Meine persönliche High Performance - So lebe ich sie im Alltag

Shownotes

Podcast #392 - Janna, wie lebst du eigentlich High Performance im Alltag? Diese Frage bekomme ich oft. Wenn man von außen sieht, was ich kreiere – Programme, Inhalte, Newsletter, Podcasts – und gleichzeitig weiß, dass ich lerne, reflektiere, Feedback gebe, lese und Zeit mit meiner Familie verbringe, entsteht schnell dieses Bild von „Wie schafft sie das alles?“.

In dieser Episode nehme ich dich ehrlich und persönlich mit hinter die Kulissen.

Ich teile mit dir,

  • warum High Performance kein Mengenproblem, sondern ein Regulationsproblem ist
  • weshalb To-do-Listen kein Führungsinstrument sind
  • wie ich kreative, strategische und regenerative Phasen bewusst trenne
  • warum mein Nervensystem wichtiger ist als mein Zeitmanagement
  • und was sich seit der Geburt meiner Kinder fundamental verändert hat

Du erfährst, warum ich nicht versuche, alles gleichzeitig zu tun – sondern Kapazität zu halten. Warum ich weniger Energie verliere, statt mehr Energie zu produzieren. Und weshalb echte High Performance ein stabiler Zustand ist, kein Sprint mit anschließendem Einbruch.

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Wenn du gesund erfolgreich sein willst, ohne deine Leistungsfähigkeit permanent über Aktivierung zu regulieren, wenn du High Performance nicht als Sprint, sondern als langfristige Architektur begreifst, dann ist INNER UPGRADE dein nächster Schritt:

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Transkript anzeigen

Janna Scharfenberg: Hallo und herzlich willkommen zur heutigen Podcast-Episode. Heute teile ich ein ganz persönliches Thema mit dir, was ich in letzter Zeit immer mal wieder als Frage von euch gestellt bekommen habe. Und zwar geht es darum, wie ich eigentlich ganz, ganz persönlich meine eigene gesunde High Performance lebe. Und das finde ich besonders schön, euch hier einmal mitzunehmen. Denn auf der einen Seite weiß ich, wie inspirierend das ist, wenn wir bei anderen hören, ja, die wir vielleicht spannend finden oder denen wir schon länger folgen. Wie die das eigentlich für sich leben. Und zum anderen hoffe ich natürlich, dass du da schon ein paar Komponenten für dich ganz persönlich mitnehmen kannst, was dann auf dein eigenes Leben übertragbar ist. Denn das, was ich mache, wie ich mein Leben gestalte, sollte natürlich keine Checkliste für dich werden mit einem Anspruch: Genauso muss es für mich auch funktionieren.

Janna Scharfenberg: Sondern was ja viel, viel wichtiger ist, dass du für dich daraus ableitest, was für dein Leben passt. Und heute in dieser Podcast-Episode teile ich ein paar Komponenten, die für mich absolute Gamechanger in den letzten Jahren waren, um in meine gesunde High Performance zu kommen. Denn das kann ich dir wirklich sagen: Mein Leben sah auch schon mal ganz schön anders aus. Das konnte auch schon mal in einem ziemlichen Hustle stattfinden, dass ich alles zeitgleich gemacht habe. Go, go, go! Und eigentlich in einem super dysregulierten, angespannten Nervensystem. Einfach nur noch durch alles durchgerast bin, mich selber gar nicht gespürt habe und sich alles einfach nur nach Abhaken angefühlt hat. Und das habe ich vor vielen Jahren ziemlich geschifftet für mich, dass ich diese Phasen heute wirklich selten habe und vor allem für mich weiß, wie ich da wieder gut rausfinde. Und dementsprechend gehe ich in ein paar Komponenten rein, die mir persönlich geholfen haben, die aber glaube ich auch allgemeingültig ein wichtiger Punkt sind.

