Was ist deine AI-dentity? Céleste Spahić über KI, mentale Stärke & unsere Zukunftskompetenzen
Shownotes
Podcast #413 - Was ist deine AI-dentity? Künstliche Intelligenz verändert gerade nicht nur unsere Arbeit, sondern auch die Art, wie wir denken, lernen, Entscheidungen treffen und uns selbst erleben. Doch was bedeutet das eigentlich für unsere Identität, unsere mentale Leistungsfähigkeit und unsere Zukunftskompetenzen?
Darüber spreche ich in dieser Folge mit Céleste Spahić – Tech-Philosophin, Unternehmerin, Autorin und Expertin für mentale Gesundheit im KI-Zeitalter. Céleste beschäftigt sich intensiv mit der Frage, wie wir Technologie und insbesondere KI so nutzen können, dass sie uns nicht weniger menschlich, sondern mehr wir selbst werden lässt. Gemeinsam schauen wir darauf, wie KI unser Denken verändert, welche Fähigkeiten in Zukunft wirklich entscheidend sein werden und wie wir verhindern können, dass wir unsere eigene Kreativität, Urteilskraft und Selbstwirksamkeit an Technologie abgeben.
Wir sprechen unter anderem darüber:
- was eine AI-Identity überhaupt bedeutet
- wie KI unsere Identität und unser Selbstbild verändern kann
- welche Zukunftskompetenzen wir im KI-Zeitalter brauchen
- warum mentale Gesundheit und High Performance neu gedacht werden müssen
- wie wir KI als Sparringspartner statt als Ersatz für unser eigenes Denken einsetzen können
- was Technologie mit unserer Aufmerksamkeit, Kreativität und Entscheidungsfähigkeit macht
- und wie wir auch in einer immer digitaleren Welt menschlich, eigenständig und mental leistungsfähig bleiben.
Eine Folge über KI, Identität, mentale Stärke und die Frage, die wir uns vielleicht alle bald stellen müssen: Wenn KI uns dabei hilft, immer mehr zu können, wer wollen wir dann eigentlich selbst sein?
Weitere Infos zu Céleste Spahić:
Céleste Spahić ist Tech-Philosophin, Gründerin, Autorin und Speakerin. Gemeinsam mit ihrem Mann gründete sie das HealthTech-Unternehmen MINDZEIT®, eine der erfolgreichsten deutschen Mental-Health-Apps, die von allen gesetzlichen Krankenkassen erstattet wird. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit der Frage, wie Technologie, KI und Social Media unser Denken, unsere mentale Gesundheit und unsere Gesellschaft verändern und welche Fähigkeiten Menschen brauchen, um in einer zunehmend digitalen Welt gesund, klar und selbstbestimmt zu bleiben. Mit [aɪ]fluencer® entwickelt sie zudem Bildungs- und Workshopformate zu KI, mentaler Gesundheit und Future Skills. Ihr gemeinsames Buch „Unlock your [aɪ]dentity“ zeigt, wie Technologie unsere Identität prägt und wie KI bewusst für Reflexion, persönliche Entwicklung und bessere Entscheidungen genutzt werden kann. Penguin Random House zeichnete es als eines der zehn besten Bücher über KI aus.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Also rund dieses Moments, dass da auf einmal eine Maschine ist die gefühlt alles besser kann als ich.
00:00:07: Warum soll ich noch Hausaufgaben machen wenn die KI jetzt doch sowieso besser kann?
00:00:11: Als ich?
00:00:12: warum soll ich ein Bild malen wenn ich nur einmal kurz einen Prompt machen soll?
00:00:17: und die KI stellt schon was viel tolleres.
00:00:21: Aber Lernen hat ja nunmal auch mit Geduld und mit einem Prozess zu tun sind eventuell mit Scheitern, mit Neuprobieren zu tun und das ist total wichtig weil daran wachsen wir.
00:00:35: Wir wachsen ja nicht an perfekten Outputs sondern wir Menschen wachsen an wirklich Sachen verstehen wollen sich da auch mal durchzubeißen ein Buch auch wirklich zu lesen in unseren Nimm mal auch geprägt durch den Kapitalismus, schnell Produkte, schnell konsumieren.
00:00:59: Aber ein Buch versteht man nicht indem man eine kurze Zusammenfassung liest sondern Buch muss man auch lesen, man muss sich Zeit nähen Man muss gewisse Dinge durchdenken und da ist ja überall der Trend!
00:01:15: Na alles soll fair.
00:01:49: Hallo und herzlich willkommen beim Healthy High Performance Podcast.
00:01:54: Mein Name ist Dr.
00:01:55: Jana Schaffenberg, ich bin Ärztin, Ayuriderexpertin, Unternehmerin und Mama von zwei Kindern.
00:02:02: Hier geht es um eine neue
00:02:04: Art
00:02:04: von Erfolg und Leben
00:02:06: ambitioniert
00:02:07: und gesund – ohne Hustle oder Burnout.
00:02:11: dafür mit viel Erfüllung!
00:02:13: In diesem Podcast teile ich medizinisches und unternehmerisches Know-how mit dir, zeige echte Insights aus dem Business Alltag Für gesunde High-Performance, für Menschen die großes bewegen wollen ohne sich dabei selbst zu verlieren.
00:02:30: Denn hier gilt ein Credo!
00:02:31: We Create
00:02:32: Fast but Live Slow.
00:02:34: Herzlich willkommen und los geht's mit dieser Episode.
00:02:54: Wie schön dass du heute im Podcast wieder mit dabei bist Und ich habe einen super spannenden Interviewgast für dich.
00:03:01: Ich weiß das sage ich jede Woche aber es ist einfach immer so.
00:03:04: und zwar ist das Celeste Spa Hitch
00:03:08: Tech-Philosophin,
00:03:09: was ich schon mal unglaublich spannend finde und bisher gar nicht
00:03:12: kannte.
00:03:13: Unternehmerin Autorin und Expertin für mentale Gesundheit im KI Zeitalter.
00:03:19: Sie lässt es wirklich ein superspannender Mensch denn sie hat während ihres Studiums gemeinsam mit ihrem Mann schon einen Health
00:03:26: Tech
00:03:26: Start-up gegründet, wo es um Achtsamkeit, mentale Gesundheit und digitale Prävention geht.
00:03:32: Und heute arbeitet sie an der Schnittstelle von Technologie, Psychologie und Philosophie und beschäftigt sich mit einer der spannendsten Fragen unserer Zeit – die mich natürlich auch immer umtreibt!
00:03:43: Wie bleiben wir in eine zunehmend digitalen und vom KI geprägten Welt mental gesund
00:03:48: reflektiert
00:03:49: menschlich und handlungsfähig?
00:03:52: Und
00:03:52: gemeinsam mit ihrem Mann hat sie in diesem Jahr ein Buch veröffentlicht, Unlock Your Identity oder AI-Identity und da geht es darum wie wir Kain nicht dazu nutzen unser Denken an Maschinen abzugeben sondern Sie als Sparings Partner einsetzen können
00:04:09: um
00:04:10: unsere eigenen Fähigkeiten unserer mentale Stärke und unsere persönliche Entwicklung zu fördern.
00:04:15: Und genau deshalb habe ich mich besonders auf dieses Gespräch gefreut, denn wir gehen rein wie eine gesunde Hype-Performance in einer Welt funktionieren kann, in der wir immer mehr technologische Möglichkeiten haben.
00:04:28: Wie wir aber gleichzeitig lernen unsere Aufmerksamkeit und unsere mentale Energie – und vor allem unseren menschlichen Fähigkeiten zu schützen!
00:04:35: Und Celeste hat hier unglaublich spannende Ansichten, eine tolle Perspektive
00:04:40: auf all diese
00:04:41: Entwicklung und bringt ganz viel mit hinein was wir für unsere gesunde High-Performance wirklich jeden Tag umsetzen können.
00:04:49: Ich kann Ihnen natürlich das Buch auch sehr empfehlen!
00:04:51: Für mich waren hier noch mal ein paar ganz spannende neue Punkte drin und deshalb mach dich bereit für dieses Interview.
00:04:58: Hör's am besten mit voller Aufmerksamkeit an – jetzt geht es los!
00:05:09: Liebe Celeste, herzlich willkommen im Healthy High Performance Podcast.
00:05:13: Ich freue mich unglaublich dass du heute hier bist!
