und da eben wirklich vielleicht auch jemanden an der Hand zu haben. Also ich gehe auch einfach nicht mehr ohne Mentor, ohne Coach, jemanden auch an der Hand zu haben, der einen da auch ein Stück weit begleiten kann, ein Stück weit halten kann. Und dass du natürlich idealerweise klar lernst, dich selbst zu halten und einfach zu wissen, Herausforderungen sind nicht nur völlig normal im Erfolg, sondern sogar wichtig.

Ina Schüttke: Und das halt etwa, also das auch dann annehmen zu können als gar nicht so negatives. Also ich merke zum Beispiel heute, ich weiß auch wenn ich jetzt gerade eine Hochphase wirklich erlebe, das kann ich so sagen, weil sich natürlich die nächste Herausforderung wird kommen. Es ist immer so im Leben. Ich habe aber auch einfach gelernt im letzten Jahr dieses Drama rauszunehmen, so diese Schwere daraus zu nehmen, diese Überbewertung rauszunehmen, sondern einfach zu wissen, okay, es wird demnächst, es wird sowieso wieder eine Herausforderung kommen, die wird kommen. Ja, und auch hier, dummer Spruch, nach Regen kommt Sonnenschein, aber es ist genauso, es ist so. Und das einfach als total normal zu nehmen und ganz ehrlich nicht überbewerten, das ist etwas, was ich heute nicht mehr mache. Es geht auch darum, nicht Herausforderung nicht ernst zu nehmen, aber ich überbewerte sie emotional einfach nicht mehr, weil ich weiß, es gehört dazu wie das Zähneputzen am Morgen und am Abend. Punkt.

Janna Scharfenberg: Zu 100 Prozent. Eine Patientin hat gestern zu mir gesagt, ich glaube, die Zeiten, wo wir einen Etsy Shop gründen und selbstständig sein können, ist vorbei. Ich musste dann sehr lachen, habe gesagt, das sehe ich auf keinen Fall so, aber ich möchte gerne deine Meinung dazu hören. Ist es immer noch eine spannende Zeit, unternehmerisch tätig zu werden, seine Mission in die Welt zu bringen, mehr denn je.

Ina Schüttke: Ganz klar, die Zeit ist genau richtig jetzt die Zeitqualität, die unbedingt, ja, ja, es ist auf keinen Fall zu spät. Im Gegenteil. Also ich sehe es immer noch als absolute Chance, es unbedingt. Also ich kann, kann, also ich bereue nicht eine Minute, dass ich vor ja doch inzwischen einigen Jahren in die Selbstständigkeit gegangen bin und ich kann es wirklich nur empfehlen, absolut für seinen Traum da loszugehen, seine Mission, seine Vision. Absolut, ja, ganz klar.

Janna Scharfenberg: Ja, das nehme ich gerade als Abschlussstatement. Absolut. Sehr, sehr schön. Aber Ina, möchtest du noch irgendwas hinzufügen? Wir haben jetzt einen bunten Ausflug gemacht durch deine Geschichte Erfolg, wie gehen wir um mit Misserfolg, gesunde High Performance. Möchtest du für unsere Hörerinnen und Hörer noch was ergänzen, was du wichtig findest in diesem Kontext?

Ina Schüttke: Also was ich wirklich wichtig finde und was ich mir zum Beispiel oder was ich der früheren Ina auch immer wieder sagen würde, ist, du bist mehr als genug, du bist super. Denk dran. Also dieses Vergiss nicht, wie toll, wie wahrhaftig du bist, auch wenn du gerade vor Herausforderungen stehst. Vergiss niemals, dass du ein ganz, ganz wundervoller Mensch bist und alles meistern wirst. Hab keine Angst vor Herausforderungen. Es gehört dazu. Es darf sein, es muss sein und es hat nichts mit deinem Wert zu tun. Du bist wundervoll, wie du bist.

Ina Schüttke: Du bist mehr als genug. Das ist, was ich einfach allen mitgeben kann, sich das immer wieder in Erinnerung zu rufen. Immer wieder.