Janna Scharfenberg: Und wenn du da weiter reingehen möchtest und für dich lernen willst, wie du deine gesunde High Performance für dich, dein Leben, deine Arbeit, dein Unternehmen oder den Arbeitsbereich, in dem du unterwegs bist, wie du das für dich implementieren kannst, dann habe ich zwei Optionen für dich. Punkt Nummer 1: Wenn du diese Podcast-Episode anhörst an dem Tag, wo sie rauskommt, also jetzt im März, dann habe ich ein super spannendes neues Live-Training für dich: Inner Upgrade— From Hustle to Healthy High Performance. Wo ich an 3 Tagen und 3 Masterclasses hier tief, tief, tief reingehe und dir genau zeige, was es braucht, dass du das Ganze für dich umsetzen kannst. Heute teile ich die Inspiration, wie ich das mache. In diesem Training erfährst du, wie du das konkret für dich umsetzt. Oder aber alternativ öffne ich jetzt auch die Türen für mein Gruppenprogramm Healthy High Performance, wo wir in 8 Wochen ganz strukturiert durch die wichtigsten Steps durchgehen, du mich an deiner Seite hast, um wirklich in deine gesunde High Performance nicht nur so ein bisschen reinzukommen, sondern sie wirklich langfristig umzusetzen. Für beides findest du Informationen auf meiner Website. Wie gesagt, je nachdem, wann du das jetzt anhörst, kann das eine oder das andere relevant für dich sein.

Janna Scharfenberg: So oder so ist beides ein Gamechanger für dein Leben, deine Arbeit. Und jetzt möchte ich aber reingehen und mit dir teilen, wie das Ganze bei mir aussieht. Von einer meiner Klientinnen im All Access Mentoring, das ist sozusagen mein Jahresprogramm, wo ich dann noch mal tiefer begleite, kam die Frage: Hey, wenn ich sehe, was du alles kreierst, Kursinhalte, Content, Newsletter, dann lernst du ständig für dein Studium, führst dein Business, hast hoffentlich noch Zeit zu reflektieren, gibst Feedback, liest Bücher, verbringst Zeit mit deiner Familie. Wie teilst du das zeitlich alles ein? Wenn ich meine To-do-Liste anschaue, dann will ich immer alles gleichzeitig machen und verstricke mich oft darin. Und das ist etwas, was ich in unterschiedlichen Varianten immer mal wieder höre. Dieses: Wie schaffst du das alles nur? Wie ist das möglich? Wie kann ich das auch machen? Und ich glaube, das Wichtigste ist ja, dass wir hier zum einen mal ein bisschen dahinter schauen. Denn ich weiß, oft wird das so bewundert, wenn man das von außen sieht, so: Boah, das ist ja ganz schön viel: Programme, Inhalte, Newsletter, Podcast, Weiterbildung. Und zeitgleich dann aber auch noch die Frau, die Familie hat, die viel Zeit für die Kinder hat.

Janna Scharfenberg: Und ganz ehrlich, das ist auch wirklich so. All diese Bestandteile gehören in mein Leben hinein und ich möchte diese auch ganz bewusst so haben. Das heißt, mein Leben ist voll, es ist bunt und es ist viel. Aber es fühlt sich für mich nicht nach einem Zu-Viel an. Und hier möchte ich erst mal den wichtigen Gamechanger vielleicht für dein Mindset reinbringen. Denn wenn gefragt wird: Wie machst du denn das alles? Schwingt vielleicht für die ein oder andere von euch innerlich mit: Hey, wieso schaffe ich das eigentlich nicht? Was mache ich falsch, dass mein Alltag nicht so aussieht? Und dass er sich vielleicht schwerer anfühlt. Und hier möchte ich dich erst mal ein bisschen entlasten. Ja, vergleiche nicht eine Außenansicht, auch wenn ich natürlich versuche, so realistisch wie möglich mein Leben zu teilen und hier Komponenten mitzugeben, die jetzt natürlich in dem Sinne nicht super privat sind.

Janna Scharfenberg: Ich zeige ja meine Familie und deren Themen überhaupt nicht, zum Beispiel in den sozialen Medien. Aber bitte, bitte schau nicht eine Außenansicht von einer Person an und vergleich sie mit dem, wie es dir innerlich geht. Denn das sind einfach zwei komplett unterschiedliche Bereiche. Ja, das eine ist das, was du siehst, und daraus leitest du etwas für dich ab und vergleichst es dann vor allem mit den Anteilen von dir innerlich, ja, die sich vielleicht gerade nicht so rund anfühlen. Okay, und da erstmal durchatmen und zurücklehnen, denn es geht gar nicht darum, wie ich das alles schaffe, sondern was du dir für dein Leben wünschst und wie du das für dich kreieren kannst. Denn mein erster wichtiger Shift, um jetzt reinzugehen, wie ich denn meine gesunde High Performance lebe, ist nämlich genau das: Ich mache nicht alles. Ich übe mich mehr darin, Kapazität zu halten. Und das finde ich ganz wichtig.