00:05:16: Liebe Jana vielen Dank für deine warmen herzlichen empfangenden Worte.
00:05:21: Freue mich auch heute sehr bei dir zu sein.
00:05:24: Wir werden sicher gleich in sehr viele spannende Themen eintauchen.
00:05:28: Mich würde am interessieren jetzt wo wir uns treffen.
00:05:31: es ist zehn Uhr morgens.
00:05:32: wie sah dein tag bisher aus?
00:05:36: Mein Tag bisher, du ich bin eine Langschläferin.
00:05:40: Das ist das Schöne, dass ich immer selbstständig war!
00:05:47: Auch immer so meine neun Stunden Schlaf und bin dann eher jemand, der vielleicht abends noch ein bisschen länger arbeitet.
00:05:56: Aber morgens muss es schon bis ja acht oder dreißigneuen Uhr da eigentlich schlafen.
00:06:03: Stimmt!
00:06:03: Das heißt außer Regeneration und gemütlich in den Tagstarten hattest du bisher jetzt nicht so viel was du erledigen musstest?
00:06:12: Nee ich habe mich auf das Gespräch mit dir gefreut.
00:06:15: Das hört sich gut an, das ist ein wunderschöner Start in den Tag.
00:06:19: Sehr schön!
00:06:20: Du hast es gerade schon gesagt du bist selbstständig?
00:06:23: Nimm uns gerne mal mit rein in welchem Bereich und wie hast du dich auch dorthin entwickelt in das was du heute machst?
00:06:30: Genau ja ich bin selbständig schon seit meines Studiums also Während meine Studiums der Philosophie in Berlin mein Health-Text-Data ab meiner Zeit zusammen mit meinem Mann gegründet, weil mich jetzt eigentlich immer zwei Fragestellungen umtreiben.
00:06:52: Also schon während meines Studiums ich habe mich vor allem auf Technikphilosophie spezialisiert und Maschinenethik.
00:07:00: Und ja, die zwei Fragen sind letztendlich für mich immer gewesen.
00:07:04: Welche Kompetenzen brauchen wir Menschen in unserer digitalen komplexen Welt?
00:07:09: Um letztendling orientiert gesund und erfolgreich zu sein!
00:07:14: Auf der anderen Seite sind es auch die Technologien, die uns so stressen.
00:07:21: Wie kann man die denn nutzen um uns positiv zu fördern, um uns selbst zu stärken... So kam mir dann die Idee für mein Zeit und wie gesagt, da geht es vor allem um die präventive Förderung der mentalen Gesundheit.
00:07:36: Also das ist sehr höhenlos zugänglich zu machen, Mentalübungen dass sie letztendlich genauso relevant wahrgenommen werden wie Ernährung oder Sport beispielsweise.
00:07:48: so schwingt meine Selbstständigkeit an.
00:07:51: danach haben wir auch noch Bildungsprogramm ins Leben berufen meinen Mann und ich.
00:07:56: Da geht es um Future Skills, wie man letztendlich auch KI nutzen kann, sich selbst zu stärken... Wie du hörst alles zusammen mit meinem Mann und das kommunierte jetzt endlich auch dass wir gemeinsam ein Buch geschrieben haben!
00:08:15: Der spannend.
00:08:16: als du ins Studium reingestartet bist Waren da die Themen KI und diese Arten der Technologie, wie wir sie heute – also mehr als twenty-six und zwanzig kennen?
00:08:28: Dir schon so bewusst?
00:08:30: war das schon da oder bist du eigentlich mehr mit der Prämisse rein gestartet.
00:08:35: Ach, wir leben in einer digitalisierten Welt, Social Media und so gab es damals wahrscheinlich auch schon!
00:08:40: Und das kam dann sozusagen alles on top und hat wie so ein Katalysator nochmal das, was dich antreibt, sozusagen
00:08:46: bewegt.".
00:08:48: Ja, absolut.
00:08:49: Also KI war schon präsent im Studium.
00:08:53: also das war auf jeden Fall ein großes Thema.
00:08:57: wie gesagt deswegen auch diese Interesse für Maschinenetik und Technikphilosophie.
00:09:03: aber CHETGVT hatte da noch nicht das Licht der Welt.
00:09:08: Klar,
00:09:09: K.I.,
00:09:09: ja!
00:09:10: Aber nicht in dieser Art und Weise... Und da hast du völlig recht mein Fokus war bei einem Ding auch Social Media.
00:09:18: also was macht das mit uns?
00:09:20: Wie beeinflusst es uns in unseren Denken, in unseren Fühlen, in unserem Handeln?
00:09:26: und wie kann man letztendlich auch diese kleinen Devices die mal jeder von uns hat?
00:09:32: Irgendwie nutzen um einen Raum innerhalb dieses Smartphones zu haben um sich mal Ja, mit seinen eigenen Gefühlen auseinanderzusetzen und sich dazu stärken.
00:09:42: Und das war letztendlich der Ansatz.
00:09:46: Was verstehen wir unter Technikphilosophie?
00:09:49: Technik-Philosophy ist letztendlichen die Frage für mich was Technologie mit uns Menschen macht und es hat viele verschiedene Aspekte.
00:10:01: Ethische Implikation, also das heißt wie muss Technologie entwickelt sein?
00:10:08: Also auch nach ethischen Maßstäben.
00:10:09: Das macht natürlich im großen Teil dann auch der Maschinenethik aus.
00:10:14: Also das heißt wir müssen beispielsweise KI-Systeme entwickelt sein Nach ethischen Guardraids und Lightlinien Wie es jetzt zum Beispiel auch der EU AI Act macht in Europa ein bisschen zu fragen, wie was ist eigentlich Technologie?
00:10:35: In welchem Bezug stehen wir auch zur Technologie.
00:10:37: Also wir haben ja häufig so das Gefühl, Technologie ist halt irgendwie etwas Künstliches, was Fremdes... Wir Menschen haben uns eine eigene Natur geschaffen und da gibt es sehr interessante
00:10:53: Theorien
00:10:54: die letztendlich da so ein bisschen einen Schiff reinbringen, insofern das Technologie halt immer irgendwie Teil von uns Menschen war.
00:11:06: Also vom ersten Faust-Keil bis heute zur künstlichen Intelligenz ist Technologie immer relevant für unsere Entwicklung und für uns gewesen.
00:11:16: auch ein Teil von Und vor allem hat uns immer zurückgeformt.
00:11:24: Wir haben eine Technologie in die Welt gesetzt, wir haben sie geformt und diese Technologie hat sich immer in einer Art und Weise zurückgeformed.
00:11:34: Sei es mit der Erfindung der Uhr wo wir auf einmal einen Tagesrhythmus in einer art und bestimmten weise auch ein Blick auf unsere Menschen hatten Zahnwerk gesehen haben, mehr Maschinell gesehen haben oder die Elektrizität natürlich.
00:11:52: Also dass wir auch ganz unabhängig von Tageszeit arbeiten konnten und so weiter und sofort.
00:11:59: Und da gibt es eine ganz spannende These von Ernst Kapp den sogenannten ersten Technikphilosophen wenn man das nennen kann aus dem neunzehnten Jahrhundert.
00:12:10: Der hat nämlich eine Theorie der Organprojektion entwickelt, wo er sagt dass ja technische Artefakte letztendlich unsere nach außen projizierten Organe sind in einer verstärkten Art und Weise.
00:12:29: Also dieser Lesart ist beispielsweise der Hammer die Faust mit dem Unterarm.
00:12:36: In seiner Zeit war dann das Telegrafen-Netzwerk, das Nervensystem oder das Gütertransportsystem der Blutkreislauf.
00:12:45: Also
00:12:46: d.h.,
00:12:46: dass wir Dinge die in uns angelegt sind nach außen projizieren.
00:12:52: und das Spannende ist es, dass in diesen nach Außenprojizien, da sagt er, das geschieht unbewusst aber dadurch eine Rückwirkung Projektion stattfinden kann.
00:13:06: Das heißt, wenn wir beispielsweise das Fernblas nehmen oder die Lupe, die wurden zuerst erfunden und erst danach haben wir verstanden wie unsere eigene Augenlinse funktioniert.
00:13:22: Und das ist auch noch immer so, also beispielsweise jetzt durch neuronale Netzwerke können wir Rückschlüsse auf unser eigenes Gehirn ziehen.
