Dein Gehirn kann mehr: Dr. Maria Brasser über Fokus, mentale Performance & Gehirngesundheit
Shownotes
Podcast #414 - Dein Gehirn kann mehr. Aber wie holen wir das Beste aus ihm heraus, ohne es ständig optimieren zu wollen?
Darüber spreche ich in dieser Folge mit Dr. Maria Brasser, Neurowissenschaftlerin, Psychologin und Mitgründerin von Hirncoach.
Maria verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft mit ihrer langjährigen Erfahrung in Bildung und Coaching und beschäftigt sich mit der Frage, wie wir unser Gehirn im Alltag wirklich gesund und leistungsfähig halten können.
Wir sprechen darüber:
- wie Fokus, Konzentration und Lernen tatsächlich funktionieren
- was unser Gehirn braucht, um langfristig leistungsfähig zu bleiben
- welchen Einfluss Stress, Schlaf und digitale Reize auf unsere mentale Performance haben
- warum Gehirngesundheit viel mehr ist als „Brain Optimization“
- welche Rolle Gewohnheiten und Training für unser Gehirn spielen
- und welche konkreten Dinge wir im Alltag tun können, um unsere kognitive Leistungsfähigkeit zu unterstützen.
Eine Folge über unser faszinierendstes Organ und darüber, wie wir unser Gehirn nicht einfach nur zu mehr Leistung bringen, sondern gesund leistungsfähig halten.
Weitere Infos zu Dr. Maria Brasser:
Dr. Maria Brasser ist Neurowissenschaftlerin, Psychologin, Pädagogin und Mitgründerin von Hirncoach. Sie promovierte an der Universität Zürich im Bereich der kognitiven und affektiven Neurowissenschaften und forscht unter anderem zur Demenzprävention und Gehirngesundheit. Mit ihrer langjährigen Erfahrung in Forschung, Lehre und als Speakerin verbindet sie wissenschaftliche Erkenntnisse mit alltagsnahen Strategien rund um Lernen, Resilienz, emotionale Intelligenz und den gesunden Umgang mit digitalen Medien. Hirncoach ist ein Spin off der Uni Bern mit der Vision Neurowissenschaft so zu vermitteln, dass sie Menschen stärkt und etwas in ihrem Alltag verändert.
www.hirncoach.ch/maria-brasser
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Transkript anzeigen
00:00:00: Weil das Gehirn trainiert immer.
00:00:02: Die Frage ist immer nur in welche Richtung es trainiert, oder?
00:00:05: Was macht sich immer an?
00:00:07: Ich sag's ein bisschen überspielt.
00:00:09: Wenn wir es die ganze Zeit brauchen um auf dem Sofa Netflix zu schauen und gleichzeitig noch so ein Tende gezückt zu haben dann wird das Hirn ein super super Organ um genau diese Tätigkeit zu perfektionieren.
00:00:22: Und ich sage jetzt auch wenn wir anfangen einen Verhalten zu ändern gar nicht Zu groß denken, wirklich.
00:00:30: Das Gehirn der Frontalkortext ist ja sehr schnell mal überfordert.
00:00:33: mit so großen Zielen und ganz kleinen Ministeps anfangen!
00:00:47: Hallo und herzlich willkommen beim Healthy High Performance Podcast.
00:00:52: Mein Name ist Dr.
00:00:53: Jana Schaffenberg.
00:00:54: Ich bin Ärztin, Ayurveda-Expertin Unternehmerin und Mama von zwei Kindern.
00:01:00: Hier geht es um eine neue Art von Erfolg und Leben ambitioniert und gesund Ohne Hustle, ohne Burnout – dafür mit viel Erfüllung.
00:01:10: In diesem Podcast teile ich medizinisches und unternehmerisches Know-how mit dir, zeige echte Insights aus dem Business Alltag und teile Gespräche mit inspirierenden Menschen für gesunde High Performance, für Menschen die großes bewegen wollen, ohne sich dabei selbst zu verlieren Denn hier gilt ein Credo We Create Fast but Live Slow.
00:01:31: Herzlich Willkommen!
00:01:32: Und los geht's mit dieser Episode.
00:01:53: Heute wartet wieder ein besonders spannendes Podcast-Gespräch auf dich, denn ich habe Dr.
00:01:58: Maria Brasser hier zu Gast!
00:02:01: Sie ist Neurowissenschaftlerin, Psychologin, Lehrerin, Unternehmerin und Mitgründerin von Herrn Coach.
00:02:07: Und Maria hat in Zürich Psychologie mit dem Schwerpunkt Neurowissenschaften sowie Erziehungs- und Sozialwissenschaftens studiert und in kognitiven und affektiven Neuro-Wissenschaften promogiert.
00:02:18: Gleichzeitig bringt sie mehr als dreizehn Jahre Erfahrung als Lehrperson mit und kennt damit nicht nur die Wissenschaft, sondern auch die praktische Frage – wie können wir Wissen so vermitteln?
00:02:28: Das ist im echten Leben tatsächlich etwas verändert.
00:02:32: Und das ist etwas, was mich interessiert hat!
00:02:34: Denn als Mitgründerin und Chief Education Officer von HIRN Coach beschäftigt Sie sich heute intensiv mit Gehirngesundheit, Lernen, Gedächtnis, Motivation und mentaler Gesundheit.
00:02:46: Dabei geht es ihr überhaupt nicht darum, das Gehirn einfach zu optimieren sondern darum seine Funktionsweise zu verstehen und dieses Wissen im Alltag sinnvoll zu nutzen.
00:02:56: Besonders spannend finde ich am Maria dass die wissenschaftliche Erkenntnisse sehr konkret auf unser tägliches Leben überträgt von der Frage wie wir besser lernen uns konzentrieren können bis hin zu Stress Resilienz digitale Medien und der Frage Wie wir unser Gehirnen langfristig gesund und leistungsfähig halten.
00:03:15: Und darüber werde ich heute mit ihr sprechen.
00:03:18: Denn wenn ich eins aus diesem Gespräch schon einmal verraten kann, ist es das unser Gehirn ein absolute High-Performerin isst und das dauerhaft – egal ob wir Netflix schauen oder ein großes Projekt sozusagen umsetzen!
00:03:33: Ich schätze an Maria sehr dass sie diese wissenschaftlichen Erkenntnisse super gut runterbrechen kann Dass wir das wirklich alles in unserem Alltag integrieren können und dementsprechend wirst du viele alltagstaugliche Hacks-und-Aharmomente in diesem Interview finden.
00:03:48: Und ich freue mich drauf, dass wir jetzt loslegen!
00:03:58: Liebe Maria, herzlich willkommen hier im Podcast.
00:04:01: Ich hab mich schon die ganze Zeit unfassbar auf dieses Gespräch gefreut und natürlich bereite ich mich auf alle Gespräche vor.
00:04:07: aber bei der Thematik über die wir heute sprechen werden bin ich wirklich auch noch mal tief eingetaucht habe wirklich gesehen was ihr da alles v.a.
00:04:15: schweizweit verändert und ich freu mich wahnsinnig auf unser Gespräch.
00:04:19: schön dass du da bist!
00:04:21: Ein Riesenklivelek hier zu sein.
00:04:22: also das kann ich nur zurück geben.
00:04:24: also du inspirierst mit deinen Inhalten ab Absolut, danke.
00:04:29: Vielen vielen Dank!
00:04:31: Viele in der Schweiz kennen dich, kennen euer Unternehmen aber ich möchte dir trotzdem eine Möglichkeit geben einmal zu erzählen wer bist du und was beschäftigt dein Leben momentan?
00:04:41: Oh spannende Frage.
00:04:42: also.
00:04:42: mein Name ist Maria Brasser.
00:04:44: genau ich bin eine Schweizerin.
00:04:46: ich komme aus den Bündner Bergen da wo die Heidi wohnt.
00:04:50: Ich liebe es hier zu wohnen Ja, jetzt nicht mehr so ganz klein kinden.
00:04:56: Also mein Jungser ist eins und dann drei und fünf Jahre.
00:05:00: Genau!
00:05:02: Das war eine intensive wunderbare spannende Zeit genau.
00:05:07: Du hast auch sehr viel Abstimmung von mir um meinen Mann gebraucht.
00:05:10: Da kannst du auch beide engagieren.
00:05:12: ich bin verheiratet mit einem Polizisten.
00:05:17: Das hat sich sehr stark mit mir eingesetzt, dass ich da weiter arbeiten kann.
00:05:25: gesagt, ja er würde kündigen wenn er nicht Teilzeit arbeiten darf und war das halt der erste Polizisten der Region die da wirklich das Teilzeitmodell in Anspruch nehmen durfte.
00:05:35: Wow!
00:05:35: Da müssen wir nochmal eine eigene Pott-Tastfolge zu machen.