Janna Scharfenberg: Denn natürlich könnte man schnell sagen: Ah, sie macht nicht alles, dann hat sie wahrscheinlich einen Riesensupport und so weiter und so fort. Und das ist in dem Sinne nicht so. Unsere Großeltern wohnen zum Beispiel nicht gerade ums Eck. Wir haben wenig Support bei der Kinderbetreuung und so weiter. Natürlich stellen wir uns als Paar gut auf, dass wir hier gut aufgeteilt sind. Aber was ich damit meine, wenn ich sage, ich mache nicht alles, bedeutet das, dass ich nie versuche, alles gleichzeitig zu tun. Ich versuche nie, in eine Schnelligkeit hineinzugeraten, ein Multitasking zu haben und vor allem hier 1000 verschiedene Bälle in die Luft zu werfen. Ja, das heißt, für mich ist es viel wichtiger, und da bin ich sehr konsequent darin, mich darin zu üben, meine Kapazität zu erweitern.

Janna Scharfenberg: Das heißt, ich versuche, mich selbst zu führen. Ja, aus meiner Sicht ist alles, was wir machen für die Gesundheit, für unser Business, für die Familie, hat eigentlich immer ganz viel mit Self-Leadership zu tun. Wie führe ich mich selber dazu? Ja, ich versuche, mich so zu führen, dass ich klar bin, Dass ich weiß, was ich möchte, dass ich weiß, was wann Priorität hat, dass ich mich darin übe, entscheidungsfähig zu bleiben und immer wieder mein Nervensystem zu regulieren. Ja, aber ich kenne das auch. Das war früher anders bei mir. Früher war ich immer sehr ungeduldig. Die Dinge müssen schnell gehen, alles muss gleichzeitig sein. Ich muss überall top of the game sein.

Janna Scharfenberg: Ich muss überall die Kontrolle haben. Ich habe mich so oft in meinen To-do-Listen verstrickt und die sind lang geworden. Und dann habe ich gedacht, wenn ich einfach noch einen Gang hochschalte und noch schneller bin, Dann komme ich da noch besser durch. Mittlerweile weiß ich für mich, das funktioniert nicht. Das heißt, mein erster wichtigster Shift: Ich mache nicht alles. Ich schaue, dass ich für mich immer und immer wieder trainiere. Für was habe ich Kapazität? Für was möchte ich auch Kapazität haben? Und dann möchte ich diese Kapazität ausbauen. Das impliziert aber für mich auch, dass ich ganz viel weglasse.

Janna Scharfenberg: Denn die Dinge, die ich vorhin aufgezählt habe, mein Unternehmen, meine Familie, mein Studium etc. Das sind die Dinge, für die ich auch eine bewusste Entscheidung getroffen habe, dass die jetzt für diesen Moment, für diese Phase in meinem Leben auch einfach das Allerwichtigste sind, wo ich die volle Präsenz reingeben möchte. Okay, und das ist ganz wichtig. Das heißt, ich schaue alles, was sozusagen Einzug in mein Leben halten möchte, schaue ich genau an und entscheide: Was darf hier Raum haben? Für was habe ich Kapazität? Wenn ich merke, dass ich mit meiner Kapazität so ein bisschen ans Limit komme, dann schaue ich ehrlich hin. Für was habe ich jetzt keine Kapazität mehr? Und das hilft mir wirklich weiter. Also lebe nicht für deine To-do-Liste, lebe nicht aus der Ungeduld heraus, lebe nicht in diesem Multitasking-Level, sondern schau: Für was hast du Kapazität und was hat wirklich Platz in deinem Leben? Und das Zweite, was ganz wichtig ist, das kommt auch ganz oft: Ja, ich habe so viel auf meiner To-do-Liste, die hört nie auf, ich könnte da noch ewig und ewig weiterarbeiten. Und auch diesen Zustand kenne ich. Was ich schon für To-do-Listen geführt habe, wie viel da schon draufstand.

Janna Scharfenberg: Und ich bin immer und immer wieder reingegangen und hatte das Gefühl: Boah, wenn ich noch ein bisschen schneller mache, wenn ich noch ein bisschen mehr mache, dann habe ich die endlich mal leer. Dann habe ich das endlich mal geschafft. Das heißt, so eine To-do-Liste kann einen ganz schön stressen, das kennst du vielleicht auch, und sie kann einen immer wieder in diesen Challenge-Modus, ja, oder diesen Hassel reinbegeben. Das muss ich alles abarbeiten, okay? Und ganz ehrlich, irgendwann habe ich festgestellt, Punkt Nummer 1: Die Arbeit hört eh nie auf. Und Arbeit können wir jetzt, ob das Haushalt, ob das das eigene Unternehmen ist, ob das sonst was ist, ja, das hört ja nie auf. Und das ist ja auch völlig in Ordnung so. Warum sollte das auch aufhören? Das ist ja unser Leben, das ist ja wie so der Puls, der uns durch unser Leben geht. Geht.