00:13:31: Es gibt ja auch beispielsweise das Human Brain Projekt oder auch Kognitionswissenschaften die sich genau mit diesen Forschungsfeld beschäftigen.
00:13:40: Also was können wir von künstlicher Intelligenz über unser eigeneres Gehirnen lernen?
00:13:45: Das heißt es ist noch immer
00:13:47: sehr aktuell
00:13:48: und das ist halt eine spannende Blickweise für mich auf das Thema Technik.
00:13:54: Auf jeden Fall, das habe ich ehrlich gesagt noch gar nicht so gekannt.
00:13:57: Das ist ja super spannend!
00:13:58: Wäre dann in dieser Analogie KI unsere Gehirn oder unser Denken oder unsere Identität?
00:14:08: Wie würdest du das beschreiben in diesem Kontext?
00:14:12: Genau und es umfasst ja all das.
00:14:15: Unser Gehirnen wird auch letztendlich in unserem Geiste unserer Identität geprägt unser Denken angelegt, aber auch unser Fühlen.
00:14:27: Und es ist natürlich schwierig und man sagt künstliche Intelligenz, denn das ist wohl halt die Intelligenze.
00:14:34: Aber auch Intelligenzen ist ja sehr vielschichtig!
00:14:38: Es gibt ja nicht die Intelligenz... Ja, das macht diese sprechenden Maschinen auch so interessant.
00:14:48: Ein Werkzeug irgendwie definieren, es ist ja irgendwie ein Vielfaches.
00:14:54: Also manche machen ja die Analogie zum Schweizer Taschenmesser weil Archmodelle ist ja auch nur ein Teil, also künstliche.
00:15:05: Wir sprechen ja häufig dann eher von large Language-Modellen, großen Sprachmodellen so im Alltagsgebrauch und allein wenn man sich die anschaut sind hier super vielfältig in ihren Anwendungsbereichen.
00:15:18: Das stimmt!
00:15:19: Und wenn wir aber in dieser Perspektive bleiben – ich weiß noch in meiner Zeit im Krankenhaus das die Neurokirurgen also Ärzte und Ärztinnen, die am Gehirn operieren.
00:15:33: Die haben immer gesagt, Mensch das Gehirne ist komplexer als das ganze Universum.
00:15:38: Und letztendlich wenn wir etwas übersetzen KI ist auch sehr komplex!
00:15:43: Ist auch in ganzes Universum an sich.
00:15:47: Da hätten wir ja diese Vielfalt natürlich wieder drin, die diese Theorie quasi mit sich bringt.
00:15:54: Was ist dein Eindruck?
00:15:56: Wir können Hingehen und sagen, Dinge verändern sich.
00:16:00: Fortschritt, Technologie – das war schon immer da für die Menschen!
00:16:03: Wenn wir jetzt aber von einem Hammer sprechen ... Und ich nehme jetzt bewusst um ein bisschen den Kontrast von einem hammer und von KI... Dann liegen dann natürlich Welten dazwischen… Von der Schnelligkeit, von der Komplexität usw.. Ist es denn grundsätzlich so dass für uns Menschen egal ob es der Hammer ist oder KI immer die gleichen Mechanismen innerlich greifen, also dass wir uns mit und selbst auseinandersetzen müssen.
00:16:28: Dass vielleicht auch Ängste hochkommt?
00:16:30: oder sagst du das ist schon je komplexer eine Technologie wird umso mehr fordert es uns Menschen?
00:16:37: Oder um so andere Dinge ruft es in uns hervor?
00:16:42: Ja, das ist ne spannende Frage und vielschichtig.
00:16:46: Wolfgang Hammer und KI hängen natürlich zusammen.
00:16:49: ohne den Hammer gäbe's keine KE.
00:16:53: Dieser Moment, dass wir uns Werkzeuge geschaffen haben – da ist dann quasi auch die KI nicht mehr weit gewesen.
00:17:03: Was aber jetzt den Hammer unterscheidet zu großen Sprachmodellen beispielsweise oder vielleicht erst mal was es verbindet?
00:17:13: Durch den Hammer konnten wir vielleicht gewisse Muskelkraft sparen!
00:17:21: Und so haben wir das häufig in Technologie, dass wir uns irgendwo verbessern konnten oder irgendwas verstärkt wurde an unseren Fähigkeiten.
00:17:35: Wir vielleicht dadurch ja irgendwann weniger Muskelkraft brauchten.
00:17:41: oder beim GPS-System weniger Orientierung.
00:17:45: Und bei der künstlichen Intelligenz gibt es dieses Moment eben auch.
00:17:51: Also wir können durch künstliche Intelligenzen halt eben auch bequemer werden, wenn wir nicht aufpassen.
00:17:59: Aber das
00:18:00: was der große Unterschied ist zwischen Hammer und allen anderen technischen Artefakten hinzu, künstlicher Intelligenze dass wir auf einmal Maschinen haben die unsere Sprache sprechen.
00:18:13: Und das hat eine ganz andere Qualität, weil Sprache ist letztendlich der Programmcode oder das Interface unseres Bewusstseins.
00:18:23: Das heißt es halt auch eine ganz andre Qualität in unser Inneres.
00:18:28: Ein Ziel!
00:18:29: Also wir beschreiben in unserem Buch den, ja die Evolution letztendlich vom Homo Technikus zum Homo Algorithmus.
00:18:40: Und das ist halt genau auch das was sich hier vollzieht also während der Homo Technikus noch selbst Akteur war und mit seinen Werkzeugen die Welt im Äußeren verändert hat.
00:18:53: Und sich dessen auch bewusst hat, und auch bewusstbar und eine gewisse Meisterschaft über seine Werkzeuge hatte also wusste wie die funktionieren, wie man sie reparieren kann
00:19:04: usw.,
00:19:05: und so fort ist es jetzt beim Homo Algorithmus.
00:19:09: das heißt das Zeit erhalter jetzt mit großen Large Language Modellen Ja, kehrt sich das um.
00:19:16: Denn jetzt haben vermehrt immer mehr die künstliche Intelligenz Einfluss auf uns und kann Einfluß unserer Inneres!
00:19:27: auf unser Innerstes nehmen, auf unser Denken, auf unsere Fühlen.
00:19:30: Ich sage da ja Sprache als Interface unseres Bewusstseins und das hat eine ganz andere Qualität in der Entwicklung und wir müssen halt auch passen dass wir nicht immer mehr nur zum Datenpunkt werden In dem Sinne, die Technologie meistern verstehen können wir sie nicht.
00:19:54: Verstehen können auch selbst die Entwickler nicht was da die Outputs sind.
00:19:58: Weil das wird es für uns einordnen können und uns verorten können in dieser Welt mit den sprechenden Maschinen.
00:20:06: Anführungszeichen weil das ist letztendlich ganz wichtig um selbst wieder Akteur zu werden oder zu bleiben.
00:20:17: Was ich daraus höre is wie so oft das machst der Dinge Du hast es gesagt, bequem
00:20:23: oder
00:20:23: zubequem.
00:20:25: Sich damit auseinandersetzen oder sich alles in Anführungsstrichen abnehmen lassen was zu reflektieren oder alles geht in eine Maschine rein.
00:20:35: Was ist für dich persönlich vielleicht an dem Punkt wo wir jetzt stehen?
00:20:40: wenn wir das Interview ein paar Monaten aufnehmen würden hätten wir vielleicht schon wieder ganz andere Anknüpfpunkte.
00:20:45: aber was ist für Dich momentan?
00:20:47: Das Maß Der Dinge, das Maß der Balance was sich
00:20:52: für dich
00:20:52: stimmig anfühlt um mit KI und eine eigene Menschlichkeit deiner Identität in einem guten Balance zu sein.
00:21:02: Also wichtig ist für mich persönlich wie gesagt diese Verordnung wer bin ich?
00:21:09: Was möchte ich?
00:21:11: Und ich glaube dass es erstmal grundsätzlich was sich jeder stellen muss was sind meine Werte und wo möchte ich hin?
00:21:20: Und wenn ich künstliche Intelligenz nutze, wofür nutze ich das?
00:21:25: und auch das für mich einzuordnen als Werkzeug.
00:21:30: Weil ich finde es sind immer sehr viele Kurzschluss-Emotionen irgendwie verbunden mit künstlicher Intelligenzen.
00:21:36: sei's halt Angst oder ja Zugrasse... typische Hoffnung, also das heißt zwischen Utopie und Dystopie schwanken wir da.