00:05:38: Aber super, super, wir brauchen mehr Sofortreiter.
00:05:44: Und sonst bin ich Lehrperson seit fünfzehn Jahren.
00:05:48: Im Hintergrund haben wir ein Lederpaum gemacht, Erziehungswissenschaftshilosophie und Soziologie.
00:05:52: Aber mein Hauptschwerpunkt ist wirklich Neuro-Wissenschaften.
00:05:55: darauf habe ich doktoriert in kognitiven und affektive Neuro wissenschaften an der Uni Zürich Und hat dann über diese Forschungsarbeit, über eine Kooperation mit der Uni Bern hab' ich meine Kollegin Barbara Studer kennengelernt.
00:06:07: Die hat dann gesagt ja wir müssen doch eigentlich jetzt aus dieser Forschung oder aus all den Daten die wir haben müssten wir auch das zu den Leuten bringen Und dass es nicht einfach so in den Papers veröffentlicht wird, vielleicht lesen ein paar Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.
00:06:22: Und dann fertig!
00:06:24: Genau haben wir uns da wirklich eingesetzt, zwar Corona.
00:06:28: Ich kann mich noch erinnern ich war auch nicht fertig mit meiner Resultation, ich war gleich schwanger, war immer noch als Lehrerin tätig.
00:06:35: aber sie hat dann gesagt das hat mich bis heute begleitet, dass wir möchten durch Menschen in der Wirtschaft haben oder auch in der Forschung oder auch in der Familie, die eben wissen von was man redet und die im Antrag sind.
00:06:50: Und die eine Expertise haben mit verschiedenen Hüten.
00:06:55: Das hat mich irgendwie auf sehr ermutigt.
00:06:58: Genau!
00:06:58: Und meine Professoren, die mich begleitet haben, haben mich absolut ermutig, das weiterzumachen.
00:07:05: Und jetzt mithin kurz sind wir... wow, ich dachte zuerst, es ist einfach mein soziales Engagement für die Welt.
00:07:11: Wir starten alle irgendwo nach Italien.
00:07:21: Genau, ich habe früher so viel bei Musicals zu Pänze choreografiert und das hat es dann wirklich ... Das liegt jetzt nicht mehr drin.
00:07:31: Aber ich dachte zuerst ja, dass ist einfach ein sehr intensives Hobby, dass ich mehrmals mache pro Woche und jetzt ist das schon ein bisschen mehr geworden.
00:07:39: Auf jeden Fall!
00:07:40: Maria, was hat ... Was fasziniert dich am Gehirn?
00:07:44: Ich meine das ist klar.
00:07:45: Da gibt es viel zu sagen.
00:07:46: aber wirklich zu sagen boah ich gehe da hin, ich geh an die Universität, ich mach mal eine Dissertation dazu auch, da braucht's ja schon eine Passion und auch ne gewisse Faszination für mich.
00:07:57: Ah absolut.
00:07:58: also das finde ich eine hoch spannende Frage!
00:08:01: Also ich kann wirklich sagen das Gehirnen, dass ist mir so geblieben.
00:08:05: der eine Professor im Während meiner Anfangsstudienzeit hat eben gesagt, das Gehirn ist so faszinierend wie das Universum.
00:08:12: Es ist wie so man kann so richtig eintauchen und wir wissen immer noch sehr wenig, aber wir wissen im Verhältnis zuvor zwanzig Jahren schon so viel mehr wegen diesen neueren Messinstrumenten und da das wenig wirklich hochfaszinieren diese ganze Neuroplastizität also wie sich das Geirn anpasst aufgrund von unserem Verhalten aufgrund, ob wir uns bewegen oder nicht.
00:08:36: Aber sogar eben auch wie wir denken und so farblich fühlen für ein unserer Gehirn.
00:08:41: Und das ist schon sehr ermutigend zu wissen dass man da so einen Impact hat und gleichzeitig ist man auch also auch High Performance.
00:08:51: Da habe ich mir natürlich ein paar Gedanken gemacht.
00:08:53: was heißt High Performance aus Hirnebene aus den Neurowissenschaften?
00:08:57: Da eigentlich ist das immer eine Ballas.
00:09:00: Das Gehirn braucht diese Ballas um Spitzenleistungen zu bringen, muss es aber auch immer wieder so diese Modi haben und so wo andere Netzwerke oder so die inneren Netzwerken eher aktiv sind.
00:09:12: Und diese Ballast finde ich auch sehr faszinierend wie sich das Ganze nachher auf das Wohl befinden Auf die Leistungsfähigkeit Aber auch auf den ganzen Körper auswirkt.
00:09:21: Also ja man kann nicht aufhören zu forschen.
00:09:24: Es ist so spannend Und ich finde diese Analogie, so mysteriös oder so unerforscht vielleicht auch wie das Universum ist ja wahnsinnig spannend.
00:09:34: Nicht nur um zu sehen was da für ein Potenzial ist sondern auch wenn wir uns jetzt mal als Universum denken wie viel wird er gar nicht kennen?
00:09:41: Wie viele noch gar nicht wissen?
00:09:44: Ist ja unglaublich faszinierend.
00:09:46: Ja absolut!
00:09:48: Du hast es gerade gesagt, wir leben in Zeiten High Performance.
00:09:51: Das Gehirn muss in Anführungsstrichen leisten.
00:09:54: Wir wollen auch das unser Gehirnt viel leisten kann.
00:09:57: Machen uns vielleicht im Alltag gar nicht so viele Gedanken darüber wie wir das wirklich dabei unterstützen weil ja oft die Dinge einfach so kommen.
00:10:03: Wir können was so denken!
00:10:04: Wir können einfach so leisten und zeitgleich haben hier natürlich auch spannende Zeiten.
00:10:09: woviel passiert?
00:10:10: Wir haben eine Schnelligkeit ne Digitalisierung KI Social Media also wir könnten da ganz viele dinge benennen.
00:10:17: Und unser Gehirn denke ich mir ganz oft, das muss ganz schön viel mitmachen weil sich so schnell viele Dinge verändern.
00:10:24: Was siehst du in diesem Kontext?
00:10:26: Mit dieser Schnelligkeit und mit diesen vielen Veränderungen als Dinge die für unser Gehör wichtig sind, die uns vielleicht nicht ganz so bewusst sind?
00:10:34: Ja also finde ich eine wichtige Frage gerade in der heutigen Zeit.
00:10:38: Ich sage jetzt mal ein bisschen überspitzt Das Gehirnen wurde nicht gemacht über diese Jahrtausende wie es gefunden ist nicht für diese schnelllebige digitale Zeit, in der wir jetzt leben.
00:10:49: Es misst grundsätzlich einfach damit schon mal überfordert.
00:10:53: Ich zitiere jetzt die Forschende aus Deutschland.
00:10:55: Die haben gesagt vor hundert Jahren musste das Gehirn so viel Inputs verarbeiten und so viel Stimuli externe und interne im ganzen Leben wie wir heute an einem Tag.
00:11:08: An einem Tag?
00:11:09: Genau!
00:11:09: Und also diese Analogie ist... Also es kommt immer darauf an, wie man das misst diese Bits, diese Einheiten die das Gehirn verarbeiten muss.
00:11:17: Und ganz wichtig ist da gibt es auch verschiedene Forschung.
00:11:20: aber das Gehinn muss pro Sekunde circa sechs andere sagen elf Millionen Bit für arbeiten und nur so vierundvierzig sind bewusst.
00:11:29: Das zeigt auch also so viel unterbewusste Verarbeitung.
00:11:32: das braucht ganz ganz viel Kapazität und wir unterschätzen das wie viel das Gehin leisten muss während wir irgendwie eben zum Beispiel Passiv scrollen oder irgendwie uns nachher mit etwas anderem beschäftigen und uns ablenken.
00:11:48: Das ist immer noch eigentlich für das Gehirn High Performance, das muss immer noch die ganze Zeit filtern.
00:11:53: Ist es relevant?
00:11:54: Ist es nicht relevant?
00:11:55: Mache ich's weiter?
00:11:56: Mach' ichs nicht!
00:11:57: Ist es potenziell gefährlich?
00:11:58: Könnt ihr das nächste bald spannende Video bekommen?
00:12:02: Also da sind ganz viele Prozesse, die laufen ohne dass wir uns wirklich bewusst sind.
00:12:09: Das ist auch so, da gehen wir zum Thema Multitasking auch rein.
00:12:14: Ganz viel passiert gleichzeitig und ich sage jetzt mal, multitasking ist rein neurowissenschaftlich ein bisschen eine Illusion.
00:12:22: es ist eher so ein stärker und schnelleres Switchen zwischen verschiedenen Aufgaben Und das Gehirn hat viel mehr... Das liebt uns eigentlich dieses Deep-Worris, also sich richtig zu vertiefen.