Janna Scharfenberg: Ich glaube, das schneide ich mal aus dem Podcast raus und höre es jetzt immer morgens als Meditation. Es ist die Realität, oder? Und genau wie du vorhin gesagt hast, wir müssen für uns selber schon am lautesten klatschen, weil das ist schon immer ganz nett, wenn andere für uns klatschen und uns auf irgendein Podestchen stellen und so. Aber das ist sehr vergänglich und das ist sehr am Äußeren und wir müssen das für uns innen kreieren. Da finde ich das wirklich wahnsinnig wichtige Worte, dass du die nicht nur an die jüngere Ina, sondern letztendlich an all uns und unsere Version in uns adressierst. Vielen Dank dafür. Ja, gerne. Ich habe zum Abschluss immer eine Frage, die hat ein anderer Podcast Gast für dich dagelassen, ohne zu wissen, an wen sie geht. Und die Frage passt sehr, sehr gut.

Janna Scharfenberg: Die Frage ist nämlich, was ist eine verrückte Sache, die du für deine Gesundheit machst, die nicht Instagram tauglich ist?

Ina Schüttke: Das ist eine verrückte Sache für meine Gesundheit.

Janna Scharfenberg: Mach so viel, Ina, da muss irgendwas dabei sein.

Ina Schüttke: Ich überlege, oh Gott, oh Gott, oh.

Janna Scharfenberg: Gott, dich ist das natürlich alles normal, aber so Normalsterbliche wie mich, völlig crazy, wenn du das machst.

Ina Schüttke: Es ist wirklich, es ist für mich wirklich so normal. Was mache ich tatsächlich?

Janna Scharfenberg: Okay, ich sag eine Sache für dich und dann kann dir auch noch eine einfallen bei mir für dich ein, was ich total cool finde. Verrückt cool. Also positiv, dass du super konsequent bist. Egal, wenn wir irgendwo zusammen hinreisen, wenn ich dann mal in dein Bad im Hotel gehe, da ist immer konsequent aufgereiht die Kosmetik, die du verwendest, die Hautpflege, die du verwendest, all deine Supplements. Also ich bezweifle, dass schon mal irgendein konventionelles Duschgel aus irgendeinem Hotel deiner Haut berührt hat. Und das finde ich mega. Das finde ich ist Instagram tauglich, was auch immer das sozusagen in dieser Frage heißen soll. Aber das finde ich schon konsequent positiv verrückt, da wirklich zu sagen, ne, auch wenn ich drei Nächte unterwegs bin, hier sind die Dinge, die mir gut tun.

Ina Schüttke: Und mir ist jetzt sogar was eingefallen.

Janna Scharfenberg: Erzähl mir deins.

Ina Schüttke: Ich gucke mir meinen Stuhl an, mein.

Janna Scharfenberg: Stuhlgang natürlich mit Hintergrund Darmgesundheit nicht, aber für viele ist es sehr verrückt, oder?

Ina Schüttke: Genau, für sehr viele. Und das mache ich auch tatsächlich. Also nicht, dass ich da kein Problem mit hätte, weil bei Instagram rede ich über Stuhlgang, aber das mache ich tatsächlich immer. Punkt. Ja, okay. Weil manchmal rieche ich sogar an meinem Urin. So, jetzt ist es raus. Doch, so da ist es, Ne, ganz im Ernst, weil ich natürlich schon im Stuhlgang, also allein auch anhand eines Blickes schon auch Dinge erkennen kann, so für mich.

Ina Schüttke: Ich wühle da jetzt nicht drin rum, aber das ist für mich tatsächlich etwas, wo ich schon, also jetzt nicht jedes Mal, nein, das wäre übertrieben, aber schon regelmäßig werfe ich einen Blick drauf, wirklich mit geschultem Auge.

Janna Scharfenberg: Du bist halt doch Ayurvedi durch und durch. Da spannt sich wieder der Bogen zur Ayurveda Lifestyle Coaching Ausbildung, weil Urin angucken, Stuhl angucken ist ja unser Daily Business.

Ina Schüttke: Absolut, ja, absolut.

Janna Scharfenberg: Sehr gut. Ich glaube, das lassen wir so stehen. Ina, vielen Dank, dass du hier warst. Das war ein sehr spannendes Interview mit vielen coolen Insights und ich mag mir kaum ausmalen, über was wir reden werden in fünf Jahren, denn alles, ich freue mich schon drauf. Ich bin jetzt schon gespannt und vorher werden wir uns natürlich auch sehen und andere Dinge besprechen. Aber es war mir eine riesen Ehre, dass du mal wieder hier im Podcast warst. Vielen Dank.

Ina Schüttke: Danke, dass ich da sein durfte, Jana.

Janna Scharfenberg: Ja, so gerne.

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