00:21:49: Und das mal für sich einzuordnen gehört halt Verstehen dazu.
00:21:55: Für mich ist es halt die Balance fängt bei mir selber an.
00:22:01: Also das heißt wenn ich mit mir in Balance bin... weiß, wie es mir geht was meine Bedürfnisse sind wo ich hin möchte.
00:22:10: Dann kann ich das auch für alles andere bestimmen und dann kann ich auch gezielt beispielsweise large language Modelle für mich und für meine Ziele einsetzen.
00:22:20: und für das was ich gerade brauche.
00:22:23: Es muss ja nicht immer nur Leistungsoptimierung sein oder für den Job sondern auch diesen Ansatz den wir in unserem Buch verfolgen Wie kann ich mich selbst auch durch Large-Language-Modelle stärken?
00:22:39: Also da eigentlich schon angelegt in unserem Haftech-Startup, was wir entwickelt haben.
00:22:45: Da ist ja auch die gleiche Idee.
00:22:47: Hey!
00:22:48: Technologie nutzen um sich selbst zu stärken und das jetzt hier auch im den Sinne es für mich eine Weiterführung.
00:22:58: Ja
00:22:59: Absolut und ich habe gerade heute Morgen einen ganz spannenden Newsletter von einer amerikanischen Ärztin gelesen, die ihm auch sagte.
00:23:06: Wir sind so gewöhnt uns auf das Output des Ergebnisses, die Effizienz zu konzentrieren, zu fokussieren und auch da den Wert drauf zu legen dass das so ein spannendes Umdenken werden darf.
00:23:21: wo ist der Prozess?
00:23:22: Wo ist die Kreation?
00:23:23: Wo is die Entwicklung?
00:23:25: Und je mehr wir das natürlich als Menschen auch wieder als das Därtige sehen versus das reine Ergebnis,
00:23:33: dass wir
00:23:34: basierend darauf auch viel bewusst damit KI arbeiten können.
00:23:40: Weil wir entscheiden können wo möchte ich denn jetzt bewusst in die Kreation hineingehen?
00:23:45: Bleiben wir mal bei so einem klassischen Beispiel zum Beispiel ein Buch schreiben und wo sage ich hey!
00:23:50: Das einzige was für mich jetzt in diesem Moment zählt ist ein Ergebnis also Bild vom Kühlschrank.
00:23:55: sag mir was ich kochen kann oder was auch immer.
00:23:58: Und das finde ich so einen spannenden Gedanken, denn genau wie du sagst.
00:24:02: Es geht ja um uns als Individuum aber es geht natürlich auch um uns Menschen per se.
00:24:09: und was glaubst du brauchen wir hier
00:24:11: oder wo
00:24:11: stehen wir da?
00:24:12: vielleicht in diesen neu definieren von Werten die nicht nur individuell wichtig für uns sind sondern natürlich auch als Gesellschaft?
00:24:23: Ja also Wir arbeiten ja viel auch mit Unternehmen zusammen, wo wir halt diese Transformationsprozesse begleiten.
00:24:32: Und da ist es immer wichtig oder finden wir auch immer wichtig den Fokus letztendlich darauf zu legen dass wir Menschen nicht AI-kompetent werden sollen nur Effektivität und Produktivität weil wir sind eben keine Maschinen das erschöpft sich irgendwann sondern wir sollten den Fokus darauf legen, dass wir durch KI kompetenter werden.
00:24:59: Also das heißt die letzten Jahrzehnte ging es immer nur um technologische Entwicklung und da haben wir den Fokuss drauf gelegt ja gesamtgesellschaftlich also das heißt alles ist etwas wert wenn technologisch fortschrittlich wird und wir dadurch Gewinne maximieren können.
00:25:18: Aber gesagt, das erschöpft sich irgendwann!
00:25:22: Wir müssen den Fokus wieder auf uns Menschen legen und darauf dass wir uns stärken, dass sie gestärkt bleiben weil wir haben es schon bei Social Media verpasst sage ich mal damit So denken, was das mit uns macht.
00:25:40: Also wenn man sich mal so Grafen anschaut der letzten zwanzig Jahre oder so dann sieht man, oh ab zwei tausend sieben steigt der Graf auf einmal ganz steil an.
00:25:52: Hast du eine Idee?
00:25:53: Was im Jahr Zwei Tausend Sieben war, was unsere mentale Gesundheit so negativ?
00:25:59: Ja,
00:26:00: du überlegst.
00:26:01: Ich bin ja obwohl ich sehr viel digital arbeite da ein ziemlicher Langschläfer mit einem gewesen, kam da die Smartphones?
00:26:07: Oh Gott!
00:26:09: Genau das iPhone kam auf.
00:26:12: Man sieht das erste iPhone kommt auf den Markt und der Graf steigt extrem an und kontinuierlich.
00:26:20: also... Der Graf
00:26:21: für
00:26:21: was?!
00:26:22: über mentale Ausfallzeiten aufgrund politischen Erkrankungen.
00:26:28: Also das ist immer ein ganz guter Mess, der hat sich daran zu orientieren und es ist schon krass was das für einen Einfluss auf uns hatte.
00:26:38: all die Jahre Und wir jetzt erst ja auch über die Debatte, weil es hat natürlich einen enormen Einfluss auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen.
00:26:48: Jetzt ist der erste Debatte verbot.
00:26:52: oder was machen wir jetzt?
00:26:54: Das hat irgendwie den Einfluß auf uns, obwohl da schon viel früher letztendlich das öffentliche Bewusstsein war nicht zuletzt durch whistleblower bei Facebook usw.
00:27:07: Also das heißt, wir sind immer so ein bisschen langsam in dem dahinter herzukommen was diese technologischen Wellen mit uns machen.
00:27:16: Und die Welle ist ja schon lange über uns rüber am Schwappen und jetzt kommt noch irgendwie Chatchivity und Co.
00:27:25: dazu Und da müssen wir halt jetzt mal reflektieren, weil das hat so einen enormen Einfluss auf uns Menschen.
00:27:33: Also eben du sagtest ja individuell aber auch eben gesamtgesellschaftlich und das muss halt eben ins Bewusstsein rücken bestenfalls dass man da halt schon in den Schulen anfängt.
00:27:45: also mein Mann und ich arbeiten da gerade an einem Modellprojekt, waren da zuletzt die Woche hatten wir dazu noch eine Veranstaltung auf der Phil Cologne und sind auch in den Dialog gegangen mit Schülerinnen und Schülern.
00:27:59: Umfrage erstellt wie empfinden die das eigentlich?
00:28:02: Und macht dann Social Media mit denen!
00:28:06: Da kam halt auch raus.
00:28:07: sie fühlen sich alle erschöpft und er bringen täglich bis zu vier Stunden vor Bildschirmen, das heißt der Tag hat ja auch nur vierundzwanzig Stunden in der Schule ein bisschen noch schlafen.
00:28:22: Das heißt es hatten enormen Impact auf uns alle.
00:28:25: und was man sich halt auch vor Augen führen muss... Es sind ja nicht nur die Jungen, die jetzt Generation KI sind sondern wir alle sind Generation KI!
00:28:36: Und wir alle müssen uns stärken und verstehen was da gerade vor sich geht
00:28:45: Absolut.
00:28:45: Und ich glaube auch, dass klar können wir jetzt sagen die ganze Diskussion was macht Social Media mit uns?
00:28:51: Mit der mentalen Gesundheit?
00:28:53: wie sollen Kinder und Jugendliche damit aufwachsen?
00:28:55: natürlich kann man sagen sie kommt jetzt etwas verspätet aber wahrscheinlich auf der anderen Seite primt die gut sich jetzt nochmal ganz anders mit KI auseinander zu setzen.
00:29:07: Ich geb dir da total recht, gerade wenn wir das anschauen.
00:29:09: Das Smartphone kam, kam denn sofort auch diese ganzen Social Media Kanäle?
00:29:14: Kam es so in einem
00:29:15: Rutsch?
00:29:16: Facebook gab's ja schon zuvor
00:29:18: länger
00:29:19: und durch das Smartphone waren wir quasi noch ein Wisch entfernt von digitalen Welt.
00:29:25: Davor musste man sich vom Rechner setzen.
00:29:27: Es stand nur an bestimmten Ort und auf einmal waren wir always on.