00:12:33: Da sieht man auch so diese Aktivität die man tatsächlich messen kann mit EEG-Daten und Frequenzen, die wirklich besser performen und andererseits eben auch mit visuell bildgebenden Verfahren wo man sieht da ist es eine stärkere Spezialisierung der Aktivitäten und das ist auch sehr gut.
00:12:53: Genau, also das sind alles Daten wo man zeigt ja dass Gehirn reagiert auf eben all diese Stimuliverarbeitung und es fährt nachher automatisch ein bisschen runter.
00:13:03: Also das ist ganz natürlich, dass wir eben zum Beispiel ab fünf Abends sehen wir nicht mehr im gleichen Maßen produktiv weil das Gehirnhart schon sehr viel verarbeiten müssen.
00:13:14: auch jetzt zum Beispiel jetzt ist es sehr heiß da muss noch mehr verarbeiten und beispielsweise Wasser Es wird auch immer wieder unterschätzt.
00:13:22: Das ist ganz einfach, das Gehirn besteht zu ca.
00:13:24: achtzig Prozent des Wassers und wenn man nur schon nach zwei bis drei Stunden nichts trinkt, fängt die kognitive Leistung an runterzufahren in verschiedenen Studien sogar so bis zu achtzehn Prozent weniger Arbeitsgedächtnis, Kapazität, höhere Fehlerquoten.
00:13:42: Genau, es ist noch spannend, einfach rein wegen dem Wasser weil das Gehinn kann Wasser nicht speichern ist die ganze Zeit angewiesen.
00:13:50: Und da gibt es noch verschiedene... Genau, das gibt mir natürlich ganz viel!
00:13:54: Hier ist ja anspruchsvoll und dann muss man wirklich so getragen in verschiedenster Weise.
00:14:02: Ich finde es interessant was du sagst oder was ich daraus direkt mitnehme.
00:14:05: okay unser Gehirn ist ein Organ was auf High Performance sozusagen ausgerichtet ist.
00:14:10: Ja schön genau!
00:14:11: Wirklich das, was du sagst sind nicht spannend.
00:14:13: Wie viele Eindrücke wir am Tag verarbeiten?
00:14:15: Weil mein erster Impuls war dazu, ich schalte das Gehirn nicht einfach komplett ab und nimmt es irgendwann gar nicht mehr auf weil oft haben wir den Eindruck wenn wir viel scrollen Wenn wir viel Stimuli von außen haben Ja, das Gehirn macht was damit.
00:14:30: Aber wir haben ja gar nicht mehr diese Kapazität, dass wir im Körper dann daraus auch etwas machen oder das richtig verarbeiten.
00:14:36: Nimm uns da mal mit rein!
00:14:38: Stumpf das Gehören ab?
00:14:40: Oder ist das Geirn so ein fleißiges Bienchen- oder Hyperformer?
00:14:44: Aber die weitere Verarbeitung, sozusagen, dass es in uns wirklich landet, passiert da nicht mehr... Ja, also ganz spannende Frage und finde ich eine schöne Sichtweise.
00:14:55: was passiert?
00:14:55: wie kann das überhaupt verankert werden.
00:14:58: Genau sowohl bei Social Media aber auch wenn wir bei KI sind oder heute können jede Information so schnell abrufen dass wo landet dann all diese Informationen?
00:15:08: Und das Gehirn filtert zuerst immer alles.
00:15:10: es geht durch dieses Limbisystem und es filtert alles zuerst anhand von.
00:15:14: ist es wichtig ist es interessant?
00:15:17: kann ich's wieder nachschlagen?
00:15:19: muss ich das und alles was das Gehirn nicht so als ganz relevant empfindet wird, möchte es schnell auslagen.
00:15:26: Weil man sieht ja keine persönliche Bedeutsamkeit oder so... Und gerade wenn man SKi zur Verfügung hat zum Beispiel ist man schnell mal am Auslagern.
00:15:36: Ja, ich habe ja SKi für was muss ich noch selbst... Ich sag's jetzt über Spitzdottel!
00:15:40: Für was muss sich jetzt da selbst nachdenken, wenn die super Antwort direkt kommt?
00:15:45: Das sind eher oberflächlich Informationen plus bei Social Media etc.
00:15:50: sind wir noch in einem Suchtsystem drin, das ist sowieso dann nicht mehr vertiefte Verarbeitung sondern geht es einfach um, ich sage jetzt mal rein neurologisch um der nächsten Dopamin Kick weil das ganze System reguliert sich ja runter oder man hat so viel Stimuli und soviel Reize und eben diese intermitierende Belohnung.
00:16:10: also das heißt ich komme nicht jedes Mal, man weiß nicht wen kommt die nächste, dass ist dann absolut eben... Das füttert unser Suchtsystem, so zu sagen.
00:16:19: Und dann macht das Gehirn ein Pferd runter insofern eben es hat weniger Rezeptoren für Dopamin.
00:16:25: Es schüttet weniger Dopamin aus und die Netzwerke davor waren runter.
00:16:31: Und automatisch hat man dann das Verlangen ja noch mehr zu wollen.
00:16:35: oder auch in der natürlichen Umgebung ist das die Umwelt ein bisschen vorderer oder grauer weil halt diese Dopamin-Rezeptoren runtergefahren sind.
00:16:43: Also nicht nur Dopamine, aber auch der Klassiker beim Suchtsystem.
00:16:48: Das heißt es ist nicht per se so dass ich an meinem Smartphone sitze und mich mit Social Media vergleiche und alle haben ein tolles Leben und nur bei mir ist das langsamer.
00:17:01: Zusätzlich kommt noch, dass mein Gehirn eigentlich überstimuliert ist, dass es mir auch innerlich das Signal gibt Nicht nur die anderen machen so tolle Sachen und du kannst dich mit dem direkt vergleichen.
00:17:11: Sondern meine Normalität, meine Realität kann mir gar nicht diesen Dopamin-Kick geben wie ein digitalisiertes Suchtsystem das es mit mir ständig macht.
00:17:22: Ja absolut!
00:17:23: Dann sieht man auch diese Tendenzen.
00:17:26: Längenschnittstudien mit Einsamkeitsmessungen, wofür bringen wir am meisten Zeit?
00:17:31: Das ist eher Rückzug nicht mehr so in das One-to-One, in diese Interaktion mit Menschen zu kommen.
00:17:36: Weil man halt schneller das auslagern kann und tiefere Hürden hat da... ...in der ganzen Digitalen Welt oder?
00:17:43: So wie ich noch mit dem ganzen Thema Coaching.
00:17:45: Ich meine auch KI wird am meisten gebraucht für ein persönliches Coaching-Lifestyleberatung.
00:17:50: In diesem Sinn.
00:17:51: Ja, aber hat auch Vorteile ist es überhaupt nicht nur dass es per se nur schlecht ist weil eben wenn zum Beispiel niemand anders da ist.
00:17:57: Es ist ja schön, wenn wir irgendwie einfach direkt in Anführungsschluss sagen externen Objektiv fragen kann, aber es hat ganz viele Komponenten von ja ist wo landet die Daten und da natürlich das sind dann auch wieder so Suchtsysteme.
00:18:13: Man gewöhnt sich an diesem Prozess okay?
00:18:14: Und bei meinen Jugendlichen in der Schule, die nutzen KI jeden Tag mehrmals für alle möglichen verschiedenen Fragen und das Gehirn wäre eigentlich angewiesen ich sage jetzt mal dieses informelle Hirntraining Wir trennen das im Alltag passiert, indem wir selbst denken.
00:18:30: In dem wir selbst überlegen und auch Herausforderungen stellen.
00:18:34: Je nachdem vielleicht ein Konflikt haben um den Ausarbeiten oder eine Problemstellung.
00:18:40: Und da passiert ganz viel schafferisches Aktivität, Vernetzung und wir lagern dieses Potenzial eigentlich aus.
00:18:48: wenn wir es aber die ganze Zeit nutzen Du siehst es in der Schule mit deinen Schülern und Schülerinnen.
00:18:55: Habt ihr für euch hier schon gute Umgangswege, wie ihr mit KI umgeht?
00:19:00: Weil jetzt von außen betrachtet bei meinen Kindern ist das noch nicht so relevant die sind noch zu klein dafür.
00:19:06: aber ich erlebe es häufig so schwarz-weiß entweder sagt die Schule wir verbieten dass wir machen das nicht oder die Schüler setzen es relativ breit ein.
00:19:16: was ist dein Ansatz Kinder und natürlich auch wie Erwachsene dementsprechend, denn den Umgang mit KI gesund.
00:19:25: Und ich sage auch mal smart für unser Gehirn einsetzen.
00:19:29: Also super Frage!