Janna Scharfenberg: Ja, als ich das mal gecheckt habe, ich muss ehrlich gesagt gar nicht dieses Ziel haben, dass die To-do-Liste mal leer ist oder dass das mal aufhört, sondern das ist mehr so der Flow. Ja, der Flow ist, es gibt immer was zu tun und ich versuche gar nicht hier gegen anzukommen, sondern einen guten Rhythmus zu finden. Hat sich ganz viel für mich verändert. Okay, und das Zweite ist, dass ehrlich gesagt eine To-do-Liste, das lernt ihr alles, wenn ihr ins Healthy High Performance Programm kommt, das ist ein Riesen-Gamechanger, aber ich gebe euch das hier schon mal mit rein. Das ist überhaupt kein Führungsinstrument, sondern eine To-do-Liste ist ja ehrlich gesagt einfach eine Sammlung vieler ungefilterter Anforderungen. Und wenn wir die unbewusst nutzen, was passiert dann? Dann schreiben wir da wahnsinnig viel drauf. Alles fühlt sich gleich groß an, alles zieht an uns, alles zerrt an uns in alle verschiedenen Richtungen. Und dann kommt wieder dieses Gefühl der Gleichzeitigkeit und der Überforderung.

Janna Scharfenberg: Okay, weil einfach nichts priorisiert ist. Wir sammeln die Dinge da drauf und denken, wenn wir da schnell durchrennen, dann haben wir es irgendwann geschafft. Das Naturelle einer To-do-Liste, das Naturelle des Lebens ist, dass es nicht einfach aufhört. Und wenn wir dann nicht priorisieren, dann gucken wir da drauf und alles zerrt in alle Richtungen. Und das Problem ist dabei, dass wir alles als gleichzeitig zu wichtig einstufen. Okay, und das bringt uns einfach nicht weiter. Das heißt, verstrick dich nicht in deinen To-do-Listen, sondern gucke hin, was macht für dich Sinn, was hat wirklich Priorität, und versuch gar nicht erst dagegen anzutreten, ja, diesen Sprint, diesen Race zu gewinnen, sondern, und da werden wir in Inner Upgrade, in dem Live-Training, was jetzt die Tage kommt, drauf eingehen. Es gibt viel, viel bessere Systeme, zum einen, wie man seine Prioritäten ordnen kann, dass das das Nervensystem auch nicht so überfordert.

Janna Scharfenberg: Und ganz ehrlich, ich führe eigentlich überhaupt keine To-do-Listen mehr. Ich habe meine Dinge zwar strukturiert irgendwo stehen, aber nicht in dem Modus, dass ich die Dinge abhake. Ja, der dritte Punkt, der für mich ganz, ganz wichtig ist und der mir immer wieder hilft, meine gesunde High Performance im Alltag zu leben, Der ist wahrscheinlich relativ banal, wie vieles, was uns gut tut, aber wenn wir es konsequent umsetzen, bringt es uns weiter. Ja, mein Alltag ist ehrlich gesagt gar nicht so voll und der ist schon gar nicht nicht voll, weil ich so viel schaffe oder weil ich so viele Bälle jongliere, sondern weil ich sehr klar entscheide, was ich wann tue. Das kommt wieder so ein bisschen zu den ersten zwei Punkten. Ja, ich habe keine Chaos-To-do-Listen und ich übe mich mehr in der Kapazität, die Dinge zu halten, anstatt alles zeitgleich zu machen. Aber ja, in meinem Alltag bin ich super konsequent. Was hat hier Platz und vor allem wann? Und auch wenn das manchen immer so ein bisschen, ja, so einen kleinen Kick in die Magengrube gibt, weil wir vielleicht anders erzogen oder sozialisiert sind, vor allem als Frauen.