00:29:36: Ich finde das ganz spannend.
00:29:37: Ich habe zwei Kinder, die sind sechs und neun.
00:29:39: Und ich bin auch mal erstaunt auf der einen Seite wie
00:29:43: gut
00:29:44: sie sich in dieser digitalen Welt bewegen können.
00:29:47: Wie gut sie natürlich auch in kleinen Zeiten ... sehr bewusst auch mit zum Beispiel KI auseinandersetzen können, also die Große macht das schon in der Schule.
00:29:59: Das finde ich immer wieder spannend.
00:30:01: und auf der anderen Seite merke ich auch wenn du sagst wie alle sind Generation KI?
00:30:08: Wie spannend es ist Kinder da zu begleiten weil es ist unbequemer muss man wirklich sagen mit einem Kind zu üben wie navigierst du dich?
00:30:17: Ich weiß nicht wenn du alleine mit dem Zug fährst ohne Smartphone.
00:30:20: Ja, weil das ist so mein großes Learning.
00:30:23: Es geht dann auch wieder viel darum, das auszuhalten mal nicht zu wissen.
00:30:28: Wenn ich jetzt meinen Kind mit was weiß ich?
00:30:31: Smartphone, Smartwatch und was auch immer da mit dem Zug fahren lassen würde, dann könnte ich ja in jeder Sekunde vermeintlich schauen wo ist sie?
00:30:41: oder Sie anrufen.
00:30:42: Wenn sie die Telefonnummer von mir dabei hat, sie weiß wo der Weg ist, sie müsste im Zweifelsfall jemanden ansprechen, auch sie nicht einfach erreichen.
00:30:50: Und das habe ich in den letzten Wochen ganz stark reflektiert, dass
00:30:55: für sich selber
00:30:56: wieder zu lernen und in Anführungsstrichen auszuhalten mit dem OK zu sein – Ich weiß jetzt auch mal nicht was in diesem Moment passiert ist etwas sehr Spannendes!
00:31:08: Ich glaube, das haben wir über die letzten Jahre Jahrzehnte sehr verlernt.
00:31:12: Auch dieses Warten und diese Geduld, diese Dauer in etwas was ja natürlich durch Komponenten wie KI noch mal weniger in unserem Leben wird.
00:31:20: Was ist da dein Eindruck?
00:31:21: Wie wichtig ist Geduld warten,
00:31:24: aushalten
00:31:25: in Anführungsstrichen für uns Menschen?
00:31:27: Total wichtig!
00:31:29: Und wie du sagst es gibt immer wieder... Also es geht immer mehr verloren.
00:31:33: Grund dieses Moments, dass da auf einmal eine Maschine ist.
00:31:37: Die gefühlt alles besser kann an ihr als ich.
00:31:40: Warum soll ich denn noch Hausaufgaben machen?
00:31:42: Wenn die KI jetzt doch sowieso besser kann als ich... warum soll ich ein Bild malen wenn ich nur einmal kurz einen Prompt machen soll.
00:31:50: und die KI stellt schon was viel tolleres.
00:31:54: Aber Lernen hat ja nunmal auch mit Geduld und mit einem Prozess zu tun sind eventuell mit Scheitern, mit Neuprobieren zu tun.
00:32:05: und das ist total wichtig weil daran wachsen wir.
00:32:08: Wir wachsen ja nicht an perfekten Outputs, sondern wir Menschen wachsen an wirklich Sachen verstehen wollen.
00:32:17: Sich da auch mal durchzubeißen und ein Buch auch wirklich zu lesen weil in unseren das ist ja auch nochmal geprägt durch den Kapitalismus schnell Produkte schnell konsumieren.
00:32:32: aber ein Buch versteht man nicht indem man eine kurze Zusammenfassung liest sondern ein Buch muss man auch lesen, man muss sich Zeit nehmen.
00:32:43: Man muss gewisse Dinge durchdenken und da ist ja überall der Trend!
00:32:48: Na alles soll verhaftet werden auf Social Media.
00:32:51: es ist dann ein kurzer Aforismus in einem Satz oder die Nachrichten wäre nur noch konsumiert indem man eine Überschrift liest.
00:32:59: aber so lernt man nicht zu denken und auch nicht zu fühlen usw.
00:33:08: Also diese Abkürzung, die bringt uns nichts!
00:33:14: Wenn du ein Schulfach kreieren dürftest was ab der Grundschule für alle Kinder zugänglich wäre?
00:33:23: Wie würde das heißen und was wäre im Curriculum enthalten?
00:33:29: Das würde wahrscheinlich Future Skills heißen Und das ist tatsächlich auch gerade so ein Herzensprojekt, wo mein Mann und ich daran arbeiten.
00:33:40: Also an dieser Frage wie können man digitale Mündigkeit?
00:33:45: Wie kann man KI-Kompetenz, wie kann man Future Skills beziehungsweise Zukunftskompetenzen damit halt auch mentale Stärke in die Schulen bringen?
00:33:57: Wir setzen da grade im Philosophieunterricht an Aber es würde sich, man muss ja immer so... Du hast mir gerade bequem gemacht und ein ganz neues Fach.
00:34:09: Das wäre natürlich noch ganz nah.
00:34:13: Ja also tatsächlich genau diese Fähigkeiten die wir auch letztendlich in unserem Buch definieren wie sieben Future Skills angefangen bei geistiger Autonomie kritisch denken Emotionale Intelligenz, Kreativität, Lernfähigkeit, Resilienz und Regeneration.
00:34:34: Also da sind wir der Meinung diesen Bausteinen dieses Fundament das muss jeder von uns mitbekommen weil egal wie sich unsere technisierte Welt wandelt diese Sicherheit und diese innere Stärke die braucht jeder von Und dann kann man halt, wie gesagt auch erklären was ist KI?
00:34:58: Was macht das mit KI-Kompetenz und Mündigkeit, digitale Mündigkeit.
00:35:04: Das baut dann darauf auf aber erst mal dieses Grundverständnis um dieser Grundanker in sich selbst zu finden dass es halt Voraussetzung, dass man durch diese komplexe Welt und krisengeplagte Welt navigieren kann und vor allem als junger Mensch
00:35:22: Absolut.
00:35:23: Schönes Fach!
00:35:24: Ich glaube, du musst eine ganze Schule gründen oder...
00:35:27: Also
00:35:28: auch wenn das alles in ein Fach unterbringen kann.
00:35:31: aber ich gebe dir absolut recht denn auch so mit der gesundheitlich medizinischen Brille drauf geschaut ob wir jetzt über mentale Gesundheit sprechen, ob wir über Future Skills sprechen sehe ich das als absolute Kernpunkte die du da ansprichst.
00:35:47: Was ich oft in meiner Arbeit mit Menschen sehe und letztendlich heißt der Podcast hier ja auch Healthy High Performance, Ich seh viele Menschen die sich sehr stark mit dem identifizieren ihre Identität darauf aufbauen was sie machen.
00:36:03: Also ich bin Ärztin!
00:36:04: Ich bin Unternehmerin!
00:36:09: Und das ein Teil ihrer Identität wird oder sogar die ganze Identität sozusagen dominiert.
00:36:16: Und dann in meiner ärztlichen Arbeit sind dann die spannenden Punkte, was passiert wenn das wegbröckelt.
00:36:21: Was passiert, wenn man nicht mehr so arbeiten kann?
00:36:23: Wenn man den Job nicht mehr aushöhnen kann, wenn ein Burnout kommt ist immer auch eine große Identitätsfrage.
00:36:31: Wie würdest du das Thema Identität einordnen?
00:36:36: letztendlich heißt dein Buch ja auch Anlogger Identity im Kontext von Kai
00:36:44: Ja, also sprichst was ganz Wichtiges an und ich glaube das ist auch ein Trend der immer mehr verstärkt wird da wir ja immer mehr im äußeren Leben.
00:36:53: Das ist ja nicht nur der Job nachdem wir uns orientieren sondern noch die Darstellung unserer Jobs beispielsweise auf LinkedIn.
00:37:01: Also es wird noch mehr verlängert, ins äußere hinein.
00:37:09: Und wir sind gar nicht mehr Zweck an sich, dass wir einfach nur Mensch sind und eigentlich einfach bei uns sein können wie wir sind sondern wir müssen uns auch immer mehr durch irgendwelche äußeren Dinge definieren und Social Media nicht zuletzt verstärkt das natürlich ganz krass.