00:19:31: Da haben wir auch verschiedene Fensterbeiträge die immer wieder auf dieses Thema kommen ist hochrelevant Ganz wichtig man muss aufklären.
00:19:40: Die Jugendlichen realisieren manchmal nicht Wie ist KI aufgebaut?
00:19:44: Das passiert ja Funktioniert ja anhand von Wahrscheinlichkeiten.
00:19:49: Und ganz viele realisieren das nicht, es gab sogar Studien die gezeigt haben dass irgendwie an die dreißig Prozent wirkliches Gefühl haben.
00:19:55: im Hintergrund wären Menschen die da noch etwas tippen.
00:19:58: Ahja?
00:19:59: An Antwort geben!
00:20:01: Die Anzahl nimmt immer mehr ab.
00:20:03: aber es ist tatsächlich so.
00:20:05: und auch ganz spannend gab ich eine Umfrage in Deutschland wo gefragt wurde Jugendlichen nutzt du KI?
00:20:12: dann war so Neunzig Prozent und mehr sagten ja.
00:20:16: Und dann die Frage, hast du Angst vor der eigenen Verdummung?
00:20:21: Und da haben wir einen!
00:20:24: Seventing Prozent auch bestätigt, dass sie eigentlich irgendwo spüren ui ich denke weniger selbst nach Ich lerne gewisse Prozesse nicht Das...und es hat was.
00:20:36: Es ist jetzt nicht das alle eben verdummen oder so.
00:20:38: aber Man hat weniger kognitive Aktivierung.
00:20:41: Da gab es ganz viele verschiedene Studien, die das auch am MIT gemessen haben.
00:20:44: diese Frequenzbänder oder eben auch dann die Behaltensleistung was du vorgesagt hast können wir das wiederrufen was uns KI da ausspuckt immer wieder und das kann allermeist nicht hingegen mit dir selbst kreieren.
00:20:56: und unser Gehirn arbeitet so grundlegend anders als KI.
00:21:01: oder wir denken aus einer Metaperspektive eine Story gehen wir ganz anders an.
00:21:07: Was ist so die Message, die raus will oder was könnte ich noch ein Wendepunkt?
00:21:11: Das ist eine ganz andere Qualität, die wir Menschen haben.
00:21:14: Eben vergleich zu KI.
00:21:16: Da stellt ja auch manchmal so die Frage dann Jugendlichen kann KI über die Bedeutung von Freundschaft und Liebe einen Text schreiben der bedeutsam ist wenn KI nicht weiß was das ist.
00:21:28: Ja spannend.
00:21:31: Ich möchte es nochmal für alle betonen unser Gehirn arbeitet grundlegend anders als KI.
00:21:35: sich das bewusstzumachen ist enorm, weil mit dem Beispiel was du sagst.
00:21:39: Klar da können wir darüber nachdenken und wahrscheinlich auch sagen ja okay KI muss vielleicht nicht die Bedeutung von Freundschaft wissen aber Hauptsache mein Text ist geschrieben.
00:21:47: Ja genau das gibt es.
00:21:49: einfach Auslagern absolut.
00:21:51: Einfache auslagern was aber nicht die Tiefe hat.
00:21:54: Ihr macht bei Herrn Coach viel für Jugendliche, für Schulen.
00:21:59: alle die in der Schweiz wohnen haben davon wahrscheinlich schon mal gehört aller spätestens jetzt?
00:22:05: Was ich aber immer Spannend finde und natürlich sehr begrüßenswert.
00:22:09: Wir kümmern uns jetzt viel mehr darum, was machen Smartphones, Digitalisierung, Social Media und auch KI mit Kindern und Jugendlichen?
00:22:15: Da werden sich viele Gedanken drüber gemacht!
00:22:18: Und zeitgleich beobachte ich aber auch das so eine ganze Generation davor vielleicht auf unsere eigene, vielleicht noch mal unsere Elterngeneration die ja relativ spät in anfühlen Strichen im Leben ja mit all diesen Themen jetzt erst in Kontakt gekommen sind hier aber oft... ...die Dinge relativ breit einsetzen und wenig Bewusstsein da ist, also ganz banal runtergebrochen.
00:22:41: Es sind ja nicht nur junge Leute die wir sehen dass sie am Telefon scrollen es sind ja auch viele ältere Leute die das massiv einsetzen.
00:22:48: Und mich würde interessieren vor allem sagen wir mal Social Media, diese ganzen Komponenten jetzt auch für Erwachsene.
00:22:57: Was müssen wir eigentlich für Kompetenzen lernen?
00:23:00: Dass wir selber auch gut damit umgehen weil es ist ja schön wenn wir uns unsere Kinder und Jugendliche kümmern.
00:23:05: aber irgendwo müssen wir natürlich auch ein Beispiel sein und wir gehen halt kommen alle aus Jahren heraus wo das ganz schön lange sehr unbewusst eingesetzt wurde.
00:23:15: Absolut, ganz, ganz spannend.
00:23:16: Vielleicht zwei Punkte noch vorweg.
00:23:18: von der Gehirnentwicklung ist es schon so dass bei den Jugendlichen und Kindern da ist das Gehirnt noch sensibler und da werden diese strukturellen Netzwerke angelegt die nach einer sehr entscheidend sind.
00:23:31: deshalb sie ist schon auch wichtig da anzusetzen.
00:23:33: aber ein ganz wichtiges Fall Genau!
00:23:35: Auch im Erwachsenenalter verändert sich das Geirn eigentlich bis zum letzten Atemzug noch Das hat man auch früher gedacht, ab den Dreißig nimmst du nur noch ab.
00:23:44: So mit der kognitiven Leistung.
00:23:46: Oh Gott sei Dank nicht!
00:23:47: Ja genau!
00:23:48: Als neueres Forschungsakt sogar eben mit zwei und dreißig ist das Gehirn erst einmal ein Erwachsenen hier.
00:23:54: Ah ja?
00:23:55: Okay.
00:23:56: Genau.
00:23:56: Und dann übrigt es das Gehehen einer Frau, dass durchläuft so sieben Anpassungen im ganzen Leben.
00:24:01: also sehr strukturelle Anpassung noch... Hormonell
00:24:04: bedingt?!
00:24:06: Hormonell aber eben auch die ganzen Netzwerke, die sich um gerade Schwangerschaft und Kinder- und Stillzeit.
00:24:11: Und dann noch eine Pferimenopause.
00:24:13: Das sind Riesenumstrukturierungen da wo sich nach Rezeptoren wieder runter regulieren wegen den hormonellen Anpassungen.
00:24:22: also spannend genau.
00:24:25: Ja jetzt du sprichst es so ein so wichtiges Thema an das ist tatsächlich so.
00:24:31: ich meine wenn wir.
00:24:33: Es wird ein schönes Beispiel, wenn ich am Zürcher Bahnhof rumlaufe.
00:24:36: Wie viele Leute sehe ich da irgendwie mit dem Blick nach unten?
00:24:41: Nur schon da und zum Teil in diesem Totler-Gang, sagt man eben im Kleinkindgang, weil das Gehirn hat nicht die Aktivität um gut zu laufen, weil es muss die ganze Zeit noch auf den Bildturm... Wir gucken schon, ja!
00:24:56: Und es ist schon also einerseits sich bewusst zu machen, dass Gehirnen lieb z.B.
00:25:01: Dreidee Es möchte eigentlich die Umwelt wahrnehmen und scannen und dann schauen was ist wichtig.
00:25:07: Das ganze Thema Achtsamkeit oder das geht ein bisschen verloren, aber nicht nur ein bisschen wenn wir halt sehr oft diesen zwei-day Input haben auf diesem kleinen Kasten oder definitiv nicht darauf ausgelegt.
00:25:21: Und auch da sieht man also wenn wir erwachsenen unsere hinterfragen.
00:25:26: Also ich habe das in verschiedenen Studien gesehen aber auch persönlich im Austausch mit verschiedenen Menschen.
00:25:31: Ja, wir merken schon es macht auch etwas mit uns.
00:25:34: Diese Automatismen, dieses Suchtsystem das sich auch dann mit dem Gewohnheitszentrum verbindet zum Beispiel was wir auf der Toilette... Wir halten nicht mehr innen, wir sind nicht irgendwo aber wir zücken direkt das Handy oder kommen eine Pause und das Handy?
00:25:48: Oder wird ihr den Zug direkt das Handy?
00:25:52: Das ist schon, dass passiert definitiv nicht nur bei Kindern und Jugendlichen sondern noch eher bei uns Erwachsenen.
00:25:58: oder eben auch da sehr schnell mal okay Check mal kurz alle Medien-Apps oder ich bin mir schnell auf allen Social Media und wir hängen Fragen gar nicht mehr.
00:26:08: Was ist da eigentlich alles?