Janna Scharfenberg: Aber ich lebe konsequent danach, dass ich die wichtigste Person in meinem Leben bin. Ich muss, darf und will mich zuallererst um mich selbst kümmern. Ich weiß, das schreit einen innerlich manchmal auf: Ja, aber die Familie! Ja, aber die Arbeit! Ja, aber die Kinder! Ja, da können wir 1000 Sachen einsetzen. Ja, die sind alle wichtig, selbstverständlich. Aber wenn es mir nicht gut geht, dann habe ich überhaupt keine Chance, mich um die wirklich wichtigen Menschen und Dinge in meinem Leben zu kümmern. Deshalb schaue ich sehr klar hin: Wie kann ich an erster Stelle stehen? Und das können Dinge sein wie mein Schlaf, meine Regeneration, mein Sport, was auch immer. Das ändert sich natürlich immer so ein bisschen von Phase zu Phase. Und es geht mir nicht drum, dass ich erst mal 6 Wochen Selfcare-Time einplane, bevor ich mich um meine Kinder kümmern kann oder mein Unternehmen weiterentwickle.

Janna Scharfenberg: Aber jeden Tag super konsequent schaue ich: Was brauche ich heute? Und das sind fixe Termine in meinem Kalender. Und da lasse ich mir super selten dazwischengrätschen. Also das muss schon fast ein Notfall sein oder mal eine absolute Ausnahme, weil irgendwas super Spezielles ist. Aber im Normalfall, ja, und das ist auch so das Commitment an mich selbst, das ist so der, ich sage mal fast ein bisschen überspitzt, der Respekt, den ich mir selbst gegenüber auch mitbringe. Da muss schon was passieren, dass das nicht stattfindet. Okay, und wenn ich das als Grundlage habe, dann ist ehrlich gesagt für mich und meine gesunde High Performance schon wahnsinnig viel passiert. Ja. Dann habe ich, anstatt abends ewig lang zu arbeiten, auf meinen Schlaf geachtet, habe viel mehr Energie.

Janna Scharfenberg: Dann war ich beim Sport, im Personal Training, beim Joggen, was auch immer gerade ansteht, habe wirklich was für mich getan, bin so viel klarer im Kopf und dann kann ich loslegen. Ja, und das ist ganz, ganz wichtig. Also mein Alltag ist strukturiert, ich komme an allererster Stelle und ganz ehrlich, es ist auch nicht jeder Tag gleich produktiv. Ja, jeder Tag ist anders geführt, jeder Tag hat nun mal einen ganz anderen Fokus. Es gibt Tage, Die bin ich komplett anwesend mit den Kids. Andere Tage bin ich lange beim Arbeiten. Ja, und das ist ganz, ganz wichtig, dass ich immer für mich hinschaue. Denn es geht für mich immer in der gesunden High Performance und in meinem Leben darum, ja, wie kann ich gesund bleiben und wie kann ich dann mit maximaler Energie die Dinge tun? Und die maximale Energie ist einfach aus meiner Sicht auch nicht, dass wir immer in einer Höchstleistung laufen, sondern dass wir natürlich auch einen Rückzug haben, dass wir auch regenerieren.

Janna Scharfenberg: Ja, und das ist für mich ein ganz, ganz, ganz wichtiger Punkt, um alles für mich so zu schaffen, wie ich das möchte. Was mir sicher auch sehr hilft, ist, dass ich überhaupt keine Perfektionistin bin. Ich habe einen hohen Anspruch an das, was ich tue, einen sehr hohen Anspruch. Ja, nicht umsonst bekomme ich zu 99,9% die Rückmeldung in den Programmen und Kursen: Wow, was ist das für eine hohe Qualität, was habt ihr für einen Kundenservice, wie gut sind die Materialien aufbereitet und so weiter. Und das seit 10 Jahren nonstop. Da habe ich einen Riesenanspruch. Und ich sage, diese Qualität ist mein Mindeststandard und das möchte ich auch so machen. Und das kommt eben nicht aus dem Gedanken raus, es muss perfekt sein, oder sonst bin ich nicht gut genug, oder sonst mögen meine Kund:innen mich nicht.