00:37:32: Weil wir ja noch die Leben anderer sehen und das natürlich auch was mit uns macht.
00:37:40: Deswegen Identität ist ein ganz spannendes Thema, deswegen haben wir ja auch in unserem Buch – hast du es gerade richtig ausgesprochen?
00:37:50: Viele sagen immer A-Identität zu.
00:37:52: dem Buch habe kurz
00:37:54: gezögert!
00:37:58: AI-Dentitie geschrieben, aber das AI steht halt in Lautschrift und deswegen hat es halt diesen doppelten Moment.
00:38:06: Also von IFA Artificial Intelligence oder das AI für Lautschriffe, dass ich, also des AI im Englischen damit umschreiben wir halt was wir darunter verstehen wenn wir sagen Wir sind uns dessen bewusst was Technologie mit uns macht.
00:38:28: Also es heißt, die unterscheiden in unserem Buch zwischen unbewusster hybride Identität weil wir alle sind heutzutage durch technologie.
00:38:39: beeinflusstechnologie prägt unsere Identität mit.
00:38:44: KI schreibt unsere Texte, schreibt vielleicht einen Geburtstagstext an die Mutter, schrieb den Bewerbungstext beantwortet – die E-Mails.
00:38:55: Das heißt das dringt ja in das Innere ein und das formt uns.
00:39:01: Social Media formt
00:39:02: usw.,
00:39:04: wir kuratieren unsere Leben und lassen die Welt daran teilhaben.
00:39:11: dazu und jetzt noch mal zurück zur unbewussten Hybriden-Identität.
00:39:15: Damit beschreiben wir, wenn diese Prozesse unbewusst ablaufen.
00:39:20: Also das heißt, wenn wir uns nicht dessen bewusst sind welchen Einfluss beispielsweise Social Media auf uns hat?
00:39:26: Welchen Einfluß die Nutzung von Large Language Modellen auch haben?
00:39:29: Und mit Identity beschreiben hier letztendlich das Bewusstsein darüber was Technologie mit uns macht, welchen Einfluss sie auf uns nimmt und dann letztendlich auch in einer Art symbiotischen Beziehung das zu begreifen.
00:39:46: Also d.h.
00:39:48: möchte ich jetzt noch weiter durch diesen Feed-Scrollen oder löst es gerade in mir irgendwie extrem Stress aus?
00:39:54: Oder Neid oder wie auch immer... oder die Sprachmodelle, die beeinflussen mich jetzt gerade in eine gewisse Richtung und vermitteln mir jetzt irgendwie den und die Meinung oder auch irgendwelche Influencer auf Social Media.
00:40:13: Aber sich darüber bewusst zu werden, wer bin ich?
00:40:18: Was sind meine Werte?
00:40:21: Was ist denn meine Gedanken, die auch wahrzunehmen?
00:40:24: Das ist halt eben das Wichtige weil ich sage ja schon zu Anfang wie ihr vorm Die Maschinen, wir formen die Technologie und sie formt uns zurück.
00:40:35: Und das geschieht jetzt in einem Ausmaß wie es halt noch nie war und dessen müssen wir uns unbedingt bewusst werden.
00:40:44: Neben diesen Bewusstwerden der Reflexion auch den Future Skills, die du gerade genannt hast und dem übrigens grandios in deinem Buch beschrieben sind oder in eurem ... Was siehst Du?
00:40:56: für große Chancen, für unsere mentale Gesundheit.
00:41:02: Für unser Denken und vielleicht auch für unsere Identität
00:41:06: in
00:41:07: diesem Zeitalter von KI.
00:41:09: aber ich würde auch gerne Social Media noch mit reinbringen denn das ist ja auch was Spannendes.
00:41:13: wie du sagst wir sind mit der ganzen Welt vernetzt wissen manchmal gar nicht ist es eine echte Person oder vielleicht auch eine KI-Persona?
00:41:19: Was siehst Du für Chancengesundheit und unser Denkungen darin?
00:41:25: Ja Genau, also das finde ich eine ganz wichtige Frage.
00:41:29: Weil auch wenn wir jetzt viel über Technik Kritik gesprochen haben, den Twist, den wir halt eben in unserem Buch nehmen ist dass man Technologie halt einerseits natürlich dafür nutzen kann immer bequemer zu sein und sorry aber am Ende vielleicht auch Dümmer weil man selbst gar nicht mal ein Geist anstrengt Aber halt auch genau für das Gegenteil.
00:41:52: Also was is wenn wir Large Language Modelle nutzen, um genau diese Kompetenzen die verloren gehen würden.
00:41:59: Also diesen sieben Kompetensen, die ich eben nannte von geistiger autonomiekritischen Denken und so weiter und so fort... Die werden ja angegriffen letztendlich durch large language Modelle, wenn wir das einfach unreflektiert machen.
00:42:12: Aber in unserem Buch haben wir halt eben den Ansatz dass wir im jedem Kapitel dem ihr die Future Skills definieren und auch erklären was es eigentlich ist.
00:42:20: also was ist eigentlich geistige Autonomie?
00:42:22: Es ist die Fähigkeit Die eigenen Gedanken wahrzunehmen, die eigenen Gefühle wahrzunemen.
00:42:28: Zu schauen was beeinflusst mich eventuell von außen also Fremdsteuerung wahrzuleben und large language Modelle können uns helfen uns da selbst bewusster zu werden als eine Art Sparringspartner.
00:42:42: Also wir geben dann immer verschiedene Prompts mit angefangen von einem Selbst-Einschätzungsprompt das heißt erstmal zu erfahren Was ist denn eigentlich geistige Autonomie?
00:42:53: Ist erst mal ein abstrakter Begriff.
00:42:55: Aber in dem Prompt geht es halt darum, dass man sich in verschiedene Szenarien hineinversetzt und dann versteht man auch gleich viel mehr was eigentlich Geistige autonomie bedeutet und man kann auch vielmehr darüber reflektieren hey wie fremdgesteuert bin ich eigentlich?
00:43:10: es geht ja um die Technologie kann ja schon durch das eigene Elternhaus sein weil man irgendwie irgendwelche Werte mitbekommen hat.
00:43:17: hey du musst unbedingt jetzt, was weiß ich.
00:43:20: Echt so ein Weltchen werden oder wie auch immer und man sich dann seinen Lebensweg danach ausrichtet.
00:43:26: also das heißt einmal dass irgendwie erfahrbar zu machen und dann bieten wir immer fünf vertiefene Promts um letztendlich auch an diesen Spiels zu arbeiten.
00:43:38: eine geistige Autonomie ist es dann beispielsweise auch zu erkennen hey wo sind denn eigentlich meine Ziele im Leben?
00:43:45: Meine Werte?
00:43:46: Und es ist ja schön und gut, wenn man auch mal sage ich mal Tagebuch führt und so.
00:43:52: Das finde ich sehr wichtig!
00:43:54: Aber hier hat man die tolle Möglichkeit wirklich durch Interaktion mit einer sprechenden Maschine, die sich auch letztendlich in jeweilige Kontexte hineinversetzen kann, sich selbst zu spiegeln, sich selber zu challengen, blinde Flecken aufzudecken in den eigenen Denken neue Pestektiven einzunehmen.
00:44:16: eine so großes Potenzial, das man nutzen kann.
00:44:23: Und wie gesagt, selbst in zu bereichen die Emotionaler Intelligenz.
00:44:26: Wo man denkt, da kann mir eine Maschine nicht helfen.
00:44:30: Wie gesagt, man muss natürlich erst immer begreifen was diese Modelle eigentlich können.
00:44:34: das ist ein Wahrscheinlichkeitsmaschinen.
00:44:36: aber wenn sich wie gesagt diesen Werkzeug bewusst wird dann kann man sie für die verschiedensten Bereiche nutzen auch um sich selbst besser zu verstehen und ich glaube dass es ja das größte Potenzial.
00:44:52: Wie habt ihr diese Prompts entwickelt und getestet?
00:44:55: Weil das ist ja spannend, etwas zu nehmen.
00:44:57: Und
00:44:59: das
00:45:00: so wirklich zu formulieren und aufzusetzen, dass egal welches Language-Modell ich vielleicht nutze wo ich in meinem Leben stehe Ich mit diesen Prompts auch wirklich umgehen kann.
00:45:12: Genau!
00:45:13: Das ist eine sehr wichtige Frage.