00:26:10: Welchen Content möchte ich, wem möchte ich zum Beispiel bewusst folgen ohne dass unterbewusst einfach der Algorithmus uns füttert?
00:26:20: Ich finde es ideal deinem Content sehr gerne und dann kann ich dann bewusst das auswählen und dann möchte ich weiter mich vertiefen.
00:26:28: aber auch das soll ich bewusst machen.
00:26:31: Ich finde zum Beispiel einen wichtigen Tipp Notifications ausstellen und dann wirklich bewusst sich dem widmen, die sind auf den verschiedenen Apps oder Arbeitsapps werden wenn da wirklich Zeit dafür ist.
00:26:43: es gibt ja diesen spannenden Loop oder wir möchten nur kurz die Zeit checken auf dem Handy und dann sehen wir doch schnell bei WhatsApp eine Nachricht und dann nochmal Social Media und vielleicht noch eine andere App mit einer Mitteilung.
00:26:55: Auf einmal denke ich, was habe ich jetzt eigentlich mein Handy genommen?
00:26:58: Genau.
00:26:59: Und warum ist es jetzt schon ums Sechzehn Uhr?
00:27:01: Das sieht man so spannend, oder?
00:27:06: Ja.
00:27:07: Das heißt wir als Erwachsene haben in Anfangstrichen den Vorteil dass unser Gehirn nicht mehr ganz so wunderabel ist wie bei Kindern.
00:27:12: aber zeitgleich müssen wir natürlich weil unsere Gehirne sich auch immer weiterentwickelt mit dem Auseinandersetzen.
00:27:18: Der Totlergang war mir neu Aber ich hab sofort ein Bild vor Augen Was du damit meinst.
00:27:27: Und dass das Gehirn drei D liebt, ja?
00:27:29: Das finde ich auch noch mal spannend weil Stehren ab vom Smartphone müssen wir ja auch für uns ehrlich hinterfragen.
00:27:36: Wir sind ja nicht nur im Smartphone zwei D-mäßig unterwegs sondern natürlich auch mit der vielen Bildschirmarbeit haben wir ja schon so eine hohe Ich sag mal Zwei D Belastung.
00:27:46: und das on top auch noch heißt wir bräuchten eigentlich zum Ausgleich dafür viel mehr drei D viel mehr.
00:27:54: Die Reale Welt ist wirklich perfekt gemacht.
00:27:56: Unser Gehirn ist abgestimmt auf die Reale Welten, es reagiert so stark eben auf menschlichen Kontakt und Natur.
00:28:02: also das ganze Cortisol oder Stressnetzwerk fährt sowas von runter einfach schon mal direkt auf Bewegung, wenn wir nicht mehr so verkopfdenken oder versuchen.
00:28:12: Wir müssen das alles selbst lösen und ruminieren, sondern wir gehen in den Körper rein.
00:28:16: Das Gehirn reagiert so stark, dass wir atmen und uns bewegen.
00:28:22: Das sind alles diese natürlichen Unter-, ich sage mal heutzutage ein bisschen unterschätzten Mechanismen auch Musik ... Oder ja, ich brauche es zusammen zu sein, etwas erarbeiten in einem Team zu sein.
00:28:35: Ja.
00:28:35: Da sind ganz viele verschiedene Mechanismes Da bräuchte es, also da sieht man wirklich von der Neuroforschung das ist sehr wichtig.
00:28:42: Das sind auch Puffernetzwerke die gelegt werden und diese Puffernetzwerke dienen dazu bei stressigen Situationen oder eben auch wenn zum Beispiel sogar ein Hirnschlag kommt oder irgendwo Unterversorgung festgestellt wird.
00:28:59: Auch dann sieht man oder kognitive Defizite im Alter Kompensieren.
00:29:06: diese Netzwerke, die aufbauen und das ist so wichtig dass wir immer noch eben sagen mal füttern weil das Gehirn trainiert immer.
00:29:14: Die Frage ist immer nur in welche Richtung es trainiert oder?
00:29:17: Was passt sich immer an?
00:29:19: Ich sag's ein bisschen überspiezt wenn wir es die ganze Zeit brauchen um... auf dem Sofa Netflix zu schauen und gleichzeitig noch das tändige Zück zu haben, um da auch noch so Antwort.
00:29:28: Dann wird das Hirn ein super, super Organ, um genau diese Tätigkeit zu perfektionieren!
00:29:33: Und ich sage jetzt ab wenn wir anfangen einen Verhalten zu ändern gar nicht zu groß denken wirklich... Das Gehirn der Frontalkor-Text ist ja sehr schnell mal überfordert mit so großen Zielen aber mit so ganz kleinen Mini Steps anfangen Genau und vielleicht auch noch ein hint, ich sage jetzt mal bezüglich Umsetzung.
00:29:55: Wir wissen viel aber wir haben Mühe mit der Umsetzung.
00:29:58: Ja Ich sag es mal, ist auch noch spannend, das habe ich mal so in verschiedenen Scans gesehen.
00:30:05: Das Motivationsnetzwerk, das fängt eigentlich erst an wenn wir schon in der Arbeit drin sind Also irgendwie wenn wir bei zwei oder zehn schon machen sind Dann gehen wir nur warten auf die Motivation, jetzt da irgendwie anzufangen.
00:30:18: Das kommt eigentlich nicht!
00:30:19: So länger wird Prokrastinierend, desto schwieriger fängt es dann... Da hält das den Gehirn überhaupt an zu fangen ja.
00:30:25: Und vor allem mit der Wahrscheinlich-Pan mit genau ich prokrastiniere und dann überlege ich mir in meinem Kopf noch achthundert Worst Case-Szenarien und was noch... Selken?
00:30:35: Schöne Kombi.
00:30:36: Und dann ist mein Gehirn auch noch darauf eingestellt, es ist am besten Netflix und so.
00:30:42: Ist ja ein spektakulärer Cocktail irgendwo oder?
00:30:46: Wunderbar zusammengefacht.
00:30:48: Übrigens, jetzt muss ich dir wirklich sagen... Du machst das so fantastisch!
00:30:52: Ich sage dir etwas und du fasst es nachher in deinen eigenen Worten nochmal mit dieser Tiefe zu sammeln.
00:30:56: Das ist absolut das Hirntraining was du da machst Und eine hohe Kompetenz des Hauptschlüsselqualifikations oder diese Metacognition Und also wirklich koppelweg.
00:31:06: Das von einer Hirnspezialistin zu hören ist natürlich sehr schön!
00:31:11: Vielen Dank, aber ich glaube auch das kann man runterbrechen weißt du?
00:31:14: Ich mache seit zehn Jahren Podcast-Interviews und ich trainiere jeden Tag zuzuhören die Dinge zu greifen usw.
00:31:20: und so fort.
00:31:20: Und ich glaube dass es letztendlich auch das Training ist.
00:31:22: Also ich war auch ein Netflix natürlich... Aber ich trainiere mich jede Woche für etwas zu machen.
00:31:30: Neben dem was wir jetzt gesagt haben, ja also unser Gehirn ist immer eine High Performance.
00:31:34: aber die Frage Für was muss es so viel performen?
00:31:37: Ja, Netflix oder für das, was uns wichtig ist.
00:31:40: Haben wir natürlich auch wahrscheinlich in der heutigen Zeit nicht nur viel mehr Impulse und Stimuli als früher sondern wir haben ja auch viel mehr Entscheidungsvielfalt.
00:31:51: also ich denke mal vor hundert Jahren habe ich halt Weg A oder B wählen können für mein Leben.
00:31:56: Wahrscheinlich war das eh schon alles vorgegeben.
00:31:58: heute kann ich Alles werden, was ich möchte und dann nochmal ändern.
00:32:03: Und dann sehe ich tausend Unterschiede hier Lebensrealitäten.
00:32:06: Eine Vielfalt wissen wir, Diversität ist immer sehr wichtig aber das kann ja auch einen maximalen Stress machen wenn ich da nicht eine Person bin die in diesen großen bunten Toverbo weiß dass möchte ich machen.
00:32:18: und da gehe jetzt los Was macht das mit unserem Gehirn?
00:32:22: So ein wichtiges Thema.
00:32:23: da gab es auch eine spannende Studie gerade ins Südrich dazu.
00:32:26: wirklich so.
00:32:27: Das Hauptkriterium, warum Leute sich gestresst fühlen oder so ein Mental-Load verspüren ist eben dieser Entscheidungsstress.
00:32:34: Nicht mal unbedingt die Reizüberflutung oder einfach Stress per se mit vielen Tasken sondern der Auswahlstress.
00:32:41: wo geht es hin?
00:32:42: und das ist tatsächlich auch das Prokrastinieren kommt ja immer davon.
00:32:46: ich könnte viel verschiedenes machen.
00:32:49: Das Gehirn geht dann so in einen Loop rein.