Janna Scharfenberg: Ganz im Gegenteil. Ich möchte dass das auf diesem Niveau ist. Und dafür gebe ich viel, aber nicht aus einem Stress, sondern weil das eben mein Standard ist und weil ich bereit bin, hier viel reinzugeben. Okay, und diesen Mindeststandard, wie möchte ich mein Leben führen? Ja, den setze ich in allen Bereichen. Weil wenn wir uns von der Gesundheit, Performance ein bisschen rauszoomen, ja, und das mache ich ehrlich gesagt ganz, ganz, ganz oft, und das hilft mir unglaublich, mich immer wieder aufs Wesentliche zu konzentrieren. Und ehrlich gesagt mich selbst dann in dem Ganzen aber auch nicht zu ernst zu nehmen, ist: Ich zoome mich raus und schaue auf mein Leben und sage mir: Wow, das Leben ist wirklich ein Fingerschnipps und dann ist es schon wieder vorbei. Wir sind so kurz in dieser Version hier auf dieser Erde, so kurz. Das Leben ist so schnell und das Leben ist vor allem so fragil.

Janna Scharfenberg: Ja, das kann sich in einer Sekunde, von einer auf die andere Sekunde ändern. Und das habe ich sowohl in meinem persönlichen Leben, in meinem Umfeld wie auch drumherum, ja, können wir das täglich beobachten, wie schnell das eine krasse Kehrtwendung nehmen kann. Und wenn ich mir das immer wieder bewusst mache, ohne in eine Angst hineinzugehen, ohne in eine Hektik zu verfallen, sondern rein aus diesem, ich sag mal, reflektierten Abstand heraus, ja, da drauf zu gucken und zu sagen, hey, ich habe so Ein kurzes Leben, das ist eine hauchdünne Phase. Jeden Moment kann sich alles ändern. Und dieses Leben möchte ich leben. Hier möchte ich meine Zeit mit dem verbringen, was mir wichtig ist. Und wenn ich mich da immer wieder rauszoome und da drauf gucke, dann merke ich ganz, ganz schnell: Okay, was ist wirklich wichtig und was kann ich auch wirklich ehrlich gesagt einfach zur Seite schieben? Und das ist was Spannendes. Da habe ich in einer anderen Podcast-Episode auch schon mal drüber gesprochen.

Janna Scharfenberg: In der habe ich erzählt, dass mein abendliches Ritual ist, wirklich mich ins Bett zu legen, wenn ich abends dann zur Ruhe komme, noch mal durch den Tag zu gehen und mich selber zu fragen: Hey, wenn das heute der letzte Tag wäre, den ich hier auf dieser Erde verbringe, ist es so ein Tag, der für mich gut war? Könnte ich mit einem guten Gefühl aus diesem Leben gehen? Und Achtung, natürlich muss ich immer den kleinen Disclaimer geben: Natürlich möchte ich gerne noch viel länger hier sein und meine Kinder aufwachsen sehen und ganz viel erleben. Logisch, klar, wer will das nicht? Ja, aber wenn ich das Emotionale so ein bisschen zur Seite schiebe und einfach drauf schaue: Hey, lebe ich mein Leben so, wie ich das möchte? Dann möchte ich wirklich, habe ich auch hier den hohen Anspruch an mich selbst, dass ich an den meisten Tagen sagen kann: Ja, genauso möchte ich mein Leben leben. Und wenn ich heute gehen würde, wäre das wahnsinnig traurig, weil ich meine Kinder nicht mehr aufwachsen sehe, weil ich meine Familie nicht mehr um mich habe. Aber für mein ganz persönliches Leben, das ist ein gelebtes Leben, es wäre okay. Ich hoffe, du verstehst, was ich damit meine. Ja, das ist ja ein reines sich mit der eigenen Endlichkeit auseinandersetzen, was da dahinter steckt. Aber das finde ich so wichtig. Natürlich gibt's auch mal die Tage, wo ich sage: Boah, wenn das jetzt mein letzter Tag gewesen wäre, schade, der war jetzt einfach nicht so, wie ich mir den vorstelle.

Janna Scharfenberg: Dann gibt mir das die Möglichkeit, den nächsten Tag wieder anders zu gestalten. Und ein Punkt, den ich heute noch mit reingeben möchte, es ist so ein bisschen ein buntes Potpourri, das sind jetzt einfach die Dinge in dieser sehr, sehr frei gesprochenen Podcast-Episode, die mir so als erster Impuls gekommen sind, die mich hier wirklich unterstützen. Mehr, wie gesagt, teile ich strukturiert dann im Live-Training in der Upgrade Mitte März oder dann in der nächsten Runde Healthy High Performance, wo wir das Ganze maßgeschneidert mit meiner Expertise für dich und dein Leben anpassen. Aber ein großer Punkt, der für mich, für meine gesunde High Performance, ja, unfassbar viel bewegt hat, ist, als ich Mama geworden bin. Denn Seitdem ich Mama bin, ja, ist diese Klarheit, wie ich mein Leben führe und was da Platz hat, nicht nur so eine Nice-to-have-Option, sondern ehrlich gesagt eine absolute Notwendigkeit. Ja, denn natürlich ist mein Leben viel voller. Ich habe Verantwortung für zwei kleine Menschlein. Ich möchte mit denen ein tolles Leben verbringen.