00:45:14: die sind so strukturiert wie ein Sokratischer Dialog.
00:45:18: Partner.
00:45:19: Das klingt jetzt erst mal bisschen abgehoben Aber letztendlich geht es darum, was ja auch der antike Philosoph Sokrates immer gemacht hat.
00:45:28: Der hat den Leuten nicht seine Meinung an den Kopf geworfen, sondern er hat ganz viele Fragen bestellt und stellt Fragen!
00:45:36: Dadurch sind die Menschen ans Denken gekommen und dadurch haben sie vielleicht Antworten für sich gefunden Und so in dieser Art und Weise die Modelle nicht nur als Antwortmaschine zu nutzen, weil das ist halt eben nicht so förderlich wenn man einfach alles nur noch unreflektiert übernimmt von einer Maschine.
00:45:58: Sondern sich Fragen stellen zu lassen.
00:46:02: Das ist halt eben das Wertvolle, dass wir halt... und da sind wir wieder ein bisschen mal umbequem werden geduldig sein, also dass man jetzt ins Denken kommt.
00:46:16: Und dann kann man auch sehr effektiv large language Modelle nutzen.
00:46:21: aber im ersten Schritt muss man erstmal selber denken.
00:46:24: Also auch wenn man beispielsweise ein kreatives Projekt anfangen kann Erst mal selbst denken und dann kann man large language Modelle super nutzen, um das irgendwie noch mehr zu fokussieren oder auch da nochmal konkrete neue Perspektiven einzunehmen.
00:46:41: Aber auch in diesem ersten Schritt des Selberdenkens.
00:46:44: Auch da können die eben large languages Modelle nutzen, Um uns Fragen stellen zu lassen.
00:46:50: Ja sehr spannend!
00:46:52: Gehaubst
00:46:52: du
00:46:54: dass über all das was wir in der Entwicklung sehen?
00:46:58: Wir Menschen mehr dazu neigen werden, Maschinen und KI wie eine Persönlichkeit zu behandeln.
00:47:07: Also ich sage ein ganz klartes Beispiel.
00:47:09: Ich mache ChatGPT auf unterhalte mich lieber damit weil das gibt mir immer rechts und ich muss in gar keinen Konflikt gehen.
00:47:14: Spreche mal lieber da als mit meinem Partner wo vielleicht einen Konflik schwählen könnte.
00:47:19: Glaubst du wir neigen eher dazu hier mehr reinzu investieren von unserer von unseren Emotionen und auch unsere Aufmerksamkeit.
00:47:28: oder
00:47:29: hast du das Gefühl es wird eher den Kontrast geben, dass wir menschlichen Kontakt weit aus mehr Wert schätzen würden.
00:47:36: Also Beispiel ich gehe lieber in ein Fitnessstudio wo ich mit einem Trainer-Trainerin trainieren kann als Ich mache das hundertste Video online an.
00:47:44: oder lass mir vom KI sagen wie ich trainieren soll.
00:47:47: was glaubst du?
00:47:48: Wo wird die Reise für uns hingehen?
00:47:50: Ja, das ist eine ganz spannende Frage.
00:47:52: Die Frage wurde uns tatsächlich auch schon mit der Mindside-App damals geschrieben, was wir noch gar nicht mit KI zu tun.
00:48:01: Aber letztendlich – ah jetzt ist dann digitales Produkt und das ersetzt es jetzt Menschen!
00:48:08: Ich denke, der Reiz ist auf jeden Fall da weil das ist natürlich auch viel bequemer Gegenüber, den muss man in die Augen schauen.
00:48:16: Den muss man zuhören.
00:48:17: Da muss man wahrnehmen!
00:48:19: Dann muss man auch Energie investieren.
00:48:23: Also mit einer Maschine muss man das nicht.
00:48:25: also deswegen der Reiz ist da.
00:48:27: aber ich denke und ich hoffe, dass das erschöpft sein wird.
00:48:33: Und ich sehe, da der Trend auch schon auf jeden Fall hingeht, dass es je mehr um echte Gespräche geht.
00:48:40: Also ich war jetzt beispielsweise am Wochenende in der AWO und hab da ein Gespräch geführt mit Senioren also mit allen möglichen Generationen.
00:48:51: Da ging's halt auch um das Thema KI- und Social Media.
00:48:54: Die Menschen wünschen sich alle so Kontakt Suchen nach Wegen, um mit Menschen in Kontakt zu kommen.
00:49:02: Und das andere ist dass ich denke, dass gerade auch so KI-Systeme wenn man auch das nutzt auf diese Art und Weise nämlich auch zur Selbstreflexion, dass das letztendlich den Weg ebnet, dass man sich dann auch Menschen sucht weil man merkt Na, also das ist ein Grundbedürfnis von uns allen und auch gerade sage ich mal im Bereich Beratung oder auch fortgeschritten Therapie.
00:49:31: Dass man durch Large Language-Modelle dann auch merkt hey!
00:49:37: Ich sollte mir einen Berater suchen, ich sollte mir eine Therapeutin suchen.
00:49:42: wie auch immer.
00:49:42: also durch diese Spiegelungen dass man da selbst überhaupt mal wieder auch wenn es Paradox klingt Aber Kontakt in Kontakt mit sich selbst tritt.
00:49:53: Wenn ich den Weg ebne, dass wir wieder mit mehr Menschen in Kontakt treten möchten?
00:50:01: Ich gebe dir da komplett recht an das und auch die Dinge, die ich sehe.
00:50:03: Ich glaube auf der einen Seite wenn wir jetzt auf der positiven Seite bleiben haben wir natürlich auch eine unglaubliche Zugänglichkeit durch KI.
00:50:11: Dann nehmen wir den Klassiker.
00:50:12: Therapieplätze sind sehr begrenzt und selbstverständlich müssen wir hier... glaube ich noch mal gut beton, KI ersetzt keinen ausgebildeten professionellen Therapeuten oder Therapeuten.
00:50:24: Aber
00:50:25: die Hemmschwelle sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und vielleicht auch Zugang zu haben – wir können ja auch eure App nehmen als Beispiel ist natürlich eine ganz andere.
00:50:35: Das glaube ich ist ein wichtiger Punkt.
00:50:37: und der zweite Punkt was doch auch einem hohen Anteil an digitalen Arbeiten sehe.
00:50:45: Also ich sehe viele meiner Klientinnen rein digital und ich merke auch, dass die Menschen das Bewusste wählen.
00:50:53: ja also vielleicht jetzt nicht wie damals im Lockdown oh mein Gott!
00:50:56: Ich kann nichts anderes machen.
00:50:57: also mache ich halt irgendwas.
00:50:58: digital ist jetzt schon finde ich bei den meisten Menschen wenn ich das mache dann mach ich es sehr bewusst Dann wähle ich das und bin ich auch präsent.
00:51:08: dabei sehe ich auch viel in menschlichen Kontakten.
00:51:12: Wenn ich zu einem Event gehe oder zu einem Konzert, egal wo ich ganz bewusst reininvestiere – zeitlich Energie-, Geld -, dass sich dann aber auch sehr klares wähle und mehr die Qualität geht statt in die Quantität.
00:51:29: Und das finde ich ehrlich gesagt eine schöne Entwicklung weil es natürlich des menschliche Miteinander noch mal auf ein ganz anderes Niveau bringt Und eine Wertschätzung mit hineinbringt, die wir vielleicht vorher gar nicht so bewusst wahrgenommen haben.
00:51:47: Absolut!
00:51:48: Und das ist ganz wichtig, dass wir eben damit haushalten und dass es auch beispielsweise etwas, was Jugendliche für sich lernen müssen.
00:51:57: Jetzt beispielsweise in der Umfrage, die Wir gemacht haben an dem Gymnasium kam halt raus.
00:52:02: nach Nutzung oder Bildschirmzeit sind die Jugendlichen erschöpft?
00:52:08: Eine Studie hatte hergegeben, dass gerade am Wochenende die Gen Zee die höchste Bildschirmzeit hat.
00:52:17: Also wo man sich ja eigentlich mit Freunden trifft, wo man eigentlich rausgeht... Dann sind die Social Batteries natürlich low!
00:52:28: Ja, sagen.
00:52:30: Also wenn man ganze Zeit nur vom Bildschirm hängt und dann ist der soziale Kontakt wie gesagt anstrengend über das Digitale muss man nur ein smiley schicken.