00:32:52: Es ist relativ schwierig, da wieder rauszukommen.
00:32:54: Da braucht es wirklich ein bisschen ein paar Techniken.
00:32:57: Es gibt einfach gute Techniken aber das ist anstrengend!
00:33:02: Ich mache mal ein persönliches Beispiel.
00:33:04: Seit ich Mutter bin, bin ich so viel besser in Forschung weil ich muss nie hinterfragen ob ich jetzt forsche oder nicht?
00:33:09: Oder ob die Zeit dafür nehme oder
00:33:11: nicht?!
00:33:11: Ich habe einfach wenn mein Mann mir ein Fenster gibt, dann nehme ich diese Zeit!
00:33:14: Ist auch eine der Kunde hinterfragt... Genau.
00:33:18: Vorher, ich habe ja vierzehn Jahre studiert und ich sage wirklich das war bestrengst, der war für mich nicht das Lernen per se sondern immer wieder diese Entscheidung soll ich, soll ich nicht, soll Ich noch das machen ohne nun?
00:33:30: Und dann eben auch das ganze Thema wow!
00:33:32: Dann sieht man so diesen langen Weg wie lange dauert denn das noch?
00:33:35: oder ist es wirklich das Richtige?
00:33:37: Dann hat man ein Rückschläge und dann sind wir beim ganzen Thema Resilienz, oder?
00:33:41: Wie geht man mit Wiedrigkeiten und Schwierigkeiten Herausforderungen in Leben um?
00:33:46: Rein neurologisch, du hast das noch angesprochen.
00:33:48: Das ist für das Gehirn unglaublich anstrengend.
00:33:52: Das Gehirne möchte immer so ein bisschen closer finden, also irgendwie eine Lösung und deshalb kommt überhaupt in das Ruminieren rein.
00:33:59: Also es versucht ja irgendwie verkrampft jetzt da auch auf kognitiver Ebene, auf dieser Denkgebene eine Lösung zu finden.
00:34:07: und desto mehr Auswahl desto überfordert er weil es dann mehr verschiedene Optionen und muss es reinnehmen.
00:34:16: Genau, das ist sehr anspruchsvoll.
00:34:20: Ich sage es wirklich, dass Gehirn wächst wenn wir durch Aha-Momente natürlich, da passiert einiges.
00:34:26: Aber auch diese Netzwerke brauchen Zeit, damit sich die wieder verändern.
00:34:31: und ich würde sagen möglichst viel ausprobieren aktiv machen und gar nicht allzu lange überlegen... Ja, soll ich, soll nicht.
00:34:40: Das merke ich auch bei meinen Schüterinnen und Schülern, das verstehe ich auch.
00:34:43: in der Schweiz haben sie das System, dass die sich mit vierzehn, fünfzehn für eine Lehre entscheiden müssen also für einen Beruf Und das ist ganz viel überfordert weil da gibt es soviel und eben und dann gehen viele sind ein Vigo gehemmt und gehen gar nicht mehr schnuppen oder gehen überhaupt nicht mehr diese Berufe anschauen Weil sie eben wie gelähmt sind aus dieser Entscheidungsvielfalt.
00:35:03: und wenn man sich das bewusst ist Die Motivation kommt nicht mit dem Warten darauf auf die Motivations, sondern wirklich im Tun, im Handeln und im Erleben.
00:35:14: Und das Erleben ist dann so dieses episodische Gedächtnis oder Hierpokampus, der ist so wie das Langzeitgedächtniss zuständig, wo der da wirklich angeregt wird.
00:35:25: Der ist sehr wichtig!
00:35:27: Wenn wir einfach auf dieser kochnitiven Ebene bleiben und die ganze Zeit versuchen eine Lösung zu finden, das ist sehr anstrengend.
00:35:36: Und ich sage jetzt mal noch so, wenn wir ein bisschen weiterspielen mit der ganzen Welt und all den Informationen die wir heute haben über die Politik etc.
00:35:45: Das ist wieder ganz viel Stress für das Gehirn.
00:35:47: Wo soll ich helfen?
00:35:48: Wo soll nicht helfen?
00:35:49: Und dann kommt das ganze Ohmachtsgefühl oder das Gehör hat das Gefühl, ui!
00:35:53: Ich kann gar nichts machen und es ist einer der schlimmsten Prozesse fürs Gehirnt.
00:35:56: Das Gefühl zu haben, ich bin ausgeliefert, ich kann nichts machen, Angst... Ganz viel Stress, der dann ausgeschüttet wird.
00:36:03: also ja Das ist auch irgendwo wichtig sich das bewusst zu machen.
00:36:08: Hey, wann beschäftige ich mich mit der Welt?
00:36:11: Was könnte ich tun?
00:36:13: und was ist vielleicht mein kleiner Mini-Schritt?
00:36:16: Da gibt es diesen Locus of Control.
00:36:18: Wo kann ich etwas bewirken?
00:36:20: Und das kann nur sein!
00:36:22: Ich konzentriere mich jetzt irgendwie... auf meine Mitmenschen ein bisschen mehr und ich mache... Ich schaue am Ende des Tages noch ein bisschen zurück und schau, was da waren.
00:36:31: Meine Highlights oder einfach so wirklich das ganz ganz kleine sein aber es tut dem Gehirn sowohl um nicht in diese Ohrmacht reinzukommen.
00:36:40: Ist die tolle Beschreibung, die du uns gerade gegeben hast auch eine Erklärung dafür dass psychische Herausforderungen beschwerden?
00:36:49: sehr zunehmend, ist das überhaupt so?
00:36:51: Ich meine es wird medial ja immer sehr klar so beschrieben.
00:36:53: Ist das eine Tendenz die du auch siehst?
00:36:56: und beschreibt dieser innere Zustand das?
00:36:59: Ja also ich sage jetzt mal so, dass kommt darauf an auf welcher Ebene wie alt.
00:37:03: Und wie viel wird heute nicht viel mehr diagnostiziert und abgeklärt natürlich als früher.
00:37:08: Wir wissen ab schon vielmehr.
00:37:10: Jetzt rein eine Zahl, die relativ klar diese Tendenzen zeigt, ist eben die Befunde von den letzten zehn Jahren von der Absenz bei der Arbeit.
00:37:19: Und da sieht man wirklich, dass ein Drittel heutzutage aufgrund von psychischen Problemen ist und diese absenzenden Dauer in den Längen sind.
00:37:32: Zum Teil geht es natürlich auch nur so eineinhalb-zwei Monate aber die meisten dauern wirklich lange im Durchschnitt.
00:37:41: Klar sie sind nicht der Median, das ist der Durchschnitt Und das ist auch wirtschaftlich, dass ein Thema oder dass man angehen muss.
00:37:49: Ja und wenn ich auch über High Performance zum Beispiel nachdenke dann ist es wieso mich selbst zu scannen?
00:37:54: Oder auch wahrzunehmen auf dieser Metacognitiven Ebene und dann schon früher zu spüren und zu merken okay bei mir nicht erst, wenn ich gar nicht mehr schlafen kann und nicht erst wenn ich völlig erschöpft bin oder so... Ich sage jetzt mal, ich bin im Burnout drin oder so.
00:38:12: Sondern wirklich schon vorher diese Anzeichen wie zeige ich mit meinem Körper was ich jetzt machen kann?
00:38:19: Oder eben auch nicht!
00:38:20: Und wir Menschen sind einfach nicht so unterbestes.
00:38:23: Es ist jeden Tag etwas anderes und wir haben auch verschiedene... Also manchmal sind wir super performant und es läuft und wir können uns gar nicht genau erklären.
00:38:30: aber genauso üblich ist das dass wir einfach zum Teil nicht gleichen Leistungen erbringen können.
00:38:39: Dafür ein Jahr zu haben, das ist sehr schön.
00:38:43: Das ist mentelig!
00:38:44: Wunderbar!
00:38:45: Wir sind biologische Systeme und eben nicht KI... Ja, spannend.
00:38:49: Juli es gäbe doch so viel zu erzähl'.
00:38:51: ich möchte da auch gar nichts.
00:38:53: Das Uni-Bersum?
00:38:54: Wie lange muss eine Podcastfolge sein um das Ganze aus dem Papier zu bilden?
00:39:01: True!
00:39:01: Das wäre nicht ein schöner Ansatz.
00:39:05: Sehr sehr spannend.
00:39:06: vielen Dank liebe Maria.
00:39:08: Ich weiß nicht, ob du oder deine Geschäftspartnerin Barbara das gesagt hat.
00:39:12: in einem eurer Interviews habe ich gelesen.
00:39:14: Das was wir für normal halten und das was alle machen heißt nicht automatisch dass es in Ordnung ist und dass es gesund ist?
00:39:22: Absolut ja!