Janna Scharfenberg: Ich möchte für die da sein. Ich möchte für die präsent sein. Ich möchte nicht die gestresste Mutter sein, die ständig hektisch durch die Gegend rennt, sondern ich möchte wirklich ein präsentes Leben haben, ein ausgeruhtes Leben haben. Und da habe ich natürlich gemerkt, na, da muss ganz, ganz, ganz viel weichen. Okay, und hier gibt es kein einfach noch mal schnell, oder ich mache das noch und jenes. Und vor allem hat mich das wahnsinnig geschult, Dinge, die mir ehrlich gesagt überhaupt nicht wichtig sind, die ich aber vorher vielleicht unbewusst gemacht habe, irgendwelche Projekte etc. Ja, das habe ich einfach radikal aus meinem Leben geschmissen. Okay, und auch das mag sich ein bisschen hart anhören, aber das ist unfassbar wichtig, ja, dass wir hier radikal werden mit dem, was Platz in unserem Leben haben darf.

Janna Scharfenberg: Okay, so ein bisschen dieser Marie-Kondo-Style, ja, nur was ich liebe, hat Platz in meinem Leben. Ja, ich weiß, es werden ganz viele Antworten von euch kommen, aber manchmal gibt es auch Dinge, die man nicht so gern mag. Natürlich, das schließt sich ja nicht aus. Es geht aber um meine bewussten und autonomen Entscheidungen, die ich regelmäßig fälle, um hier vor allem den Fokus auf das zu legen, was ich dabei haben möchte. Okay, und das mal als kleiner Vorgeschmack für euch, ja, zu den Fragen: Hey, wie lebst du deine gesunde High Performance? Das sind so ein paar Punkte, die ich heute an dem Punkt, wo ich stehe, einfach gern mit dir teilen möchte, da wirklich hinzuschauen, dass es mir niemals drum geht, alles zu machen, sondern immer wieder meine Kapazität, meine Resilienz zu schulen. Ja, dass das, was ich heute in meinem Leben halten kann, sozusagen, was da alles Platz hat, ja, das ist so viel mehr als noch vor einem Jahr, weil ich mich einfach aktiv darin trainiere, ohne in ein Funktionieren zu fallen und vor allem nicht in diese Schnelligkeit und den Hustle, alles, alles zu machen. Okay, das Zweite, diese Riesenerkenntnis: Hey, To-do-Listen etc., die hören ja nie auf. Deshalb nutze ich die in dem Sinne nicht als eine Sammlung ungefilterter Anforderungen, sondern überlege mir hier sehr genau: Was sind meine Prioritäten und wie setze ich die um? Den Alltag, soweit es möglich ist, ich weiß, das ist für jeden ein bisschen unterschiedlich, und gerade die vielen tollen Menschen, die hier zuhören, die in einer Führungsposition sind und viel Verantwortung haben, auch ihr könnt wunderbar in eure gesunde High Performance kommen.

Janna Scharfenberg: Ihr braucht vielleicht ein paar andere Hebel, weil ihr nicht ganz so autonom seid von eurer Tagesplanung. Wie jetzt Menschen, die ein eigenes Unternehmen führen oder die selbstständig sind. Dafür habt ihr aber viele andere Vorteile. Okay, auf beides gehe ich ein im Healthy High Performance Gruppenprogramm. Gar kein Thema. Jeder hat seine Hebel, die man wunderbar nutzen kann. Aber ja, ich strukturiere meinen Alltag so, dass der super konkret für mich passt. Meine Gesundheit kommt immer, immer an erster Stelle und dann plane ich sozusagen den Rest drumherum.