00:52:41: im echt muss man gleich wirklich mal lächeln und sich anstregen.
00:52:45: Und ich denke aber genauso wie du dass auch da sind denn auch bei jungen Menschen dass sie sich da immer mehr darüber bewusst werden und da halt eben echte Kontakte suchen.
00:52:57: ja Zum Abschluss interessiert mich zwei Sachen persönlich brennend.
00:53:06: Punkt Nummer eins, wie war für dich der Buchschreibeprozess?
00:53:10: und Punkt Nummer zwei?
00:53:12: Wie ist es so viel mit seinem eigenen Mann zusammenzuarbeiten?
00:53:19: Hintergrund dazu vielleicht, mein Mann ist auch an der Gesundheitsbranche und wir entscheiden uns immer sehr
00:53:23: bewusst
00:53:24: nicht zusammen eine Praxis zu haben oder etwas zusammenzumachen.
00:53:28: Deshalb bin ich sehr neugierig
00:53:31: wie er mich ist!
00:53:33: Ja also vielleicht da angefangen.
00:53:35: mein Mann und ich haben ja von Anfang an quasi alles zusammen gemacht.
00:53:42: Wir arbeiten jetzt schon seit... ...二tausend achtzehn gemeinsam?
00:53:48: Und ich könnte mir oder wir könnten uns nichts Schöneres vorstellen, als... ...twenty-four seven zusammen sein.
00:54:00: Schön!
00:54:02: Echt schön.
00:54:03: Wirklich so.
00:54:04: also wir genießen das total diese Freiheit zu haben und es jederzeit Zeit sehen zu können und alles teilen zu können.
00:54:14: So ist ja letztendlich auch das.
00:54:15: Buchen standen durch die ganze Jahrelange Arbeit miteinander, wir haben ja auch viel als Referenten und Dozenten gearbeitet.
00:54:26: unterschiedlichsten Kontexten, also von Universitäten über Unternehmen, über Start-up-Programme.
00:54:35: Über wie auch immer so alle möglichen Kontexte.
00:54:38: und dieses Wissen haben wir halt zusammen gesammelt und diese Früchte waren reich und umso schöner war es dann dass wir uns ja diese Zeit nehmen konnten.
00:54:54: In diese Thematik noch mal rein zu nerden, man kann das ja noch so aus und halten.
00:54:59: Da war noch das Privileg sich in Themen reinzunerden.
00:55:03: Und so war es mit diesem Buch auch.
00:55:06: also sich zusammenzusetzen Ja, und es ist halt wie gesagt hier kommen ja eigentlich aus der Tech-Branche.
00:55:15: Das heißt wir arbeiten mit nicht physischen Gütern sondern mit digitalen.
00:55:22: Und das war so befriedigend dann immer Ergebnisse zu sehen.
00:55:26: Ohja!
00:55:29: Da hat man auch geschrieben und am Ende ist eine Sache beiraufgekommen.
00:55:34: Es ist ein Buch untersucht... fertig.
00:55:38: Ja nochmal herzlichen Glückwunsch dazu!
00:55:40: Dankeschön,
00:55:41: danke.
00:55:41: also es war ein tatatisches Erleben das kann ich mir empfehlen.
00:55:44: Deswegen für uns funktioniert es wunderbar weil jeder ist da halt anders und das ist glaube ich ganz tiefsache und deswegen ja was war schön
00:56:03: Das hört sich gut an.
00:56:05: Liebes Seles, was möchtest du zum Abschluss unseres Gesprächs den Hörerinnen und Hörern gerne noch mitgeben?
00:56:12: Was wir jetzt vielleicht noch nicht angesprochen haben oder was du nochmal so ganz besonders wichtig findest?
00:56:17: Ja also ganz besonders richtig finde ich letztendlich diesen Gedanken das alles im Kopf beginnt.
00:56:23: Also dass wir uns darauf fokussieren müssen auch mal wahrzunehmen was geht da in uns vor ins Außen, sondern mal ein bisschen den Blick ins Innere richten zu schauen wie es einem geht was so die eigenen Bedürfnisse sind.
00:56:38: Was welche Gedanken einen da so beschäftigen?
00:56:40: Welche Ängste da eventuell auch krummspüren gerade in Bezug auf KI und dass man das halt für sich einordnet also diesen Werkzeug Und dass wir uns halt mehr auf dieses menschliche Fokussieren sein doch stärken von sich selbst und auch anderen Weil wir sagen halt letztendlich auch im Buch, wenn Algorithmen immer besser darin werden menschliche Aufgaben zu übernehmen müssen.
00:57:06: Wir halt besser darinnen werden, menschlich
00:57:08: zu sein.
00:57:09: Das ist eben der Kern!
00:57:11: Also
00:57:11: ein Menschlich-Zusein und nicht menschlig zu handeln das finde ich jetzt noch mal impliziert natürlich das andere.
00:57:17: aber dieses Sein, das find' ich so wichtig.
00:57:20: deshalb muss ich dir da
00:57:21: kurz in die Zworte halten.
00:57:23: Genau also du meintest ja auch dieses Identität nach außen?
00:57:27: Ja... Wir können einfach sein.
00:57:29: Und das ist ... Ja, genug!
00:57:31: Es
00:57:32: ist mehr als genug
00:57:33: ja.
00:57:35: Vielen vielen Dank für deinen spannenden Einblick.
00:57:38: ich bin immer wieder fasziniert wenn man sich mit Feldern wie der Philosophie auseinandersetzt oder anderen Disziplinen indem man vielleicht selber nicht so zu Hause ist und merkt Boah das geht aber trotzdem auch mit Gesundheit mit Medizin mit all diesen anderen Bereichen letztendlich dem Menschsein.
00:57:55: alles so wunderbar hand in Hand.
00:57:56: deshalb voll, dass du da warst.
00:57:58: Liebe Celeste an alle Hörerinnen und Hörern schaut in die Show Notes.
00:58:02: dort sind alle Informationen.
00:58:04: ich bin großer Fan von dem Buch.
00:58:06: Ich habe es tatsächlich.
00:58:07: das ist im März rausgekommen schon, gell?
00:58:09: Ja genau!
00:58:10: Ich hab's
00:58:11: auch jetzt erst gelesen aber
00:58:12: ich finde
00:58:13: es hat eine wunderschöne Zeitlosigkeit.
00:58:16: Es lohnt sich immer das zu lesen weil gerade diese Future Skills das wirklich zu verstehen ist unglaublich wichtig.
00:58:22: deshalb nochmal danke für deine tolle Arbeit und dieses wunderbare Buch.
00:58:25: Ich danke dir sehr für die Einladung und für die anderen Fragen, die du mir gestellt hast.
00:58:30: Ganz liebendank gerne!
00:58:32: Schön!
00:58:34: Vielen Dank, dass du das gesamte Gespräch angehört hast und ich hoffe es waren viele neue und interessante Punkte dabei die dich auch zum überlegen und ja reflektieren einladen.
00:58:46: Das Thema Menschlichkeit und KI
00:58:48: wird auch in der aktuellen
00:58:50: Healthy High Performance Coaching Ausbildung ein großes Thema sein.
00:58:54: wenn du diese Folge jetzt rund um das Erscheinungsdatum relativ zeitnah anhörst kannst du dich jederzeit bei mir melden und wir schauen ob du hier noch dazu kommen möchtest.
00:59:04: Und jetzt wünsche ich dir erst mal eine wunderbare weitere Woche, lass es dir gut gehen und bis zur nächsten Podcast-Episode.
00:59:14: Vielen Dank,
00:59:15: dass
00:59:15: du bei dieser Episode des Healthy High Performance
00:59:18: Podcasts dabei warst!
00:59:20: Wenn
00:59:20: diese Folge für dich hilfreich war dann habe ich genau eine Bitte an dich Teile sie bitte mit Menschen in deinem Umfeld die davon auch profitieren könnten und hinterlasse mir eine Bewertung auf Spotify oder
00:59:32: Apple
00:59:33: Podcast.
00:59:34: So können noch mehr Menschen diesen wertvollen Podcast für sich finden
00:59:38: und auch in ein gesund
00:59:40: ambitioniertes Leben ohne Hassel, ohne Burnout hineingehen.
00:59:44: Vielen Dank!
00:59:45: Und ich freue mich, dass wir uns hier ganz bald wieder hören.
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