00:39:24: Ich glaube das war im Kontext vom Smartphone.
00:39:25: ab welchem Alter dürfen Kinder das haben?
00:39:28: aber ich finde diese Aussage für extrem viele Dinge kompatibel und ich würde gern von dir hören welche Dinge neben all diesen reichhaltigen wunderbaren Informationen, die uns gegeben hast.
00:39:40: Welche Dinge halten wir vielleicht für normal?
00:39:43: Oder es machen alle... ...die mir uns gar nicht so bewusst sind, die aber eigentlich nicht gesund sind.
00:39:49: Was fällt dir ein?
00:39:50: eben rumlaufen in seinem Handy ums Krollen neben den offensichtlichen?
00:39:54: Also ich sage schon mal was heute immer mehr und mehr vorkommt ist das vor dem Schlaf von Handyzeit direkt beim Aufstehen Handyzeit.
00:40:02: man sieht das auch bei der Öffnungsrate von Newslettern oder Besuchseiten von diesen Social Media Kanälen, dass da wirklich genau an diesem Zeitfenster am meisten besucht wird.
00:40:13: Und genau in diesen Zeitfenstern wäre das Gehirn eigentlich extrem darauf angewiesen eben digital also medienfreie Zeit zu haben.
00:40:22: Das machen aber es ist so normal geworden.
00:40:24: oder Handy im Schlafzimmer im Bett Genau auch eben das ganze Thema KI bei jedem Denkprozess.
00:40:31: einfach schon mal noch KI dazu an und Ich finde es auch okay, wenn wir mit KI zum Teil Pink Pong spielen oder wie auch immer.
00:40:40: Aber so hey!
00:40:41: Wir dürfen selbst eben gestalten oder wir dürfen Fehler machen.
00:40:45: Ich habe das Gefühl heute haben viele Menschen das Gefühl mit KI ja wir brauchen... Wir haben lieber Perfektion oder eben so E-Texte oder wie ich auch immer oder Ratschläge und ich finde wir können wieder Mut haben zu fehlen weil das Gehirn lernt extrem durch Fehler also viel besser als wenn's einfach etwas wichtig gemacht hat.
00:41:04: Und es hat noch diese menschliche Komponente.
00:41:09: Diese perfekten Texte, E-Mail und Social Media Posts... Ja schön!
00:41:15: Aber es hatte irgendwie nicht immer mehr die menschlichen Qualität genau.
00:41:19: Da finde ich wieder Mut zur eigenen.
00:41:22: Zum Beispiel auch ich.
00:41:23: Mein Schreibstil ist das nicht fantastisch.
00:41:25: Aber dass da mehr Kai überall verbreitet wird, dann denke ich okay, um das repräsentiert mich meinen... Schwächlichen Schreibstil, sag ich jetzt mal.
00:41:35: Ja das bin ich und ich darf authentisch sein und nicht darauf hinstehen oder Fehler machen und lernen und bei diesem Prozess meinem ist das Gehirn so wohltuend.
00:41:48: Absolut!
00:41:48: Ich geb dir so recht Mutfehler zu machen wirklich die Dinge wieder selbst zu machen und ich glaube auch dass Wir sind ja in der Leistungsgesellschaft, müssen wir uns nichts vormachen.
00:41:58: Und der Gedanke kam mir vorhin schon als du das mit den Puffernetzwerken gesagt hast.
00:42:01: und hey, wir müssen auch die Zeit haben, dem Team zu erarbeiten.
00:42:06: Wahrscheinlich wird es noch einen Moment brauchen bis wir als Menschen weggehen von der automatisierten Effizienz, dem Output, der Produktivität.
00:42:14: Na weil klar!
00:42:15: Ich könnte Newsletter an fünf Sekunden schreiben.
00:42:18: warum soll ich mich denn da selber hinsetzen?
00:42:20: Das braucht ja meine ganzen Ressourcen.
00:42:23: Das steckt wahrscheinlich in uns allen ziemlich drin.
00:42:26: Was können wir für uns tun, aus deiner Perspektive um uns auch da wieder hinzuentwickeln?
00:42:33: Nicht mal so sehr von der reinen Tätigkeit ich mache das sondern auch dass sich eine Wertigkeit und eine Wertschätzung dafür entwickeln.
00:42:41: Genau!
00:42:41: Ich habe vorhin ein bisschen erklärt... ...das Gehirn reagiert halt sehr stark aufs Erleben, auf's wirkliche Tun.
00:42:46: nicht nur sich Gedanken auf dieser Ebene zu machen ist ja auch gut selbst Reflexion Ich sage es mal so, bin ich spannend.
00:42:54: Diese Frage bei mir persönlich klingt jetzt gerade so verschiedene Situationen an wo ich gemerkt habe hey auch trotz Fehlern irgendwie schlussendlich ist das dann gut gekommen.
00:43:04: oder ich hab mich eher getraut neue Herausforderungen anzupacken weil ich wusste aus der Vergangenheit Ja, ich glaube es kommt gut.
00:43:13: Oder ist das wirklich so bedrohlich?
00:43:16: Das Gehirn ist ja sehr schnell im Einorten vorsichtig weil das könnte irgendwie mit Scham oder mit verschiedenen Emotionen zusammenhängen und aber ein bisschen eine Leichtigkeit mit Humor auch über sich selbst lachen können.
00:43:35: Ja, das ist auch nicht immer hundertprozentig ernst nehmen.
00:43:38: Also schon gut, wenn wir etwas Seriös angehen aber einfach... ...nicht so mit diese Haltung.
00:43:44: Ich glaube es fängt sehr oft mit dieser inneren Haltung an.
00:43:48: Ich glaub auch jetzt zum Beispiel in meinem Leben ich könnte sagen ja es ist so viel und ich... oder wie auch immer.
00:43:54: Und auf die andere Seite sage ich nein, es ist eine Haltung, sie ist so schön!
00:43:59: Es bereichert sich gegenseitig, es sind so andere Ja, Mode wieder in die ich eintauchen kann.
00:44:04: Es erdet mich!
00:44:06: Ich bin so mitten im Leben drin.
00:44:10: Genau, es kommt so oft auf diese Haltung drauf an.
00:44:14: Also ist immer gut um sich dann ein bisschen in dieser Bar los zu... was weiß ich?
00:44:16: Zu viel oder nicht?
00:44:17: Aber es fängt mit sich selbst an.
00:44:21: Ja sehr schön mit der eigenen Haltung und ich glaube auch wenn ich dein Leben von außen betrachte, da geht mein Puls natürlich schneller.
00:44:28: drei kleine Kinder hin.
00:44:33: Also ich weiß noch, ich fand die kleinen Kindzeit schon spektakulär.
00:44:37: Aber genau wie du sagst ist erdet ne?
00:44:39: Es bringt den Fokus rein.
00:44:40: was möchte ich wirklich machen?
00:44:42: auch was du vorhin mit der eigenen Studienzeit gesagt hast oder mit dem hey jetzt habe ich nun mal einfach das Zeitfenster.
00:44:46: jetzt mache ich dass kann uns natürlich auch unterstützen wenn wir so eine Vielfalt in unserem Leben bewusst fördern und dann da auch das ganze Portfolio von Super produktiv, super effizient.
00:44:57: Zack, zack bis hin zu Laissez-faire, Deutsch-Faniente – wie auch immer wir sind in England alles mittlerweile dabei sein darf und das sind ja die ganzen Farben letztendlich, die unser Leben ausmachen auf die unterschiedlichen Geschwindigkeiten wo ich schon noch mal denke dass es für uns Menschen auch wichtig ist die Geschwindigkeit des Lebens wirklich auf ihr unterschiedliche Modi kennenlernen und eben nicht immer dieses Vollgas.
00:45:21: Und noch schneller, weil ich frage mich dann immer so ein bisschen wo will ich denn so schnell hinrennen?
00:45:27: Also im Leben gibt es ja nur einen Ziel und das ist dass wir irgendwann sterben.
00:45:30: aber worin ich denn eigentlich so schnell hinschneiden kann.
00:45:37: So gut!
00:45:37: Wirklich wegen High Performance bin ich so spannend gerade zum Beispiel im Schlaf oder eben in diesem Laissefermo, sonst das Gehirn arbeitet dann auf Höchstleistung.
00:45:46: Das reinigt sich selbst mit dem glymphatischen System.
00:45:50: Es ist auch protektiv gegen Alzheimer-Demenzkrankheiten
00:45:54: etc.,
00:45:55: und eben nachdem du gesagt hast wo geht das Wissen hin?
00:45:57: Da passiert das eigentliche Lernen, da passiert die Konsolidierung, da passiert die Vernetzung.
00:46:03: Das Gehirne ist dann absolut auf High Performance Am arbeiten und ich sage jetzt mal auch ein bisschen eine Hirnmassage.