Janna Scharfenberg: Okay, und hier möchte ich noch eine kleine Anekdote mitgeben, die mir sehr, sehr tief im Gedächtnis ist und die auch zeigt, dass das natürlich irgendwann für einen Normalität wird. Okay, denn ich weiß noch, dass ich, das ist jetzt schon lang her, da hatte ich eine Patientin und die habe ich gefragt: Wie oft machen Sie denn Sport? Und sie schaut mich an, sagt: Ich verstehe die Frage nicht. Und dann sage ich: Wieso verstehen Sie die Frage nicht? Soll ich sie noch mal anders formulieren? Wie viel Sport machen Sie in der Woche? Und sie sagt: Hä? „Ja, natürlich, jeden Tag. Hä, was soll denn diese Frage?" Und ihre Antwort war mit dieser Verständnislosigkeit logischerweise nicht, weil sie mich kognitiv in dem nicht verstanden hat, sondern weil es so eine Normalität für sie war, jeden einzelnen Tag ihre Bewegung zu machen. Das heißt jetzt nicht, dass wir das alle so machen müssen. Was es aber bedeutet, ist einfach dieser Faktor: Irgendwann werden deine Standards das, was du für dich machst, dein persönlicher Ausdruck deiner Gesundheit, Performance, zu deiner absoluten Normalität. Und zwar so tief und so verkörpert, dass du dir das gar nicht mehr anders vorstellen kannst. Und da möchte ich mit dir hin.

Janna Scharfenberg: Ja, dass, wenn die Frage kommt: Hey, wie schaffst du denn das alles? Wie? Ich verstehe überhaupt nicht, wie das für dich funktioniert. Die Frage irgendwann obsolet wird. Weil du so sehr in deiner eigenen gesunden High Performance bist, in deinem Ausdruck davon, ja, dass du, wenn die Frage an dich gestellt wird, sagst: Hey, ich verstehe gar nicht, was du meinst. Das ist einfach mein Leben. Ich habe das so für mich organisiert. Das ist meine Normalität. Und da wollen wir hin. Denn gesund in der High Performance zu sein, viel zu erreichen, viel umzusetzen, große Ziele zu haben, sich selbst dabei an erste Stelle zu setzen, die Normalität für sich zu entwickeln.

Janna Scharfenberg: Je erfolgreicher ich werde im Leben, im Business, beim Arbeiten, ganz egal, umso gesünder, umso fitter, umso besser fühle ich mich. Das darf zur Normalität werden. Und das werde ich mit dir machen. Und ich hoffe, dass das erst mal ganz wunderbare erste Einblicke waren. Ein paar persönliche kleine Hacks sozusagen. Die aber, wenn man ernsthaft hinschaut, eigentlich sehr, sehr lange persönliche Entwicklungsweg sind. Und ich bin ganz ehrlich mit dir, ich hätte mir gewünscht damals, als ich unternehmerisch losgegangen bin, als ich für mich gemerkt habe, boah, ich stecke da ganz schön im Hustle. Ich hätte mir gewünscht, dass es so wunderbare Programme und solche Ansätze, wie ich sie dir heute anbiete, dass es die damals schon gegeben hätte.

Janna Scharfenberg: Das hätte mir mein Leben viel einfacher gemacht. Ich hätte mich wahnsinnig gefreut, Wenn mir jemand gezeigt hätte, hey, du kannst auch wirklich gesund arbeiten, du kannst gesund erfolgreich sein, kannst nach dem Credo leben: Create fast, live slow. Ja, ich habe da einen steinigen Weg hinter mir und habe auf diesem Weg gemerkt, dass ich würde mal sagen 95% der Menschen um mich herum, ja, auch die, die strahlend und schillernd und erfolgreich nach außen aussehen, die meisten innerlich ganz schön in ihrem Hassel sind, ganz schön ausgebrannt sind. Da habe ich für mich gemerkt: Nee, no way! Das möchte ich nicht länger akzeptieren. Ich möchte da auch nicht mehr zuschauen. Und vor allem möchte ich Menschen diese Kompetenz an die Hand geben. Diese Kompetenz, für sich wirklich in die gesunde High Performance zu kommen. Das ist möglich.

Janna Scharfenberg: Das ist eine Entwicklung. Da gibt's einen ziemlich straighten Weg hin, der für dich und dein Leben passend ist. Und ich bin hier, um dich dabei zu unterstützen. Deshalb nimm diese Podcast-Episode bitte, bitte als erste Inspiration. Schau auf meine Homepage, komm zu Inner Upgrade, dem neuen Live-Training, oder komm ins Healthy High Performance Gruppenprogramm, dass wir für dich das auch zur Normalität werden lassen. Mein Team und ich sind da, wir beraten dich gerne, was für dich der beste nächste Schritt ist. Und jetzt hoffe ich erstmal, dass das spannende Inspirationen waren und dass wir uns ganz bald in einem der Programme wiedersehen und hören.

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