00:46:10: Es kann dann wirklich in andere Netzwerke eintauchen.
00:46:14: Und das tut mir übrigens sehr gut!
00:46:16: Ich finde es so schön, wenn man sich das richtig nachempfinden kann wie das ist... ...und ich find's auch inspirierend, wenn ich dann eben andere Mütter sehe, die sich engagieren und doch auch dieses Herz für Kinder haben.
00:46:30: Also für die Eigentümer ja, windwunderwunderbar.
00:46:33: Schönster auf der Welt?
00:46:35: Dinge existieren.
00:46:37: Liebe Maria, zum Abschluss!
00:46:39: Gesunde High Performance für unser Gehirn gibt uns doch ein paar Hacks die du vielleicht für dich selber machst oder die auch ihr seid in Unternehmen und Instituten überall seid ihr mit ganz vielen spannenden Komponenten drin.
00:46:51: was sind?
00:46:51: Stichwort Hirngesundheit gesunde High performance fürs Gehirns so ein paar Hecks die wir alle unbedingt machen sollten?
00:46:57: Oh ja sehr sehr super Frage.
00:46:59: also ganz ganz wichtig.
00:47:00: zb Atmung.
00:47:02: Hey, das ist so spannend wie wir unser Gehirn beruhigen können durch bewusste Atmung.
00:47:06: Deshalb wirklich eine wichtige Frage hey!
00:47:09: Wie viele Atemzüge hast du heute schon bewusst geatmet?
00:47:13: Bin ich spannend und dann so das zu hinterfragen?
00:47:15: weil ja da können wir sehr starkes Gehirno drauf die Amigdala dieses Elan von Schluss zeigen Alarmzentrum beruhigt.
00:47:25: Dann auch eben wo geht unser Blick im Alltag hin?
00:47:29: Einerseits die Haltung aber auch wenn irgendwo rumlaufen oder wenn wir Menschen sehen, ich finde so staunen über unsere Welt und das sind so Nacktes im Alltag die einzubauen.
00:47:43: Oder auch ein Baum mal bewusst anzuschauen.
00:47:46: Also ich finde entdecke so viel Schönes an Menschen einfach wenn man sich bewusst anschaut.
00:47:52: Das ist so eine Qualität und auch eben ich sage jetzt mal das Gehirn Bewegung ist, das ist nochmal eine andere Liga für sich was im Gehirn passiert auch die ganze Neurogenese die angeregt wird also neue Nervenzellen die produziert werden.
00:48:08: Auch der Dünge damit überhaupt diese Netzwerke entstehen dieser BDNF Faktor wie auch immer Also dass es auch etwas überall was geht informell natürlich Bewegungen einbauen.
00:48:20: also sag jetzt mal simpel die Treppe nehmen als Grundhaltung oder so oder einfach mit dem Velo Und ÖV fahren, dann ist man mehr Bewegung als halt mit dem Auto.
00:48:30: Das sind so kleinere Sachen.
00:48:32: aber... Oder auch das ich habe gesagt wegen einem Wasser.
00:48:35: Übrigens so mit Wasser kann man sich meinen Namen Brasser recht gut merken oder das Gehirn arbeitet krasser mit Wasser.
00:48:42: Genau sagt Frau Brasser wie auch ihn.
00:48:44: Also am Morgen früh zum Beispiel hätte ich den Gehirnen so richtig Ja, ein großes Glas Wasser zu gönnen.
00:48:50: Dass es so in richtigen Schwung kommt und so ein bisschen flutschig wird ist ideal oder?
00:48:55: Eigentlich haben wir am Ende vom Tag gerne wieder... Also das sind so kleine... Es gäbe noch viel.
00:49:02: ich sage jetzt mal das Gehirn ist eben schon auch recht anspruchsvoll.
00:49:05: Und vielleicht der letzte Das finde ich ganz spannend.
00:49:09: Ich liebe diese Forschung zur Dankbarkeit, da hat man tatsächlich gemessen dass Leute die am Ende vom Tag eben zurückschauten und zwei Sachen aufgeschrieben haben für die sie dankbar waren.
00:49:18: und das haben sie über drei Wochen gemacht.
00:49:21: Und die Nicht-Netzwerke haben sich tatsächlich verändert von Prefrontalkortik nach hinten in den limbischen Systems und dieser Netzwerkänderungen konnte man noch über sechs Monate messen Obwohl sie das nicht mehr gemacht haben.
00:49:33: Man kann sich nicht vorstellen, wie unglaublich das Gehirn eben auch auf diese Dankbarkeitsperspektive reagiert.
00:49:40: und das ist auch etwas, was ich mit meinen Kindern jedes Mal überhebe.
00:49:44: Vielleicht hat euch noch beschäftigt aber für was?
00:49:46: Was war für eure Highlight oder was seid ihr dankbar?
00:49:49: Ja, schön!
00:49:50: Das machen wir ja auch.
00:49:53: Ganz ganz toll vor allem zu hören Kinder sagen oft was ganz anderes als wir vielleicht essen.
00:50:01: War schön, weil es zeigt mir wieder wie in der ganzheitlichen Gesundheit.
00:50:06: Es müssen nicht die spektakulärsten Dinge sein!
00:50:09: Wir brauchen nicht für alles irgendwelche Schickengadgets und so weiter kann auch alles einen Sinn haben.
00:50:16: aber back to the basics und die wirklich konsequent machen dass es so viel weiterbringt als irgendwas, was ich neue Teile, die wir vielleicht auch wie Geld rein investieren müssten.
00:50:28: Sondern erst mal wirklich die Basics und dann ja ... Und top können wir natürlich immer irgendwas spannendes ausprobieren?
00:50:33: Aber da wirklich dran zu bleiben ist glaube ich das A&O!
00:50:36: Ah, so schön!
00:50:38: Wirklich also... Ich muss diesen Podcast nochmals hören und dann einfach all diese Wunderbaden zusammenfassen von dir.
00:50:45: Also du prägst es auf den Punkt, sodass ihr ... So schön, genau richtig.
00:50:50: Ja voll!
00:50:51: Ich habe mich schlagt das absolut genau.
00:50:54: Vielen vielen Dank liebe Maria dass du hier im Healthy High Performance Podcast warst.
00:50:57: Das waren so unglaublich spannende Dinge und was ich wirklich auch nochmal so hervorheben möchte.
00:51:02: Ich finde gerade wenn man zu Themen forscht auch sehr in der Sprache Zuhause ist.
00:51:07: Wirklich sich mit Studien und so weiter beschäftigt.
00:51:09: Find' ich es ist auch eine Kunst die Dinge wirklich so... benennen und herunterbrechen zu können, dass sie verständlich sind.
00:51:15: Und das finde ich bei euch bei Hirncoach auch den tollsten Ansatz weil es ist so.
00:51:18: Es gibt so viele Studien.
00:51:20: Ich habe auch studiert im Gesundheitsbereich und ich lese viele Studien und verstehe kein einziges Wort.
00:51:27: und deshalb finde ich's so grandios, dass ihr wirklich sagt hey wir wollen das in das Leben der Menschen bringen, dass die das verstehen, dass dies umsetzen können und dieses schöne innere Universum da weiterhin Ja mysteriös bleiben darf, aber auch voller Ort für uns ist.
00:51:42: Vielen vielen Dank für deine Zeit!
00:51:44: Danke dir für diese wunderbare Anfrage.
00:51:46: es hat mich so gefreut.
00:51:47: wirklich danke.
00:51:49: Vielen Dank, dass du bei diesem tollen Gespräch mit dabei warst.
00:51:53: Mich interessiert natürlich wie immer dein Feedback also sende mir super gerne eine E-Mail oder eine Nachricht über Social Media und dann kann ich erfahren was dich besonders interessiert hat.
00:52:04: oder wenn du natürlich andere Themenwünsche hast, dann kannst du mir die selbstverständlich auch jederzeit schicken!
00:52:10: Jetzt wünsch' ich dir erstmal einen wunderschönen Tag, lass es dir gut gehen und bis bald hier im Healthy High Performance Podcast.
00:52:21: Vielen Dank, dass du bei dieser Episode des Healthy High Performance Podcast dabei warst.
00:52:27: Wenn diese Folge für dich hilfreich war, dann habe ich genau eine Bitte an dich!
00:52:32: Teile sie bitte mit Menschen in deinem Umfeld die davon auch profitieren könnten und hinterlasse mir eine Bewertung auf Spotify oder Apple-Podcasts.
00:52:42: So können noch mehr Menschen diesen wertvollen Podcast für sich finden und auch in ein gesund ambitioniertes Leben ohne Hassel, ohne Burnout hineingehen.
00:52:51: Vielen Dank und ich freue mich, dass wir uns hier ganz bald wieder hören.
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